Rittal gewinnt ersten Preis für Energie-Effizienzmaßnahmen

Aktiver Umweltschutz zahlt sich aus
(PresseBox) (Herborn/Kassel, ) In Bali tagt die Weltklimakonferenz, in Hessen wurde im Rahmen der Umweltallianz Hessen erstmals der Klimaschutzpreis vergeben. Rittal erhielt vom Hessischen Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz den mit 5.000 Euro dotierten ersten Preis für Energieeffizienz-Maßnahmen im Unternehmen wie Wärmerückgewinnung bei Druckluft, für katalytische Abgasreinigung und für die Nutzung eines Pflanzenölblockheizkraftwerkes.

"Hessische Unternehmen zeigen in diesem Wettbewerb auf vorbildliche Art und Weise auf, wie durch intelligente und innovative Lösungen Klimaschutz praktiziert wird", erklärte der Hessische Umweltminister Wilhelm Dietzel anlässlich der Preisverleihung des landesweiten Klimaschutzwettbewerbes "Industrie, Gewerbe und Handwerk" während des 11. Hessischen Klimaschutzforums in Kassel.

Rittal erhielt den ersten, mit 5.000 Euro dotierten Preis für die zahlreichen Energieeffizienz-Maßnahmen im Unternehmen. Hier ist der Umweltschutz schon seit vielen Jahren in den Unternehmensgrundsätzen verankert und wird aktiv gelebt. "Rittal ergriff bis heute Hunderte von kleinen Maßnahmen, um Energie einzusparen. In unseren deutschen Werken haben wir bereits einen sehr guten Stand, den wir auch für unsere internationalen Produktionsstandorte anstreben", berichtet Michael Weiher, Geschäftsführer Technik bei Rittal, anlässlich der Preisverleihung am 27. November in Kassel.

Rittal bekam den Preis für Energieeffizienz-Maßnahmen im Unternehmen für eine Kombination von technischen Ideen und deren Umsetzung. Hauptziel war dabei die wirtschaftliche Reduzierung des Verbrauches von Primärenergie auf Basis Erdgas und eine überdurchschnittliche Reduzierung der CO2-Emission bei der Produktion von Schaltschränken.

Hierbei wurde ein mit hohem Wirkungsgrad und hohen Nutzungszeiten ausgestattete Wärmerückgewinnung aus der Presslufterzeugung auf Warmwasserbasis mit Einspeisung ins Heizungsnetz installiert.

Als zweite Wärmequelle wurde ein mit Pflanzenöl betriebenes Blockheizkraftwerk installiert, welches CO2-neutral Strom ins öffentliche Netz und Wärme in der gleichen Größenordnung ins technische Wärmenetz einspeist. Der Verbrauch an Erdgas konnte dadurch um ca.15% reduziert werden. In gleichem Zeitraum wurden zwei vorhandene thermische Abluftreinigungsanlagen durch eine neue energieeffiziente katalytische Abgasreinigungsanlage mit minimiertem Energieverbrauch ersetzt.

Kombiniert mit weiteren auf das Gesamtprojekt bezogenen Steuerungs- und Verbindungsmaßnahmen, konnte die gewünschte Energieeinsparung und CO2 –Reduzierung erzielt werden. Dieser Ansatz wurde vom Hessischen Umweltministerium als vollständiges Maßnahmenpaket gewürdigt, das sich durch gute Übertragbarkeit auch für andere Unternehmen auszeichne. Michael Weiher ergänzt: "Wir geben unser Wissen gerne an andere Firmen weiter, dies betrifft auch Technologien, wie beim Brennstoffzellenforum der Umweltallianz Hessen. Uns ist wichtig zu zeigen, dass wir in den Produkten und der Produktion innovativ sind."

Unter dem Dach der Umweltallianz Hessen hat das Hessische Umweltministerium im Rahmen des Hessischen Klimapaktes im Februar 2007 zum ersten Mal einen Klimaschutzwettbewerb für Unternehmen ausgelobt. Bewerben konnten sich alle Betriebe mit Sitz oder Niederlassung in Hessen mit Anlagen, die nicht dem Emissionshandel unterliegen. Insgesamt waren 14.000 Euro Preisgeld zu vergeben.

Dass Klimaschutz für das Herborner Unternehmen kein Fremdwort ist, zeigen auch die aktuellen Bemühungen in der System-Klimatisierung. Das "Efficiency-Label" kennzeichnet jetzt Rittal Schaltschrank-Kühlgeräte, die nachweislich den Vorgaben nach EN ISO 14021 entsprechen. Diese umweltbezogene Anbietererklärung wurde in Zusammenarbeit mit Fraunhofer-IPA entwickelt und durch den TÜV Nord geprüft. Kunden können somit auf einen Blick erkennen, welchen ökologischen Nutzen Rittal Kühlgeräte haben und sich somit auf die Gesamt-Effizienz der Rittal-Lösungen verlassen.

"Ich wünsche den Preisträgern weiterhin ein erfolgreiches Wirtschaften, auch mit Blick darauf, dass sich ihre Klimaschutzaktivitäten in Zukunft in barer Münze auszahlen", so der Umweltminister abschließend.

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Auf dem Stützelberg
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