Umweltaktivisten formieren Protestwelle zum Havelschutz

Protestkampagne zur Rettung von Havel und Spree startet heute in Berlin vor dem Verkehrsministerium. Die Plattform der Umweltschützer www.stopp-havelausbau.de entwickelte die Berliner Agentur Kalteswasser Multimedia GmbH
Agenturmaskottchen als Flussretter verkleidet: Mütze und Schal mit Stopp-Signal (PresseBox) (Berlin, ) Zum Auftakt der Kampagne „Stopp Havelausbau! Flussretter zeigen Flagge.“ lässt der BUND Berlin gemeinsam mit dem Aktionsbündnis gegen den Havelausbau, der Deutschen Umwelthilfe, dem NABU (Naturschutzbund Deutschland) und der Grünen Liga vor dem Bundesverkehrsministerium heute 11 Uhr Flussretter gegen Bagger antreten. Dabei stellen sich die Flussretter dem als Bundesverkehrsminister Tiefensee maskierten Baggerfahrer entgegen und verteidigen die Havel. Damit nach dieser aufsehenerregenden Aktion die Wellen gegen den natur- und klimaschädlichen Flussausbau richtig hoch schlagen, wird im Internet unter www.stopp-havelausbau.de für alle engagierten Bürgerinnen und Bürger eine Protestplattform eröffnet.

Verantwortlich für die crossmediale, kreative Umsetzung und mehrere Flash-Animationen ist die Berliner Agentur Kalteswasser Multimedia GmbH. „Wir haben uns gefreut über diesen Auftrag. Mit unserem Namen und unserem Maskottchen, einem Fisch, fühlen wir uns verpflichtet, die Flussretter in ihrem Anliegen zu unterstützen“, erklärt Jörg Stehle, Geschäftsführer der Kalteswasser Multimedia GmbH.

Die Umweltschützer konzentrieren sich mit dieser Kampagne stark auf das Internet und die Chancen des WEB 2.0. Ziel ist es, viele Flussretter zu gewinnen, die sich auf der Webseite mit Bild und Statement registrieren. „So wird wirklich transparent, wer alles auf der Protestwelle mitsurft. Die politisch Verantwortlichen sollen sich nicht nur Namen auf Unterschriftenlisten gegenüber sehen, sondern offen gezeigten Gesichtern, bekannten Persönlichkeiten und ihren explizit formulierten Bedenken“, sagt Gundula Oertel, die für den BUND Berlin die Kampagnenseite konzipiert hat. „Das Internet ist eins der effektivsten Mittel, demokratisch legitimierten Bürgerprotest zu organisieren. Mit der Protestplattform fordern zur Bewegung formierte Flussretter, die Ausbaupläne an Havel und Spree endlich ad acta zu legen. Je mehr Bürgerinnen und Bürger diese Forderung unterschreiben, desto weniger wird der Verkehrsminister das ignorieren können“, hofft Oertel.

Um die Emotionen der Nutzer auf der Plattform zu wecken und den viralen Faktor der Kampagne zu nähren, sind auf der Webseite Flash-Animationen integriert. Beispielsweise bedankt sich bei neu gewonnenen Flussrettern, Flusspaten oder Spendern das Kampagnenmaskottchen, der Biber, persönlich mit einem kleinen Freudentanz. Das transportiert den Zweck der Spende bildlich und präsentiert dem Nutzer zum Dank ein visuelles Erlebnis.

Mit solchen Flash-Modulen setzt Kalteswasser seit 2004 Akzente im Online-Fundraising. Die Agentur hat bereits erfolgreich mit Kunden wir UNICEF, dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) und dem Deutschen Kinderhilfswerk zusammengearbeitet. Für UNICEF entstanden Microsites und Module wie eine virtuelle Prominentengalerie mit Videoplayer, der virtuelle Charakter Laura als Ansprechpartner auf der Webseite und die Microsite „Der geschenkte Tag“. Für das deutsche Kinderhilfswerk animierte die Agentur die bekannte sechseckige Spendendose und füllte sie virtuell mit Geldscheinen und Münzen, je nach der gespendeten Summe.

Kontakt

Kalteswasser Multimedia GmbH
Breestpromade 29
D-12587 Berlin
Grit Grohmann
Presse/Öffentlichkeitsarbeit
Jörg Stehle
Geschäftsführer
Gundula Oertel
BUND Berlin

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