Kultusministerium und Robert Bosch Stiftung verlängern Kooperation

Eberhardt: „Unterstützung des Entwicklungsprogramms E.U.LE.“
(PresseBox) (Erfurt, ) Mit der heute unterzeichneten Verlängerung der Kooperationsvereinbarung zwischen dem Thüringer Kultusministerium und der Robert Bosch Stiftung wird die Zusammenarbeit im Rahmen des "Entwicklungsprogramms für Unterricht und Lernqualität" (E.U.LE.) bis Ende 2010 verlängert. Die Stiftung investiert in diesem Zeitraum 540.000 Euro in das Vorhaben.

Thüringens Kultusstaatssekretär Kjell Eberhardt (CDU) begrüßt das Engagement der Robert Bosch Stiftung: "Die Kooperationsvereinbarung ermöglicht ein pädagogisches Joint Venture zur fachlichen, personellen und ideellen Unterstützung des Thüringer Entwicklungsprogramms für Unterricht und Lernqualität. Dank der Unterstützung der Stiftung wird das national und international nachgefragte Konzept der Unterrichtsentwicklung für ein Verständnisintensives Lernen im Unterricht durch die Ausbildung von weiteren Trainern und die wissenschaftliche Begleitung und Konzeptentwicklung fortgeführt und stabilisiert. Mitgetragen wird das Programm unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Peter Fauser von der Friedrich-Schiller-Universität Jena, der Imaginata Jena und dem ThILLM."

Im Rahmen der bisherigen Kooperation wurden ein neues Konzept der Unterrichtsentwicklung erarbeitet und erprobt sowie die ersten 40 Lehrerinnen und Lehrer zu Schulpartnern bzw. Trainern ausgebildet. Weitere 55 befinden sich zurzeit in der Ausbildung. In 50 Thüringer Schulen arbeiten Lehrergruppen zur Unterrichtsentwicklung, die durch E.U.LE. unterstützt werden. Diese Entwicklung wird mittlerweile aus anderen Ländern nachgefragt und erfährt internationale Aufmerksamkeit, u. a. aus Holland und Südtirol.

Die strategischen Ziele der weiteren Zusammenarbeit sind der Aufbau eines selbsttragenden Innovationskreislaufs der Unterrichtsentwicklung in Schulen für mehr Verstehen bei Schülern. Dafür werden weitere Lehrergruppen, Schulpartner und regionale Entwicklungsgruppen aufgebaut und qualifiziert. Hauptziel ist eine zunehmende Professionalisierung der Lehrerinnen und Lehrer, Unterrichtsentwicklung selbst zu gestalten und zu verantworten. Dazu sollen bestehende Kooperationsnetze durch regionale Gruppen und Tagungen weiter ausgebaut werden. Darüber hinaus wird das wissenschaftliche Konzept des Programms weiterentwickelt und evaluiert. Gesammelte Erfahrungen sollen dann auch anderen Ländern zur Verfügung gestellt werden. Weitere Informationen sind im Internet unter www.thueringen.de/... zu finden.

Kontakt

Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport
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D-99096 Erfurt
Dr. Detlef Baer
Thüringer Kultusministerium
Pressesprecher
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