Invensity: Deutsche Autohersteller rüsten auf für mehr Sicherheit

(PresseBox) (Wiesbaden, ) Die deutsche Automobilindustrie bereitet sich frühzeitig darauf vor, im Laufe der nächsten Jahre den internationalen Sicherheitsstandard IEC 61508 einzuführen, lobt die Technologieberatungsgesellschaft Invensity die heimischen Autohersteller. Die Richtlinie ist bereits als branchenübergreifende Norm standardisiert, aber viele branchenspezifische Ausprägungen beispielsweise für den Automobilsektor sind noch nicht einmal veröffentlicht. "Die deutschen Hersteller haben klar erkannt, dass Sicherheit, Qualität und Zuverlässigkeit ihrer Fahrzeuge wichtige Argumente im internationalen Wettbewerb sind", sagt Jessica Biles, Vorsitzende des Center of Excellence (CoE) für Safety Engineering bei Invensity. Die ehemalige Sicherheitsexpertin der NASA trug Mitverantwortung für fünf Weltraummissionen mit Space Shuttle und Internationaler Raumstation ISS, bevor sie zu Invensity kam.

Das trockene Kürzel IEC 61508 steht sowohl für Produktzuverlässigkeit als auch für funktionale Sicherheit bei der Entwicklung elektrischer oder elektronischer Komponenten. Der Standard bildet die Basis für die Anforderungen an die Entwicklungsmethodik: Je frühzeitiger im Entwicklungsprozess Qualitätsaspekte berücksichtigt werden, desto höher ist die Sicherheit und Zuverlässigkeit des fertigen Produktes.

Invensity weist darauf hin, welchen Aufwand es für ein Unternehmen bedeutet, diesen Standard zu integrieren. Die Berater gehen von einer Projektdauer von mindestens drei Jahren aus, was für jeden einzelnen Player Kosten im zweistelligen Millionenbereich verursacht.

"An diesem Standard führt kein Weg vorbei. Er ist eine gute Basis, um vom Beginn der Produktentwicklung an die Sicherheit zu verbessern. Da das Sicherheitsbedürfnis der Menschen steigt, ist es folgerichtig, dass die deutschen Autobauer diese Mühen auf sich nehmen und den Standard erfüllen", betont Jessica Biles.

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