Virtuelle Kollektionsentwicklung mit virtuellen Büsten

Virtuelle Kollektionsentwicklung mit virtuellen Büsten (PresseBox) (Bönnigheim, ) In einem globalisierten Herstellungsprozess in dem bis zu 12 Kollektionen im Jahr entwickelt werden, sind eine effiziente Schnittentwicklung, Passformsicherheit und Qualitätskontrolle Voraussetzung für den Erfolg. Die neuen Systeme zur Kollektionsentwicklung in 3D sollen die Effizienz in den Prozessen steigern und die Schnitte anhand einer virtuellen Büste visualisieren. Um diese Produktneuheit und um die Frage welche Rolle diese neue 3D-Software-Generation in der Kollektionsentwicklung übernehmen kann, geht es im zweiten Anwenderforum im Rahmen von SizeGERMANY, am 12. Dezember in Kaiserslautern.

Veraltete Körpermaßtabellen und Standardkleiderbüsten repräsentieren die Größen- und Formvorstellungen der einzelnen Bekleidungshersteller nur unzureichend.

Passformprobleme werden oft erst nach der Lieferung der produzierten Kleidungsstücke und deren Anprobe festgestellt. Mit einer Kollektionsentwicklung in 3D soll dies nun grundlegend verbessert werden: Sowohl Passform als auch Faltenwurf werden vorab im Computer simuliert und optimiert. Voraussetzung für die Visualisierung der virtuell entworfenen Bekleidungsteile ist eine maßgenaue und in der Körperausformung typgerechte virtuelle Büste.

Die neue 3D-Büste ist ein virtuelles Modell im Computer, das auf den jeweils neuesten Reihenuntersuchungsergebnissen basiert. In einem speziellen Generierungsverfahren wird daraus ein maßgetreues dreidimensionales Modell des Kunden mit realer Körperausformung entwickelt. Durch die neuen Visualisierungsprogramme (wie z. B.

Vidya*) wird das Modell "bekleidbar". Besonders interessant dabei ist, dass die neue Büste auch unterschiedliche, altersabhängige Körperformen und Morphologien berücksichtigt.

Denn die Körperproportionen bei einer Größe 38 sieht bei einer 60jährigen anders aus als bei einer 25jährigen Frau.

Um diese virtuelle Büste verfügbar zu machen, werden bei der deutschen Reihenmessung SizeGERMANY nicht nur die Körpermaße, sondern auch die Körperformen erhoben.

Während durch die Auswertung der Körpermaße neue Körpermaßtabellen und Marktanteile entwickelt werden, bilden die durch den Bodyscanner erhobenen Körperformen der Probanden die Basis der virtuellen Büsten. Im Rahmen von SizeGERMANY werden diese dann in den wichtigsten Größen zur Verfügung gestellt. Um die Ergebnisse der digitalisierten Kollektionsentwicklung in der Realität zu überprüfen, können die virtuellen Büsten auf Wunsch auch als reale Büsten gefertigt werden. Damit wird sichergestellt, dass die Qualitätskontrolle in der Realität Ergebnisse erzeugt, die mit denen im Computer übereinstimmen.

Dieser Ansatz zielt auf ein einheitliches Passform- und Größenverständnis über alle Marken und Kollektionen hinweg – an jedem Standort, in jedem Land. Dabei wird die jeweilige Zielgruppe sowohl im Rechner als auch in der Realität individuell nachgebildet.

Diese innovative Kollektionsentwicklung mit virtuellen Büsten wird zukünftig die Passformqualität erhöhen bei gleichzeitiger Reduktion der Kollektionsentwicklungszeiten.

Das zweite Anwenderforum im Rahmen von SizeGERMANY – Zukunft 3D stellt den aktuellen Stand der Entwicklung von virtuellen Büsten dar und gibt einen Ausblick auf die in SizeGERMANY gelieferten Körperformergebnisse. Darüber hinaus sollen die Unternehmen so früh wie möglich die neuen Systeme zur virtuellen Kollektionsentwicklung kennen lernen, damit Ihre Anforderungen von Beginn an in die Entwicklung integriert werden können.

Anmelden können Sie sich über die Website von SizeGERMANY unter:http://www.sizegermany.de/...

* Die Visualisierung der FIGURA 3D Avatare wird durch das Vidya System von Assyst unterstützt

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Schlosssteige 1
D-74357 Bönnigheim
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