Erste internationale PDF/A-Konferenz in Amsterdam

Exklusive Veranstaltung mit hochkarätigen Referenten und namhaften Anwendern aus USA und Europa
(PresseBox) (Berlin, ) Erstmals organisiert das PDF/A Competence Center eine PDF/A-Konferenz auf internationalem Niveau. Vom 10. bis 11. April 2008 treffen sich im Hilton Hotel in Amsterdam das weltweite „Who-is-Who“ der PDF/A-Spezialisten, die in Form von Vorträgen und Keynotes – z.B. von Adobe – ihr Wissen kommunizieren. Den Organisatoren ist es darüber hinaus gelungen, mehrere große Anwenderunternehmen, darunter das Europäische Patentamt für die Veranstaltung zu gewinnen. Zusätzlich profitieren Teilnehmer von Vorträgen, die in verschiedene Tracks aufgeteilt sind und die sie je nach Branchenzugehörigkeit und Interessenstand gezielt auswählen können. Eine begleitende Ausstellung rundet das Informationsspektrum ab.
Die Teilnahme kostet 870 Euro. Wer sich bis zum 15. Februar 2008 anmeldet, erhält einen Frühbucher-Rabatt. Die Teilnahmegebühr reduziert sich dann auf 720 Euro. Weitere Infos und Anmeldung unter www.pdfa.org.

Laut Harald Grumser, Vorstandsmitglied des PDF/A Competence Center, ist die Veranstaltung ein „Muss“ für alle, die über die zukunftssichere elektronische Archivierung ihrer Dokumente nachdenken: „Die PDF/A-Konferenz bietet Teilnehmern geballte Informationen für jeden Wissensstand: Ob sie Basiskenntnisse oder darüber hinausgehendes Spezialwissen benötigen, ob sie selbst Entwickler oder Integratoren sind und tief greifende technische Informationen wünschen oder ob sie aus der öffentlichen Verwaltung, Banken/Versicherungen, Industrie und Bibliotheken kommen – das facettenreiche Programm deckt alles ab.“

Dafür konnte das PDF/A Competence Center z.B. von Adobe Systems Leonard Rosenthol, Technical Standards Evangelist, und PDF-Architekt Jim King gewinnen, sowie weitere PDF/A-Experten, die im technischen Track ihr Wissen weitergeben. Sie werden nach der einführenden Keynote von Rory Staunton, Managing Director bei Strategy Partners, und dem Vortrag von Stephen Levenson, US District Courts und Leiter des ISO PDF/A Committees am ersten Tag die Slots mit ihren Beiträgen bereichern. Diese sind aufgeteilt in einen Track für grundlegende Informationen zu PDF/A, einen für „fortgeschrittene“ Teilnehmer sowie einen technischen für Entwickler, Integratoren und IT-Fachleute. In den Pausen ist Gelegenheit, die begleitende Ausstellung zu besuchen, auf der u.a. Beta Systems, DETEC, DocuCom, icon Systemhaus und SEAL Systems ihre PDF/A-Produkte präsentieren.

Der zweite Konferenztag wird mit einer Keynote von Jim King eröffnet. Er ist schwerpunktmäßig der Praxis gewidmet und teilt sich auf in die Branchen-Tracks Archive/Bibliotheken/öffentliche Verwaltungen, Konstruktion/Herstellung/ Maschinenbau und schließlich Business-to-Customer – wie Banken, Versicherungen, Telekommunikationsanbieter etc.. In branchenspezifischen Vorträgen stellt unter anderem die Koninklijke Bibliothek (Königliche Bibliothek der Niederlande, Nationalbibliothek in Den Haag) ihr PDF/A-Projekt vor. Weiterhin berichtet der Elektrotechnikkonzern ABB über seine Nutzung von PDF/A. Der Nachmittag gehört dann vollständig den Anwendervorträgen, darunter Airbus und das Europäische Patentamt. „Die Praxisvorträge aus unterschiedlichen Branchen beweisen, dass sich das PDF/A-Format mehr und mehr durchsetzt. Die realen Beispiele stellen anschaulich dar, welche Vorteile sich mit dem Einsatz durch PDF/A ergeben“, erklärt Harald Grumser.

Den Abschluss der PDF/A-Konferenz bildet eine Podiumsdiskussion unter der Moderation von Harald Grumser und Olaf Drümmer, beides Vorstandsmitglieder des PDF/A Competence Center.

Über PDF/A
PDF/A ist der ISO Standard 19005 für die Langzeitarchivierung im PDF-Format. Es stellt eine eingegrenzte Variante von PDF dar, ein standardisiertes Profil zur Verwendung von PDF in der Langzeitarchivierung. Der Standard schreibt detailliert vor, welche Inhalte erlaubt sind und welche nicht. Durch diese und andere Vorschriften soll eine langfristige Lesbarkeit der Dokumente garantiert sein – und zwar unabhängig davon, mit welcher Anwendungssoftware und auf welchem Betriebssystem sie ursprünglich erstellt wurden. Anerkannte Experten gehen davon aus, dass durch die ISO-Standardisierung das PDF/A-Format sehr schnell an Bedeutung gewinnt und das TIFF-Format allein schon aufgrund der Volltextrecherchemöglichkeit kurzfristig ablöst.

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