Große Resonanz auf neue Java-Produkte

Kongress SoftM CommonWay 2007 in Fulda
(PresseBox) (München, ) Auf dem Kongress SoftM CommonWay 2007 präsentierte der SoftM-Konzern ein breites Spektrum aktueller Themen aus den drei Geschäftsbereichen ERP, Finance und Systemintegration. Einen Höhepunkt der über 30 Vorträge und Workshops bildete die Vorstellung der neuen Rechnungswesen-Software SharkNex, die künftig auch als integrierte Komponente der ERP II-Lösung Semiramis zur Verfügung stehen wird. Weitere Highlights waren Software und Geräte für ‚Wireless Working’ sowie Lösungen für den europäischen Zahlungsverkehr SEPA. Rund 250 Teilnehmer – mehr als je zuvor in 14 Jahren CommonWay-Geschichte – besuchten die zweitägige Veranstaltung im Esperanto-Hotel in Fulda.

In seiner Eröffnungsrede zum SoftM CommonWay 2007 gab der neue, seit Juni amtierende SoftM-Vorstandsvorsitzende Franz Wiesholler einen Überblick über die aktuellen und künftigen Herausforderungen in der IT. Unter den Markttrends sei "ERP wieder ein Spitzenreiter", so Wiesholler in Fulda. Zahlreiche Unternehmen beschäftigten sich heute mit der Erneuerung ihrer betriebswirtschaftlichen Kernanwendungen. Mit den neuen Java-Produktlinien sieht er SoftM im ERP- ebenso wie im Finance-Markt bestens aufgestellt. Die klare SOA-Orientierung, die SoftM in der Software-Entwicklung markiere, passe auch zum neuen Trend im Bereich der Integration. Im Kontrast zur Vergangenheit setze sich in den Unternehmen mehr und mehr die Einsicht durch: "Inseln mit Spezialsoftware zuzulassen und in die Standardumgebung zu integrieren".

Im Bereich Customer Relationship Management CRM stellt Wiesholler eine neue Tendenz zum Realismus fest. Die Unternehmen gingen heute "nicht mehr die alles umfassenden Projekte" an, sondern konzentrierten sich auf "wichtige Ausschnitte" im Kundenbeziehungsmanagement, beispielsweise eine wirksame Unterstützung der Service-Aktivitäten.

Zukunftstechnologien für den Mittelstand

Mit der Vertriebsfreigabe für die neue Rechnungswesen-Software SharkNex im Oktober 2007 verfügt SoftM über ein komplettes Portfolio neuer Java-Produkte für ERP und Finance. Jens Göbel, Leiter des Produkthauses Finance, stellte den Common-Way-Teilnehmern die neue Rechnungswesenlösung vor: "SharkNex ist eine komplette Neuentwicklung auf Basis von SOA-Technologie und bietet den Anwendern moderne Funktionalität und Ergonomie, Plattformunabhängigkeit und Zukunftssicherheit." Die Software, die mit der J2EE-Plattform Bison Solution des Partners Bison Schweiz AG entwickelt wurde, sei einfach zu installieren, aufgrund moderner und anwenderfreundlicher Oberflächen leicht zu bedienen und eröffne den Unternehmen bei der Wahl der Betriebssystem- und Server-Plattform wichtige Entscheidungsspielräume. Als weiteres Highlight hob er das integrierte Business-Intelligence-System hervor. Das neue Rechnungswesen wird mit dem nächsten Release von Semiramis im kommenden Frühjahr auch als integrierte Finance-Komponente der ERP II-Software zur Verfügung stehen.

Wachsende Semiramis-Community

Über die Weiter- und Neuentwicklungen im ERP-Bereich informierte Ralf Gärtner, Vorstand Marketing und Leiter des Produkthauses ERP. Er erläuterte die Ausrichtung und Weiterentwicklung der SoftM ERP-Produkte SoftM Suite und Semiramis für unterschiedliche Zielmärkte, einerseits auf den Bestandskundenbereich und definierte Zielmärkte in der Prozessindustrie und im Handel bei SoftM Suite, andererseits auf ein breites Branchenspektrum – Cross-Industry – und das Neukundengeschäft bei Semiramis. Gärtner ging auf die wachsende Community ein, die sich rund um Semiramis gebildet hat. Um Semiramis herum entwickle sich ein so genanntes Ökosystem. "Immer mehr mittelständische Software- und Systemhäuser entscheiden sich für Semiramis, um auf Basis des modernen, vollkommen webbasierten Java-Systems ihre eigenen Branchenlösungen zu entwickeln und unter dem Label ‚Semiramis inside’ zu vermarkten." Als Beispiele für ‚Semiramis inside’-Lösungen nannte Gärtner insbeson-dere die Software für Textil, Bekleidung und Sport von ImPuls, die neue Lösung von SteinhilberSchwehr für Zulieferer in der Automobilindustrie und anderen Branchen sowie neue Lösungen von update und SWING für die Möbelindustrie und weitere Branchen.

