Funkregelung reduziert Heizkosten

Nachrüstung zahlt sich aus
Perfekte Systeme ganz ohne Strippenziehen (PresseBox) (Landau, ) Dass Energiesparen Not tut, ist mittlerweile jedem bekannt. Wenige wissen aber, dass mehr als ein Drittel der Heizenergie, die für eine Wohnung benötigt wird, wegen falscher oder nicht vorhandener Raumregelung verpufft. Dabei ist das gar nicht notwendig. Wer Energie einsparen will, braucht Einzelraumregelung.

Bis zu 40 Prozent des Heizwärmeverbrauchs lässt sich bei entsprechender Auslegung problemlos einsparen. Das haben Experten ermittelt. Dafür gibt es Regelungssysteme wie Funk-Thermostate und Regelverteiler für Flächenheizungen. Die lassen sich vom Fachhandwerker auch bei bestehenden Anlagen nachrüsten, ohne Leitungen ziehen zu müssen.

Anwendung
Laut Energieeinsparverordnung (EnEV) müssen alle Räume, einer zentralen Heizungsanlage mit einer raumweisen Temperaturregelung versehen sein. Bei einer Warmwasserheizung mit Heizkörpern wird diese Forderung mit selbsttätig wirkenden Thermostatventilen erfüllt.

Das übliche Verfahren zur Heizenergieeinsparung besteht in der Absenkung der Vorlauftemperatur in der Nacht oder auch zum Teil am Wochenende. Die verbreitet eingesetzten Thermostatventile erweisen sich in einem solchen Fall als unzureichend, da sie sich bei einer abgesenkten Vorlauftemperatur öffnen, sofern diese nicht per Hand nachgeregelt werden, um den Energieverlust zu kompensieren. Damit bleibt der Energieverbrauch während der Absenkzeit auf einem unnötig hohen Niveau.

Über eine Nachregelung von einzelnen Räumen kann die gewünschte Absenkung der Raumtemperatur erreicht werden. Zudem erreicht die elektronische Einzelraumregelung die individuelle Temperaturregelung in den jeweiligen Räumen.

Auch die Warmwasserfußbodenheizung ist von dieser Forderung der EnEV nicht ausgenommen, jedoch wird aufgrund der Bauweise diese Forderung mit anderen Komponenten erfüllt.

So werden alle Heizkreise zentral an einem Heizkreisverteiler zusammengefasst und parallel geschaltet. Zum hydraulischen Abgleich der Heizkreise untereinander sind einerseits Drosselventile oder Durchflussmesser eingebaut und andererseits Regulierventile mit elektrischen Stellantrieben angeordnet, mit denen mittels Raumthermostaten eine bedarfsabhängige, raumweise Wassermengenregulierung zur Leistungsanpassung vorgenommen wird.

Wenn solch ein System, mit handelsüblichen Raumthermostaten mittels Kabeln konventionell verdrahtet werden muss, dann ist dies mit immensem Staub- und Schmutzanfall verbunden und nur im Rahmen einer Gesamtsanierung und unbewohnten Zustand eines Gebäudes zumutbar durchzuführen.

Nicht so, wenn eine montagefreundliche Funk-Regelung eingesetzt wird. Es gibt Lösungen, die speziell für das Nachrüsten der gesetzlich geforderten selbsttätigen Einzelraumtemperaturregelung konzipiert sind. Der Einbau ist in der Regel kaum mit Staub und Schmutz verbunden, weil keine Kabel zwischen Thermostaten und Reglereinheit benötigt werden und dadurch das Anbringen von Schlitzen und Durchbrüchen in Wänden und Decken entfällt.

Aufbau / Funktion
Funk-Regelverteiler sind so konzipiert, dass sie unmittelbar beim Heizkreisverteiler montiert werden. Sie werden an eine Stromversorgung von meist 24 V oder 230 V angeschlossen. Die Anzahl von thermischen Ventilantrieben je Funk-Thermostat ist gewissermaßen nicht begrenzt. Diese werden direkt am Funk-Regelverteiler angeklemmt. Die Thermostate sind via Funkfrequenz mit dem Funk-Regelverteiler über eine aktive Funkantenne verbunden.

Die Systeme sind so nutzbar, als wären die Thermostate mit dem Regelverteiler mit Kabeln verbunden. Die Thermostate werden durch Batterien (Knopfzellen) versorgt, deren Lebensdauer zirka zwei Jahre beträgt.

Die Thermostat-Komponenten passen sich heutzutage perfekt dem Wohnraum-Ambiente an. Regeltechnik und Regelkomfort sind für die tägliche Praxis entwickelt und beeinflussen positiv das Energiebewusstsein. Sie und auch alle übrigen System-Bestandteile müssen mit den geltenden EU-Richtlinien übereinstimmen und das CE-Zeichen tragen.

Gerätekombination
Die nachfolgend aufgeführten Module werden möglichst ohne jeden Verdrahtungsaufwand durch Stecken miteinander verbunden.Die Basis-Funk-Regelverteiler sind für bis zu sechs Zonen geeignet. Sie werden mit einem Funk-Empfänger mit Zeitschaltuhr kombiniert. Im Basismodul wird die Stromversorgung, entweder 230 V oder über einen Transformator 24 V, angeschlossen. Die potenzialfreien Kon-takte für die Pumpenabschaltung bzw. Kesselführung sind ebenfalls hier integriert.

