Ende der Lippenbekenntnisse - “Green Lean” ist Industrie-Trend 2008

TBM Consulting Jahresausblick
(PresseBox) (Genf, ) „Lean ist grün,“ sagt Mike Herr, Europa-chef der Unternehmensberatung TBM Consulting Europe und benennt damit den wichtigsten Industrietrend für 2008. „Das zu Ende gehende Jahr war sehr wichtig für die deutsche Industrie. Der Aufschwung ist auf breiter Front auch im Mittelstand angekommen und die weltweite Klimaschutzdebatte trägt auch bei den Industrieunternehmen zu einer gezielten Beschäftigung mit Nachhaltigkeit und umweltfreundlicherem Wirtschaften bei. Man sollte es aber nicht bei Gedankenspielen belassen“.

„Grün zu sein wird schon sehr schnell eine Notwendigkeit, auch für die produzierende Industrie. Öffentlicher Druck und gesetzgeberische Initiativen werden auch die Zögerlichsten zum Handeln zwingen,“ sagt Herr. „Zuerst werden Autoindustrie und die Verkehrs- und Logistikbranche an der Reihe sein, dann die Energiekonzerne. Sobald die großen Spieler allein schon für ihr Markenimage nachweisen werden, was sie tatsächlich für den Klimaschutz tun, müssen auch die Zulieferer sich den gleichn Nachhaltigkeitskriterien unterwerfen. Das trifft den industriellen deutschen Mittelstand besonders hart.“

Höhere Energiekosten, teurere Emissionsrechte, steigende Abwassergebühren und andere Entsorgungskosten müssen andernorts wieder eingespart werden. Produktivitätsexperte Herr empfiehlt vorbeugendes Handeln: „Die Grüne Welle rollt, die Zeit der Lippenbekenntnisse wird schnell vorbei sein. Deshalb müssen sich die Betriebe schon jetzt damit befassen, wie sie Energieverbrauch, Transportwege, Produktionsausschuss und weitere Faktoren so optimieren, dass sie ihre Gewinnmargen halten können. Die Lean-Methodologie ist dafür prädestiniert.“

Zu den Grundprinzipien von Lean gehört, Verschwendung aller Art - Zeit, Wege, Material und Energie - zu minimieren. Das geschieht vor allem mit dem Ziel, die Produktivität zu steigern und Prozesse zu beschleunigen. „Die Herangehensweise von Lean eignet sich aber auch hervorragend für die Optimierung der Produktion mit Blick auf ökologische Aufgaben“, sagt Mike Herr.

„Gerade bei der Material- und Transportlogistik, bei energieintensiven Arbeitsschritten in der Produktion und bei der Abfallnachbehandlung lassen sich oftmals enorme Einsparungen erzielen. Das wirkt sich dann nicht nur auf das Betriebsergebnis aus, sondern auch auf die Ökobilanz eines Unternehmens. Green Lean ist also durchaus messbar.“


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