itemis meets ARTEMIS: Verzahnung von Forschung und Praxis im Embedded Bereich

itemis AG tritt dem Verband der Wirtschaftunternehmer „ARTEMISIA“ bei
(PresseBox) (Lünen, ) Die itemis AG, ein führender IT-Dienstleister für modellgetriebene Softwareentwicklung, kündigt ihren Beitritt zur ARTEMIS Industrial Association (ARTEMESIA) an und baut ihre Aktivitäten im Bereich der "Embedded Systems" aus. itemis positioniert sich damit an der Schnittstelle zwischen Forschung und Wirtschaft sowie überträgt Erkenntnisse aus dem Bereich der Forschung in praxistaugliche modellbasierte Methoden und Werkzeuge für Embedded Systems. Die Organisation ARTEMISIA wurde im Januar 2007 ins Leben gerufen und unterstützt als Wirtschaftsverband den Aufbau der Joint Technology Initiative (JTI) im Rahmen der europäischen Technologieplattform ARTEMIS. Die JTI gehört zum 7. Rahmenprogramm der EU für Forschung und technologische Entwicklung, für das im Januar 2007 offiziell der Startschuss gefallen ist. Der inhaltliche Schwerpunkt von ARTEMIS liegt im Design, der Entwicklung sowie der Anwendung von ubiquitären, kosteneffektiven, interoperablen und sicheren Embedded Systems. Ein elementarer Aspekt, der in Zukunft zunehmend einen Wettbewerbsvorteil darstellen wird, ist die Wiederverwertbarkeit von Bausteinen bis hin zu ganzen Systemen.

Mit dem Beitritt in die ARTEMISIA richtet itemis sein Interesse auf den Arbeitsbereich "Method und Tools" für Embedded Systems. Das Engagement der itemis AG wird sich dabei auf die aktive Übertragung von Erkenntnissen aus der Forschung in die Open Source Plattform Eclipse durch eigene Committer erstrecken. Außerdem wird itemis in Forschungsprojekten rund um die Themen Domain-Specific Languages (DSLs), Editoren, Validierung und Verifikation sowie Codegenerierung weiterhin aktiv sein.

Zur Bedeutung des Bereiches "Embedded Systems" äußert sich Wolfgang Neuhaus, Vorstand der itemis AG: "Eingebettete Systeme werden in den nächsten zehn Jahren noch weit intensiver in allen Bereichen unseres Lebens Einzug halten. Die dafür notwendige Software wird immer komplexer und umfangreicher. Daher benötigen wir herausragende Methoden und Werkzeuge, um diese Software zu vertretbaren Kosten und mit der notwendigen Qualität zu entwickeln. Modellgetriebene Entwicklungsverfahren sind dabei von besonderem Interesse."

Bei "Embedded Systems" handelt es sich um Mini- und Microcomputer, die in Autos, Flugzeugen, Fernsehgeräten oder auch anderen Gebrauchsgegenständen verbaut werden. Die ARTEMIS-Forschung zielt in diesem Bereich auf folgenden Entwicklungen:

- Reduktion der Kosten für das Systemdesign bis zu 50 Prozent
- Erreichen einer Reduktion um 50 Prozent bei den Entwicklungszyklen
- Erreichen eines Komplexitätzuwachses um 100 Prozent bei Verringerung des Aufwandes um 20 Prozent
- Reduktion um bis zu 50 Prozent beim Arbeitsaufwand und der benötigten Zeit für Revalidierung und –zertifizierung.
- Erreichen einer "cross-indurstry" Wiederverwertbarkeit der Bausteine der eingebetteten Systeme
- Interoperabilität auf einer tiefen semantischen Ebene, zwischen Werkzeugen und Prozeduren, die in der "ARTEMIS Methode" enthalten sind


Über Artemis

ARTEMIS formierte sich – neben der JTI ENIAC – als Technologieplattform aus dem Informations- und Kommunikationstechnologie-Sektor innerhalb der europäischen Technologieplattformen (ETP) heraus. Mit ARTEMIS (Advanced Research & Technology for EMbedded Intelligence and Systems) wollen Industrie und Wissenschaft gemeinsam mit der europäischen Kommission und den nationalen Förderern die Umsetzung der Forschungsagenden unterstützen. Das "Poolen" von Geldern der EU, der Mitgliedstaaten und der Industrie stellt bei dieser Public Private Partnership eine gänzlich neue Herangehensweise in Hinsicht auf die Finanzierung dar. Bei ARTEMISIA handelt es sich um den Verband der Wirtschaftsunternehmen, die sich bei der ARTEMIS engagieren. ARTEMISIA vertritt die Interessen der Wirtschaftspartner, da die Forschungsprogramme auf der Grundlage von der erwähnten JTI etabliert werden sollen. Bei den JTIs handelt es sich um industriegeführte Public-Private-Partnerships, die in den Forschungsschwerpunkten gemeinsam arbeiten sollen.

Kontakt

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