Legacy-Anwendungen konsolidieren mit IBM’s Enterprise Generation Language EGL

(PresseBox) (Ravensburg, ) Trotz aller moderner Softwareentwicklung hängen viele Unternehmen auch heute noch massiv an Legacy-Anwendungen, die die Agilität bei der Einführung neuer Geschäftsprozesse deutlich bremsen und inzwischen Unsummen an Wartungs- und Integrationskosten verschlingen. Im schlimmsten Fall benötigen diese Anwendungen auch noch eine teure proprietäre Infrastruktur bzw. Skills, die vom Aussterben bedroht sind. Mit der Enterprise Generation Language EGL gibt IBM Entwicklern eine moderne Entwicklungsplattform, die helfen kann, hier ordentlich aufzuräumen.

Kernidee hinter EGL ist die Entkoppelung von Anwendungsentwicklung und Technologie. Während die Technologie sich heute rasch ändert und weiterentwickelt, wird die Anwendungsentwicklung bedingt durch Größe und Komplexität der vorhandenen Anwendungen immer zäher. Dies führt zwangsläufig dazu, dass große Anwendungssysteme fast immer auf inzwischen nicht mehr zeitgemäßen Technologien aufbauen. Da diese meist proprietären Technologien – seien es Betriebssysteme, Datenbanken, Sprachen oder Dialogsysteme – heute kaum noch verkäuflich und stark rücklaüfig sind, müssen die Hersteller von den wenigen verbleibenden Kunden entsprechend höhere Wartungsgebühren verlangen, um ihr Angebot aufrecht erhalten zu können. In nicht wenigen Fällen entpuppt sich die Abhängigkeit der Kunden gar als Goldgrube für den Hersteller. Auch die Themen Integration und Softwarewartung sind oft schwer berechenbar und entsprechend teuer.

Durch die Entkoppelung von Anwendungsfunktionalität und Technologie bietet EGL die Möglichkeit, alte Legacy-Anwendungen auf ein technologisch völlig neues Fundament zu stellen und diese mit zeitgemäßer Infrastruktur zu betreiben und zu integrieren.

EGL versteht sich sowohl als Sprache als auch als Entwicklungsumgebung. Sauber integriert in die Eclipse Entwicklungsumgebung in Form der Rational Business Developer Extension RBDe, bietet EGL eine moderne serviceorientierte Sprache, die klassische Entwicklung elegant mit moderner serviceorientierter Entwicklung verbindet. EGL ist daher sowohl für Legacy-Entwickler als auch für Javaentwickler leicht verständlich und hochproduktiv zu nutzen.

Da aus EGL direkt performanter Java Code erzeugt wird, ist die notwendige Infrastruktur für den Betrieb von EGL-Anwendungen heute quasi Standard. Alternativ kann EGL sogar Native Code für IBM System z (Mainframes) und System i (früher AS/400) generieren. Dadurch sind EGL-Anwendungen plattformunabhängig und lassen sich trotzdem auf den wichtigsten Legacy-Plattformen Ressourcen- schonend nutzen. Dank dieser Möglichkeit lassen sich auch neue Programmteile für Legacy- Anwendungen über EGL recht schnell entwickeln und in vorhandene Systeme integrieren. Die effiziente Entwicklung mit Drag & Drop Web GUI Builder und zahlreichen Wizards ist auch für Legacy Entwickler leicht zu erlernen.

Damit vorhandene Legacy-Anwendungen effizient nach EGL überführt werden können, bietet IBM zusammen mit seinen Partnern eine Reihe von Konvertierungswerkzeugen an. So gibt es unter anderem Werkzeuge zur Konvertierung von Mainframe Cobol, CPG, Informix 4GL, RPG und NATURAL. Vorhandene Anwendungen können mit diesen Werkzeugen schrittweise nach EGL überführt und bei Bedarf modernisiert werden. Dies kostet nur einen Bruchteil des Neuschreibens und birgt deutlich weniger Risiko.

Insgesamt kann durch den Einsatz von EGL in gewachsenen Systemlandschaften sowohl die Infrastruktur als auch die Entwicklungsumgebung erheblich vereinfacht werden. Bisher monolithische Legacy-Anwendungen lassen sich aufbrechen und Schritt für Schritt modernisieren und in neue bzw. agilere Geschäftsprozesse integrieren.

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