Silvester: Böllern mit Köpfchen

Genießen lässt sich das Silvesterfeuerwerk nur, wenn es mit Bedacht gezündet wird. Foto: Bothmer Pyrotechnik (PresseBox) (Nürnberg, ) Hörschäden und Verbrennungen sind schmerzhafte Erinnerungen an die Silvesternacht. Wer bedacht mit den Knallern umgeht, kann gesund und unbeschwert das neue Jahr begrüßen.

Böller und ein krachendes Feuerwerk in der Silvesternacht sollen böse Geister vertreiben. Ein nicht ganz ungefährliches Vergnügen. Immer wieder kommt es wegen leichtsinnigem Umgang mit den Feuerwerkskörpern zu Verbrennungen, Augenverletzungen oder gar Hörschäden, warnt das Immobilienportal Immowelt.de.

Der typische Anfängerfehler: Den Kracher zu lange in der Hand zu halten, anstatt ihn bei der Explosion weit wegzuwerfen. Böller sollten deshalb immer nur auf dem Boden angezündet werden. Auch die Raketen sollten nie aus freier Hand gezündet werden. Gut beraten ist, wer sich eine stabile Abschussbasis beispielsweise aus einer schweren Wein- oder Sektflasche baut und die Rakete dann senkrecht nach oben abfeuert. Finger weg von Blindgängern! Auf keinen Fall dürfen sie ein zweites Mal angezündet werden. Sie gehen vielleicht gerade dann hoch, wenn jemand daneben steht. Besonders gefährlich für die Ohren sind Knaller und Böller, die in der Nähe des Trommelfells explodieren. Ohrenstöpsel zu verwenden, mag zwar ulkig aussehen, schont aber das Hörvermögen. Immerhin liegt der Schalldruck vieler Feuerwerkskörper nahe der Schmerzgrenze.

Vorsicht vor ungekennzeichneter oder gar gefälschter Importware, mahnt das Immobilienportal Immowelt.de. Beim Kauf sollte immer auf den Aufdruck der Bundesanstalt für Materialprüfung (BAM), sozusagen dem TÜV für Feuerwerk, geachtet werden. Ob ein Feuerwerkskörper zugelassen ist, ist an der Kennzeichnung "BAM - PI" oder "BAM - PII" sowie an einer fortlaufenden Nummerierung auf der Verpackung zu erkennen. Artikel mit gefälschten Zulassungsnummern sind allerdings von außen nur schwer zu entlarven. Deshalb immer einen großen Bogen um fliegende Händler machen. Hier kann man von gefälschten Aufdrucken und somit gefährlichen Krachern ausgehen. Sicheren Schutz bietet der Kauf im Einzelhandel. Wer ganz sicher gehen möchte, kann die Zulassungsnummer auf dem gekauften Artikel auch auf der Homepage www.bam.de. unter der Rubrik Service/Amtliche Mitteilungen/Pyrotechnik überprüfen.

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