Diese Basismodule lassen sich durch eine Funk-Regelverteiler-Erweiterung auf bis zu zwölf Zonen ausbauen. Die Verdrahtung der elektrothermischen Stellantriebe erfolgt im Basismodul oder im Erweiterungsmodul.

Funk-Regelverteiler-Erweiterungen sind für sich selbst nicht funktionsfähig. Diese müssen grundsätzlich mit dem Basismodul und dem Funk-Empfänger-Zeitschaltuhr zusammen betrieben werden. Letztere ist optimal mit einer aktiven Antenne ausgestattet, die mit dem Funk-Thermostaten korrespondiert. Aktiv bedeutet, dass sie die Empfangs-Elektronik für maximal zwölf Zonen enthält. Dadurch kann im Bedarfsfall die Antenne durch ein Verlängerungskabel an einer günstigeren Position für den Empfang der Funksignale montiert werden. Durch geschickte Platzierung der Antenne zu Thermostaten und Regelverteiler kann die Funkdistanz erheblich vergrößert werden. Die Reichweite beträgt in geschlossenen Räumen somit gut 50 m.

Einem Raumthermostat können eine oder mehrere Zonen des Funk-Regelverteilers zugeordnet werden. Durch eine spezielle Verschlüsselung des Funksignals ist diese Zuordnung immer gewährleistet. Eine Verwechslung mit anderen Zonen oder Thermostaten ist dadurch ausgeschlossen.

Einsatz in der Praxis
Funk-Regelverteiler sind aber nicht nur für das Nachrüsten der Einzelraumregelung konzipiert. Solche Systeme lassen sich auch vorzüglich bei der Neuinstallation verwenden, wodurch der Aufwand an Material, Arbeitskraft etc. auf ein Minimum reduziert wird.

Thermostate und Regelverteiler für Flächenheizung von Watts Industries

Watts Industries, Spezialist für Regeltechnik, bietet mit seiner Funkregelung für Flächenheizungen eine ideale Möglichkeit zur energieeinsparenden Nachrüstung bestehender Heizsysteme mit konventionellen Ventilen. Durch die nachträgliche Installation einer elektronischen Einzelraumregelung kann der Wärmeverbrauch erheblich gesenkt werden.

Die montagefreundliche Funk-Regelung von Watts wurde speziell für den nachträglichen Einbau konzipiert. Zur Freude des Endkunden geschieht dies ganz ohne Staub und Schmutz. Schlitze oder gar Durchbrüche in Wänden und Decken entfallen, weil keinerlei Kabel zwischen Thermostate und Reglereinheit benötigt werden. Das WATTS Funk-Regelverteiler-System lässt sich aber auch vorzüglich bei der Neuinstallation verwenden. Dabei reduziert sich der Aufwand an Material, Arbeitskraft etc. auf ein Minimum.

Der Funk-Regelverteiler ist unmittelbar beim Heizkreisverteiler montiert und an die vorhandene Stromversorgung, wahlweise 24 V oder 230 V, angeschlossen. Das Basismodul ist für 4 oder 6 Zonen erhältlich. Ein Funk-Thermostat kann einer oder mehreren Zonen zu-geordnet werden. Je Zone können dabei bis zu 4 Stellantriebe an-geschlossen werden. Mit der Funk-Regelverteiler-Erweiterung lässt sich das Basismodul um weitere 4 oder 6 Zonen auf maximal 12 Zonen ausbauen. Durch eine spezielle Verschlüsselung des Funksignals ist die Zuordnung der Funk-Thermostate zu den einzelnen Zonen immer gewährleistet. Eine Verwechslung mit anderen Zonen oder Thermostaten ist dadurch ausgeschlossen. Die Funk-Regelung von Watts Industries basiert auf der Frequenz 433 MHz. Alternativ und auf Anfrage sind Geräte für die Funk-Frequenz 868 MHz ebenso erhältlich wie für kombinierte Anwendung Heizen/Kühlen.

Die technischen Details im Überblick:

Betriebsarten Normal, Absenkung, Frostschutz
7-Tage-Programmierung mit Grafischer Programmanzeige
9 integrierte und 12 benutzerdefinierte Programme Temporäre Betriebsartenwahl (Urlaubs-/ Partyfunktion) Geräuschloser Triac-Kontakt
2 potenzialfreie Schaltausgänge (Pumpenlogik)
Pumpen und Ventil Festsitzschutz
Großer Funk-Übertragungsbereich
LED als Funktionsanzeige
Gangreserve bei Stromausfall
ITCS (Intelligentes Temperaturkontrollsystem)
Breites Produktsortiment für 24 V und 230 V
CE zertifiziert

Weitere Informationen zur Funk-Regelung gibt es bei WATTS in 76829 Landau. =WATTS/BfC=

Kontakt

Watts Industries Deutschland GmbH
Godramsteiner Haupstr. 167
D-76829 Landau
Watts Industries Deutschland GmbH

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