Insiderhandel: Interessenkonflikte von Mitarbeitern dokumentieren - Börsentransaktionen überwachen

Webseminar führt durch die Softwarelösung MAID (Market Abuse/Insider Dealing Detection)
(PresseBox) (Immenstaad, ) Noch ist nicht jede Bank technisch hinreichend gut aufgestellt, um Risiken, die Mitarbeitergeschäfte mit sich bringen, zu managen. Dabei schreibt die Europäische Marktmissbrauchsrichtlinie (2003/6/EG) die Überwachung von Mitarbeitertransaktionen hinsichtlich der Einhaltung der Vorschriften, die Abklärung der Hintergründe ungewöhnlicher Transaktionen sowie eine abschließende Dokumentation vor. Eine effiziente, regelbasierte Überwachung bietet das Market Abuse Insider Dealing Detection System (MAID), das die Innovations Softwaretechnologie auf der EBIF in Frankfurt vorgestellt hat.

Die Beispiele für Marktmissbrauch und Insiderhandel haben sich in den vergangenen Monaten gehäuft – in den USA, in Schweden, Deutschland und der Schweiz haben fehlende Kontrollen die Weitergabe von Insiderinformationen und Kursmanipulationen ermöglicht. Bis zu fünf Jahre Freiheitsstrafe oder eine entsprechende Geldstrafe droht zum Beispiel in Deutschland gemäß § 38 Abs. 1 WpHG.

Mindestens ebenso ernst und vor allem nachhaltig ist der Vertrauensverlust der Kunden in eine Bank, die in Insidergeschäfte verwickelt ist. „Es ist unerlässlich, den identifizierten Finanz- und Reputationsrisiken angemessene Vorkehrungen und Maßnahmen entgegen zu setzen“, betont Walter Pitz, Geschäftsführer der Innovations Softwaretechnologie GmbH. „Eine Überwachung der gesetzlichen Vorgaben und der jeweiligen institutsinternen Vorschriften erfordert ein komplexes Prozess Management, das ohne technische Unterstützung nicht mehr machbar ist.“ Zu groß, weiß Pitz, sind die Fehlerquellen, die manuelle Auswertungen von papiergebundenen Insidermeldungen oder auf Excel verwaltete Listen mit sich bringen.

Das Market Abuse Insider Dealing Detection System (MAID) bietet Compliance-Beauftragten eine effiziente Unterstützung durch die Festlegung und Überwachung von Prüfszenarien für Eigengeschäfte von Mitarbeitern und den Umgang mit Insider-Informationen. So können Transaktionen, Aufträge und Stammdaten automatisiert überwacht und ungewöhnliche Fälle ermittelt werden. Mögliche Prüfszenarien sind: Prüfungen wie die Überwachung von Handelsrestriktionen für Personen in den Wertpapieren definierter Gesellschaften aus konkretem Anlass (z.B. Insidermeldung, Wall Crossing), aber auch die Transaktionsüberwachung hinsichtlich definierter Muster (z.B. Front Running).

Sogenannte Treffer, also durch die automatische Prüfung gefundene ungewöhnliche Geschäftsvorfälle, stoßen je nach Risikograd verschiedene weitere Abklärungen an. Über Workflows können andere Mitarbeiter oder Abteilungen automatisch in den Abklärungsprozess mit einbezogen werden. Ein Eskalationsmechanismus gewährleistet ferner die zeitgerechte Bearbeitung der Abklärungen. Flexible Auswertungs- und Reportingfunktionen erleichtern dem Compliance-Officer zusätzlich die Arbeit. Alle Eingaben im System werden historisiert.

Zum Kennenlernen des Systems können individuelle Webseminare vereinbart werden. Die Teilnahme ist kostenlos.

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