Aufbruchsstimmung in der Immobilienwirtschaft

HOCHTIEF, RWE, IKB, WRW und conject ziehen Fazit: „Nerv der Zeit getroffen“
(PresseBox) (München, ) Nicht politische Vorgaben sondern Eigeninitiative und Pioniergeist fördere nachhaltiges Bauen und Betreiben von Immobilien, erklärte Dr. Volker Hauff, Keynote Speaker auf der Konferenz für Immobilien Lebenszyklus Management (ILM) am 29.11.2007 in Düsseldorf. Die Dringlichkeit des Nachhaltigkeitsthemas sei jetzt in der Mitte der Gesellschaft angekommen, bestätigte der Bundesminister a.D. und Vorsitzende des Rates für nachhaltige Entwicklung in seiner Abschlussrede. Von der Aufbruchsstimmung, welche die ILM 2007 verkörpere, zeigte sich Hauff begeistert: "Sie sind die Avantgarde und auf dem richtigen Weg. Verfolgen Sie diesen konsequent weiter!" Wie in den beiden Jahren zuvor trafen sich über 600 Branchenvertreter, um sich zum Trendthema ILM zu informieren. "Wir haben den Nerv der Zeit getroffen", ist sich das 20köpfige Programmkomitee sicher.

"Die meisten unserer Weltwunder sind Immobilien." So eröffnete Mauritz Freiherr von Strachwitz, Geschäftsführer IKB Immobilien Management, die Konferenz und verdeutlichte damit die Notwendigkeit, Nachhaltigkeit klar im Kontext mit Immobilien zu sehen. Mit dem Spezialforum 'Klimaschutz und Energieeffizienz' wurde das Thema Nachhaltigkeit dann zum Brennpunkt der Diskussion. Die Herausforderung, Immobilien zukunftsfähig zu planen, zu bauen und zu betreiben, zog sich wie ein roter Faden durch die gesamte Veranstaltung.

Zu Beginn der Veranstaltung machte Dr. Andreas Radmacher, Vertriebsvorstand RWE Energy AG, klar: Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit müssen in Einklang stehen. Nicht nur die Kosteneffizienz über alle Phasen des Immobilienlebenszyklus, auch die energetische Betrachtung einer Immobilie bedinge deren Wert. Deutschland sei fortschrittlichster Nutzer von Energie - aber kein Meister im Marketing. Die Vermarktung über Labels im anglo-amerikanischen Raum sei viel weiter. Radmachers Fazit: Informationsdefizite müssten gesenkt, die Vermarktung mit Qualitätsstandards und Zertifizierungen verbessert werden.

Auch Frank Spandl, Director Business Development bei ARCADIS Deutschland, ist sich sicher, dass umweltverträgliches Bauen schon in naher Zukunft eine unabdingbare Voraussetzung für erfolgreiche Immobilienprojekte wird: "Allein die zahlreichen Diskussionen über Klimaschutz und Umweltverträglichkeit führen zu einem Markt, der immer aufgeklärter ist. Die Immobilienwelt steht klar unter Handlungszwang." Auch in diesem Jahr war das inhaltliche Vortragsspektrum der Konferenz breit gefächert. Sowohl Risikobewertung und Prozessoptimierung von Immobilienprojekten als auch Renditeaspekte oder die Bewertung der richtigen Exit-Strategie fanden hohen Anklang.

Die Veranstalter – HOCHTIEF, IKB, RWE, WRW, conject – ziehen ein zufriedenes Fazit: "Das Programmkomitee hat den Nerv der Zeit getroffen", so Martin Reents, CEO conject und Mitglied des Gremiums, was Teilnehmerstimmen belegen: "Das Niveau der Vorträge ist sehr hoch hinsichtlich der professionellen Darbietung und auch der Inhalte" oder: "Spannend. Ein Muss für alle Immobilienverantwortlichen." Henner Mahlstedt, Vorstandsvorsitzender HOCHTIEF Construction AG, ergänzt: "Die Konferenz bestätigt klar: Nachhaltigkeit rückt immer mehr in den Mittelpunkt auch der Immobilienwelt. Wir sind nicht nur selbst bereit zu handeln sondern stecken damit auch andere an, Probleme zu lösen."

Volker Hauffs Schlussappell: "Der Klimawandel wird uns in Atem halten, der Wandel der Branche anhalten. Nachhaltigkeit könnte ein global wirksames Markenzeichen für die Immobilienwirtschaft werden."

Der Termin für 2008 wird Anfang des Jahres bekannt gegeben. Weitere Infos: www.ilmkonferenz.com.

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