Fachhochschule für Wirtschaft (FHW) Berlin: Evaluation der Lehre mit EvaSys von Electric Paper

Immer mehr Hochschulen entscheiden sich für den "Standard der Evaluation"
(PresseBox) (Lüneburg, ) Multidisziplinär, praxisnah und international – von diesem Motto wird das Ausbildungsprofil der Fachhochschule für Wirtschaft (FHW) Berlin seit rund 30 Jahren bestimmt. Die FHW Berlin wurde 1971 als Nachfolgeeinrichtung der Wirtschaftsakademie gegründet. Gemessen an der Zahl ihrer Absolventinnen und Absolventen ist sie eine der größten akademischen Ausbildungsstätten für den betriebswirtschaftlichen Management-Nachwuchs in Deutschland.

Profilbildend für die FHW Berlin als eine auf Wirtschaftsstudiengänge spezialisierte Hochschule ist ein Studienkonzept mit hohem Praxisbezug, das die generalistisch und multidisziplinär qualifizierenden grundständigen Studiengänge (Diplom, Bachelor) durch spezielle postgraduale Studienangebote (Master, Zertifikat) ergänzt und vertieft. Außergewöhnliche inhaltliche Schwerpunkte für den wirtschaftswissenschaftlichen Bereich bietet die FHW Berlin mit Gender Studies und Umwelt- & Nachhaltigkeitsstudien. In beiden Bereichen wird die Forschung mit der Lehre verknüpft. Derzeit gibt es gut 3.000 Studierende an der FHW Berlin.

Seit der ersten Evaluation im Wintersemester 1998/99 hat sich Evaluation zum festen Bestandteil der Qualitätssicherung in der Lehre der FHW Berlin entwickelt. Dabei stützt sie sich auf drei Säulen: studentische Lehrveranstaltungsbeurteilung, Studiengangsevaluation und externe Evaluation.

Bislang nutzte die FHW Berlin dazu das fbs-Programm, das von der Fachhochschule Heilbronn entwickelt wurde. Allerdings gab es nur einen Scanner, der von den Berliner Fachhochschulen gemeinsam angeschafft worden war und an der TFH Berlin stand.
Insgesamt gestaltete sich der Ablauf dadurch als zu langwierig. Außerdem war ein Export der Daten nicht möglich. Zusätzlich versuchte die FHW Berlin gemeinsam mit einer befreundeten Hochschule, die studentische Lehrveranstaltungsbeurteilung online durchzuführen, aber die Form der Ergebnisse entsprach ebenfalls nicht ihren Vorstellungen.

Bei einer Evaluationstagung an der FHTW Berlin erfuhr die FHW Berlin von EvaSys, dem Werkzeug für die automatisierte Lehrveranstaltungs-Bewertung. Entwickelt und realisiert wurde EvaSys von der Electric Paper GmbH mit Unterstützung von sechs Innovationspartnern aus dem Hochschulbereich (u.a. GHD, Universität Stuttgart, FHTW Berlin, Bergische Universität Wuppertal). Anfang 2003 entschied sich die FHW Berlin für den Einsatz von EvaSys mit den Zielen, die Art der Durchführung der Evaluation flexibler zu gestalten und verschiedene Fragebögen nutzen zu können´. Der Fokus sollte weniger auf der organisatorischen als auf der inhaltlichen Arbeit liegen.
Mittlerweile evaluiert die FHW Berlin sowohl papierbasiert als auch online. Allein für die studentische Lehrveranstaltungsbewertung fallen pro Semester etwa 3.000 Fragebögen an. Für die Beurteilung der gesamten Studiensituation wurden 3.000 Formulare à 10 Seiten verschickt. Die Fragebögen wurden alle mit EvaSys und der integrierten Fragenbibliothek erstellt.
Um die Daten der Papierfragebögen schnell zu erfassen, werden diese mittels eines Scanners und der in EvaSys integrierten Beleglesesoftware TELEform elektronisch eingelesen. Ein Bericht, der automatisch nach der Datenerfassung per Email versandt wird, gibt einen ersten Überblick über die Ergebnisse. Die Rohdaten lassen sich zur weiteren Verarbeitung auch in Excel, SPSS und weitere Programme exportieren. Die FHW Berlin wertet die Daten in Excel weiter aus und archiviert sie auf CD.

Durch den Einsatz von EvaSys bleibt der FHW Berlin jetzt mehr Zeit für die inhaltliche Auswertung der Evaluationsdaten als vorher. Bislang nutzt diese Berliner Fachhochschule EvaSys nur zur Evaluierung, allerdings wird neuerdings auch über den Einsatz von EvaSys für Gremienwahlen nachgedacht.

Kontakt

Electric Paper Evaluationssysteme GmbH
Konrad-Zuse-Allee 13
D-21337 Lüneburg
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