Senioren: Kleine Hilfen mit großer Wirkung

Für ältere Menschen kann die tägliche Hygiene zu einem gewagten Unternehmen werden. Mit den richtigen Hilfsmitteln lässt sich die Unfallgefahr eindämmen und die Bequemlichkeit erhöhen. Das muss nicht unbedingt auf Kosten der Ästhetik gehen
Altersgerechte Badeinrichtung wie begehbare Badewannen und ästhetische Ansprüche müssen sich nicht widersprechen. Foto: Duscholux  (PresseBox) (Nürnberg, ) Die Bedeutung des Sanitärbereiches für ältere Menschen nimmt zu. Sie verbringen deutlich mehr Zeit im Badezimmer als Jüngere. Doch gerade für die Senioren kann das Bad auch schnell zur Gefahrenzone werden. Duschwannen und Fliesen bergen Rutschgefahren, Badewannen ohne Einstieghilfen werden zu unfallträchtigen Hürden, Schwellen zu Stolpersteinen. Nicht ohne Grund ereignen sich im Bad die meisten Unfälle im Haus. Doch die Unfallgefahr für Ältere kann mittlerweile durch viele Hilfsmittel minimiert werden, die der nachlassenden Beweglichkeit Rechnung tragen, berichtet das Immobilienportal Immowelt.de.

Eine einfache und effektive Möglichkeit sind geschickt integrierte Haltegriffe. Aber auch höhere WC-Sitze oder verstellbare Duschsitze und rutschfeste Matten auf dem Boden, in der Wanne und Dusche können das Leben erleichtern. Altersgerecht und formschön muss sich dabei nicht widersprechen, betont Immowelt.de. Bodengleiche Duschen, ergonomisch flache Waschtische und begehbare Badenwannen machen mittlerweile auch ästhetisch einiges her.

Stimmen die Voraussetzungen, müssen die Kosten für Badezimmerhilfen nicht ausschließlich aus der eigenen Kasse bezahlt werden, berichtet Immowelt.de. Die Krankenkasse bezahlt die Anschaffung und Montage von Hilfsmitteln wie Stützgriffen neben Waschbecken und WC, wenn ein schlüssiges ärztliches Attest vorliegt. Darüber hinaus zahlt die Pflegeversicherung einen Zuschuss von bis zu 2557 Euro (§ 40, Abs.4 SGB XI) für so genannte Wohnumfeld verbessernde Maßnahmen, zu denen auch der Badumbau zählt. Voraussetzung ist jedoch die Einstufung in eine der drei Pflegestufen. Die Antragstellung kann dann formlos bei der Pflegeversicherung vorgenommen werden. Detaillierte Auskunft können Wohnberatungsstellen oder das örtliche Wohnungsamt geben.

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