OECD sieht Deutschland weiterhin auf robustem Wachstumspfad

(PresseBox) (Berlin, ) In ihrem gestern vorgestellten Wirtschaftsausblick erwartet die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), dass sich der weltwirtschaftliche Aufschwung - wenngleich leicht abgeschwächt - fortsetzen wird. Trotz erheblicher Risiken durch die Abkühlung der Immobilienmärkte, der Turbulenzen an den Finanzmärkten und der hohen Rohstoffpreise geht sie davon aus, dass sich das Wachstum in den einzelnen Mitgliedsländern nur kurzfristig verlangsamen wird, um sich dann wieder zu erholen. Für alle dreißig OECD-Länder zusammen wird das wirtschaftliche Wachstum auf real 2,7 % in diesem und 2,3 % im nächsten Jahr geschätzt.

Für Deutschland hat die OECD ihre Wachstumsprognose leicht nach unten korrigiert. Sie erwartet ein Wirtschaftswachstum von 2,5 % (kalenderbereinigt: 2,6 %) für dieses Jahr und von 2,1 % (kalenderbereinigt: 1,8 %) im nächsten Jahr. Mit ihren Prognosen liegt die OECD leicht über den Projektionen der Bundesregierung (2,4 % bzw. 2,0 %). Das deutsche Wachstum liegt leicht unter dem OECD-Durchschnitt. Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Michael Glos: "Es freut mich sehr, dass trotz der gestiegenen Risiken ein weiterhin robustes Wachstum unserer Wirtschaft zu erwarten ist. Die deutsche Wirtschaft kann auf die Dynamik der Weltwirtschaft zählen, wenn diese sich auch leicht abschwächt. Zudem profitieren die Verbraucher zunehmend von den besseren Einkommens- und Beschäftigungsperspektiven. Die OECD bestätigt in ihrem Wirtschaftsausblick den Kurs unserer Wirtschafts- und Finanzpolitik. Insbesondere würdigt sie erneut unsere Erfolge bei der Konsolidierung der öffentlichen Haushalte. Sie legt uns allerdings auch nahe, den Kurs konsequent weiter zu führen. Ich stimme darin mit der OECD überein. Genauso stimme ich der OECD zu, dass wir angesichts des sich abzeichnenden Fachkräftemangels alles daran setzen müssen, Anreize für die Aufnahme von Erwerbstätigkeit zu erhalten."

Das Internetangebot des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie: http://www.bmwi.de

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