IT auf Abruf: HP bringt neues Utility-Portfolio auf den Markt

(PresseBox) (Böblingen, ) .
- "HP Utility Sourcing Services": Anwendungen, Server-Leistung und Speicherplatz nach Bedarf beziehen und nach Verbrauch abrechnen
- Keine Mindestabnahmemengen
- Service-Steuerung ueber Web-Portal
- Direkter und indirekter Vertrieb (Mittelstand)

HP geht mit einem umfangreichen Service-Portfolio auf den Markt, das es Firmen erlaubt, IT-Ressourcen nach Bedarf zu beziehen und nach Verbrauch zu bezahlen. Bei den so genannten "HP Utility Sourcing Services" (HP USS) handelt es sich um standardisierte Service-Bausteine, zum Beispiel Unternehmens-Software, E-Mail, Server-Leistung oder Speicherplatz (Details siehe unten). Daraus koennen sich Unternehmen individuelle, auf ihre Geschaeftsanforderungen abgestimmte Loesungen zusammenstellen. Die Bezugsmengen und damit die Kosten lassen sich innerhalb von sehr kurzen Zeitraeumen hoch- oder runterskalieren. Ueber ein einfach zu bedienendes Web-Portal steuern und kontrollieren die Anwender Mengen, Kosten und Dienstguete-Vereinbarungen. Besonderheit: Die HP USS sehen keine Mindestabnahmemengen vor. Kunden schliessen mit HP zwar einen Rahmenvertrag ueber ein Jahr, innerhalb dieses Zeitraums koennen sie ihren Bezug aber voellig frei dimensionieren.

Das Pay-per-Use-Preismodell der HP USS orientiert sich streng am tatsaechlichen Verbrauch. Unterliegt das Geschaeftsmodell zum Beispiel saisonalen Marktschwankungen, kann der IT-Bezug entsprechend hoch- und runterskaliert werden. IT-Fixkosten und Kapitalbindung entfallen, da IT-Ressourcen ausschliesslich zu variablen Kosten verbrauchsabhaengig abgerechnet werden. Gezahlt wird beispielsweise pro Arbeitsspeicher und CPU-Anteil, pro in Anspruch genommenem GByte Speicherplatz oder pro Anwender eines ERP-Systems. HP schaetzt, dass Unternehmen mit den Utility Sourcing Services absolute Kosteneinsparungen zwischen 20 und 40 Prozent erzielen koennen.

Die HP USS werden derzeit aus HP-Rechenzentren in Deutschland erbracht. Die Standardisierung der Services erlaubt dabei eine quasi fabrikmaessige, hoch automatisierte Volumenproduktion. Durch den Skaleneffekt sinken die Stueckkosten, was Einsparungen im Vergleich zum Eigenbetrieb beim jeweiligen Kunden ermoeglicht. Durch die Virtualisierung der Infrastruktur kann HP die physikalischen Ressourcen flexibel zuweisen und minimiert damit das Auslastungs-Risiko.

Die Kundendaten sind vor dem unbefugten Zugriff Dritter geschuetzt. HP separiert die Speicherbereiche unterschiedlicher Kunden voneinander und bedient sich dabei erprobter, etablierter Sicherheitsmechanismen. Zoning-Technologie etwa unterteilt Speichernetzwerke in mehrere logische Zonen, auf die nur die jeweiligen Anwender zugreifen koennen.

Mit den USS adressiert HP grundsaetzlich Unternehmen aller Groessen. Insbesondere Mittelstaendler koennen von dem neuen Angebot profitieren: Denn diese verfuegen nicht ueber die kritische Masse, um die Skaleneffekte und Flexibilitaet zu erzielen, die HP liefern kann. Zudem hat der deutsche Mittelstand im internationalen Vergleich typischerweise eine geringe Eigenkapitalquote. Die HP USS setzen in IT gebundenes Kapital frei, das Mittelstaendler beispielsweise in ihr Personal oder in Forschung und Entwicklung investieren koennen, um ihre Marktposition zu festigen.

Beim Vertrieb der USS verfolgt HP zwei klar getrennte Strategien. An direkt betreute Grosskunden ("named accounts") vertreibt HP selbst und versorgt diese auch mit zusaetzlichen Integrations- und Applikations-Dienstleistungen – etwa der individuellen Parametrisierung einer SAP-Anwendung. Alle anderen Unternehmen, typischerweise Mittelstaendler, adressiert HP dagegen ausschliesslich ueber zertifizierte Partner. HP fungiert dabei nur im Hintergrund als Hosting-Dienstleister, die Kundenbetreuung erfolgt ueber den Partner.

HP Deutschland ist innerhalb des weltweiten HP-Verbunds der Pilot fuer die Bereitstellung von Utility Sourcing Services. Die Ausdehnung des Angebots auf weitere Laender ist geplant. International aufgestellte Unternehmen koennen aber bereits heute aus den deutschen HP-Rechenzentren USS beziehen.

HP USS: Portfolio und Verfuegbarkeiten Die HP USS teilen sich auf in die Kategorien "ERP", "Computing", "Datamanagement", "Database", "Messaging" und "Web Services". Dazu gehoeren im Einzelnen die folgenden Angebote (sofern kein Verfuegbarkeitsdatum angegeben ist, ist der Service ab sofort verfuegbar):

HP Utility Sourcing Services for ERP
- Bereitstellung und Basisbetrieb von SAP
- Ab Februar 2008: MS Dynamics (optional als Software-as-a-Service, SaaS)

HP Utility Sourcing Services for Computing
- Server-Bereitstellung und -Betrieb (virtuelle Serversysteme auf HP Blades, unter MS Windows Server 2003)
- Ab Februar 2008: SUSE-Linux oder RedHat-Linux
- Ab Maerz 2008: HP-UX

HP Utility Sourcing Services for Datamanagement
- Online Storage: Storage-Bereitstellung und -Betrieb auf Fibrechannel-Basis
- NAS: Storage-Bereitstellung und -Betrieb auf LAN-Basis
- Backup: Bereitstellung und Betrieb von Backup auf SAN/LAN-Basis
- Ab Januar 2008: Archivierung (Archiv-Bereitstellung und -Betrieb, MS Exchange, Lotus Domino)

HP Utility Sourcing Services for Database
- Bereitstellung und Betrieb von Microsoft SQL Server
- Ab Januar 2008: Bereitstellung und Betrieb von Oracle-Datenbanken

HP Utility Sourcing Services for Messaging
- Ab Februar 2008: Bereitstellung und Betrieb von MS Exchange
- Ab April 2008: Bereitstellung und Betrieb von Lotus Notes

HP Utility Sourcing Services for Web Services
- Ab Maerz 2008: Bereitstellung und Betrieb von Webserver-Farmen (Webserver, Firewall, Loadbalancer, Netzwerk, Internet-Connectivity)

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