IKT hat Schlüsselrolle für Innovationen im Mittelstand

Arbeitsgruppe schlägt Konzept zur Vernetzung von Beratung, Wissenschaft und Unternehmen vor und empfiehlt leichteren Zugang zu Forschungsförderung
(PresseBox) (Darmstadt, ) Auf dem zweiten IT-Gipfel der Bundesregierung werden zentrale Weichenstellungen zur Rolle der IKT-Branche als Multiplikator, Innovations- und Wachstumsmotor für die gesamte Wirtschaft vorgenommen. Nach Auffassung der IT-Gipfel-Arbeitsgruppe "IuK im Mittelstand" ist die Beschleunigung von Innovationsprozessen durch Informationstechnologie gerade für kleine und mittlere Unternehmen von zentraler Bedeutung. Deutschlands Stärke liegt in der industriellen Vielfalt, die mittelständisch geprägt ist. Ein intensiverer Einsatz von IKT im Mittelstand hat einen Multiplikatoreffekt, der nachhaltig die Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland erhöht.

Um den Einsatz von IKT im Mittelstand zu fördern, sind nach Auffassung der Arbeitsgruppe eine stärkere Vernetzung von Beratung, Wissenschaft und Unternehmen sowie der erleichterte Zugang zu Forschungsförderung notwendig.

Die Beratungslandschaft für IKT im Mittelstand in Deutschland ist umfangreich, vielseitig, aber zu wenig vernetzt. Um die Breitenwirkung und Durchschlagskraft der Beratungsangebote zu erhöhen, schlägt die Arbeitsgruppe vor, bestehende Beratungseinrichtungen national zu verknüpfen und die Funktion von "Informations-Vermittlern" (Info-Broker) zu schaffen. Das nationale Beratungskonzept sollte sich auf die bereits bestehenden Initiativen stützen, insbesondere das bundesweit tätige"Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr (NEG)" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (einschließlich des Projektes PROZEUS), das noch stärker mit Wirtschaft und Wissenschaft verbunden werden sollte. Entsprechend empfiehlt die Arbeitsgruppe eine Fortführung des NEG, dessen jetzige Förderphase Ende 2009 ausläuft.

Um IKT im Mittelstand zu fördern, müssen nach Ansicht der Arbeitsgruppe Politik und Wirtschaft zukünftig besonderen Fokus auf Kooperationen und Netzwerke sowie auf verständliche Kommunikation zwischen Anbieter und Nachfrager legen. Des weiteren begrüßt die Arbeitsgruppe den erleichterten Zugang zur Forschungsförderung durch das Programm der Bundesregierung "KMU-innovativ". Darüber hinaus muss eine erfolgreiche Innovationspolitik für den Mittelstand dessen Zugang zu Förderprogrammen verbessern. Das erfordert die Straffung bestehender Innovationsprogramme, die ressort-übergreifende inhaltliche Abstimmung sowie bedarfsorientierte Informationsangebote für kleine und mittlere Unternehmen.

Insgesamt zieht die Arbeitsgruppe "IuK im Mittelstand" eine positive Bilanz des ITGipfelprozesses.Erster und zweiter IT-Gipfel haben bewirkt, dass das Thema IKT im Mittelstand eine zentrale Rolle bei der Strategie "IKT made in Germany" spielt. Damit wird der besonderen Bedeutung des Mittelstandes für Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Wachstum in Deutschland Rechnung getragen.

Die veröffentlichte Broschüre der Arbeitsgruppe "IuK im Mittelstand" finden Sie hier:www.itgipfel.de Nähere Informationen zum Informations-Vermittler (Info-Broker) finden Sie hier:http://www.h-da.de/...

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