Luftblase oder Materialfehler? Sicherheit mit lückenloser Oberflächeninspektion von Schläuchen

100-prozentige Inline-Prüfung von Schläuchen für die Medizintechnik
ProfilControl 5-Medictube erkennt Löcher, Risse, Fremdpartikel und Einschlüsse. (PresseBox) (Aachen, ) Für die Medizintechnik stellt Pixargus das neue Inspektionssystem ProfilControl 5-Medictube vor, das erstmals die optische Inline-Kontrolle transparenter Schläuche ermöglicht. Es gestaltet den Fertigungsprozess deutlich effizienter, da es Fehler - beispielsweise Einschlüsse oder Inhomogenitäten - bereits während der Produktion findet. Außerdem vermeidet es, dass Fehler im Material zu Irritationen bei der Behandlung von Patienten führen.

Das neue Inspektionssystem „ProfilControl 5-Medictube“, das Pixargus auf der „K 2007“ vorstellt, ermöglicht es erstmals, die Qualität von Schläuchen für die Medizintechnik bereits während der Produktion über die gesamte Länge inline zu inspizieren. Bisher konnten Schläuche nur stichprobenartig geprüft werden.
Gerade in der Medizin spielt die Homogenität von Schläuchen eine große Rolle: Werden - beispielsweise bei transparenten Dialyseschläuchen - Inhomogenitäten mit Blut oder anderen Verunreinigungen verwechselt oder ein Einschluss in der Wandung eines Schlauches als Luftblase fehlinterpretiert, kann das Ursache für Irritationen oder Fehlannahmen sein.

Pixargus PC5 Meditube entdeckt derartige Fehler im Schlauchmaterial –zum Beispiel Löcher, Risse, Fremdpartikel oder Einschlüsse - bereits während der Produktion. Das Bedienpersonal kann unmittelbar korrigierend eingreifen und fehlerhaftes Material sofort aussortieren. Gleichzeitig können Rückschlüsse für eine künftige Vermeidung der Fehler getroffen werden.

Eine besondere Herausforderung bei der Konstruktion des Inspektionssystems war, dass viele Schläuche einen kleinen Außendurchmesser und semi-tranparente Oberflächen haben und sich deshalb einer automatischen optischen Inspektion bisher entzogen. Zudem stellten materialbedingte Reflexionen an den glänzenden Oberflächen der Schläuche ein Hindernis für optische Systeme dar. Mit einer ausgefeilten Kombination aus Licht- und Kameratechnik macht Pixargus die Fehler dennoch sichtbar.

Björn Lindner, Geschäftsführer von Pixargus, sieht für Hersteller und Anwender große Vorteile: „Gerade in der Medizin ist die 100-Prozent-Kontrolle unabdingbar. Bei Produktionsgeschwindigkeiten von 50 m/min und mehr, ist der Mensch überfordert, kleinste Unregelmäßigkeiten auf zudem noch transparentem Material zu erkennen. Auch die bislang eingesetzten „Knotenwächter“ messen lediglich den Außendurchmesser in zwei Achsen. Unser neues System prüft jeden einzelnen Zentimeter der Schläuche. So ist sichergestellt, dass nur einwandfreies Material versandt wird. Außerdem hilft das System den Herstellern, Fertigungskosten deutlich zu senken.“

ProfilControl 5-Medictube eignet sich für Schläuche aus PVC, PE, PUR oder Gummi, die in der Medizin beispielsweise für Herzkatheter oder in der Dialyse verwendet werden. Aufgrund seines kompakten Aufbaus - in Produktionsrichtung beansprucht es lediglich eine Einbaulänge von 250 mm - lässt sich ProfilControl 5-Medictube leicht in bestehende Fertigungslinien integrieren. Das System ist für den Einsatz unter Reinraumbedingungen geeignet.

Dirk Broichhausen, Vertriebschef von Pixargus, sieht vor allem den Nutzen für seine Kunden: „Über die Erhöhung des Anlagendurchsatzes, die Reduzierung der Ausschussquote, die Senkung der Reklamationen und die Minimierung der Prozesskosten rechnet sich die Investition sehr schnell.“ Nachgelagerte Stichprobenkontrollen seien nicht mehr notwendig, was zu drastischen Reduzierung des Prüfaufwandes führt.

Wie alle Systeme von Pixargus zeichnet sich auch ProfilControl 5-Medictube durch einfache intuitive Bedienung über Touchscreen und übersichtliche Visualisierung der Prozessdaten aus. Auf Wunsch ist das System in einer besonders kompakten Bauform mit Panel-PC erhältlich.

Über die Prüfung der fertigen Schläuche hinaus denkt Pixargus bereits weiter: Das System ProfilControl PCR 20/40 prüft das Compound, bevor die Mischung extrudiert wird. Auch die Dual-Head-Systeme für die kombinierte, dynamische Prüfung von Oberflächenqualität und Maßhaltigkeit zugleich haben sich in vielen Werken bewährt.

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