Prozessoptimierung mit Visualisierung

Ein Schwerpunktthema auf dem diesjährigen SoftM CommonWay waren Methoden der Geschäftsprozessoptimierung. Zentrale Aussage war dabei, dass es weniger auf den Tool-Einsatz als darauf ankomme, das "Prozessdenken im Unternehmen zu installieren". Zur klaren und konsequenten Beschreibung und Darstellung von Prozessen sei kein teueres und hochkomplexes Analysetool mit aufwändigen Simulationsfunktionalitäten erforderlich. Stattdessen wurde empfohlen, sich auf den Aspekt der Visualisierung zu konzentrieren und nicht auf die ‚Wunderwirkung’ einer automatischen Optimierung zu setzen.

Anwenderberichte über gelungene Prozessoptimierung

Die Vertreter der Anwenderunternehmen, die in Fulda aus der Praxis berichteten, bestätigten diese Sicht. Sowohl die J.A.Woll-Handels-GmbH, Soltau, als auch der Schleifmittel-Hersteller VSM Vereinigte Schmirgel- und Maschinenfabrik AG, Hannover, haben nach eigener Darstellung mit einer klaren Visualisierung und Analyse ihrer Geschäftsprozesse sehr gute Erfahrungen gemacht. Dem Aufwand für die Erfassung, Analyse und Optimierung der Prozesse stehen nach Darstellung der Referenten deutliche Vorteile gegenüber: Das Prozesswissen, das nur wenige Key-User pro Fachbereich in voller Breite kennen, bleibt auch ohne diese Mitarbeiter erhalten. Auf der Basis dokumentierter Prozesse können sich IT- und Fachabteilung besser verständigen. Tauchen Probleme auf, sind die Verursacher schnell identifiziert. Vor einem Releasewechsel kann der Aufwand der Softwareanpassung mit der Strategie ‚Zurück zum Standard’ deutlich minimiert werden, wenn die Prozessoptimierung unnötige Anpassungen aufzeigt.

SoftM Systemintegration: Trend zum ‚Wireless Working’

PCs mit kleinem Touchscreen für den Gabelstapler-Fahrer, Scanner für den LKW-Fahrer mit Zugriff auf ERP-Daten, ein kleines Gerät mit Notfall-Button für die Krankenschwester in der Klinik, Mittel zur schnellen Lokalisierung teurer mobiler Geräte – das sind einige Beispiele aus dem rasant wachsenden Feld der mobilen Arbeitsunterstützung durch neue Endgeräte mit Funk- und TCP/IP-Anbindung. Der SoftM-Bereich Systemintegration zeigte in Fulda Anwendungsbeispiele und informierte über technische Details wie Access Points, Vernetzung, Firewalls und immer leistungsfähigere Endgeräte.

SoftM Suite 3.0: Mobiles Arbeiten im Lager

Die Unterstützung mobilen Arbeitens ist auch ein neues Feature im neuen Release 3.0 von SoftM Suite. In Zukunft können Mitarbeiter im Mehrplatzlager über kleine, einfach zu bedienende PCs mit Touchscreen Informationen aus SoftM Suite – zum Beispiel Aufträge – erhalten und später den aktuellen Stand der Dinge zurückmelden.

Aktuelles Thema im Rechnungswesen: SEPA

Regen Zulauf hatte ein Vortrag zu SEPA (Single Euro Payments Area), dem neuen europäischen Zahlungsverkehrssystem, das Schritt für Schritt in den kommenden Jahren die etablierten nationalen Systeme ersetzen wird. Die SoftM-Kunden können die Vorteile eines einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraums entsprechend der Realisierung der einzelnen Schritte (Überweisung, Lastschrift, ...) nutzen. Alle SoftM-Rechnungswesen-Lösungen werden mit neuen Releases den künftigen SEPA-Zahlungsverkehr unterstützen. Bei SharkNex ist die SEPA-Fähigkeit bereits in der ersten Auslieferung enthalten.

SoftM Anwenderkongress in Tschechien

Bereits im Oktober fand ein SoftM-Anwenderkongress in Tschechien statt. SoftM Tschechien informierte auf der zweitägigen Veranstaltung in Bøeznice 50 Kunden und Interessenten über Neuerungen in der IT im Allgemeinen und bei SoftM im Speziellen. Auf großes Interesse stießen bei den tschechischen und slowakischen Kunden neben den Neuerungen bei SoftM Suite und den neuen Java-Produkten unter anderem das Thema Electronic Banking und Neuheiten im Bereich System i (AS400/iSeries).

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