Farbenfroh Energie sparen

Natürlich energiesparend / Viel Glas und grüner Schiefer
Große Südfenster, leuchtend orange Putzflächen und grüne Schiefer an Dach und Wand prägen das Mehrfamilienhaus in Thalwil (PresseBox) (Bremen, ) Frohe Farben, natürliche Materialien und viel Glas prägen das Mehrfamilienwohnhaus in Thalwil bei Zürich. Das zukunftsgerichtete Gebäude setzt auf direkte Sonnenenergienutzung und hohen Wärmeschutz. Die sechs Eigentumswohnungen sind in ihrer Grundrissgestaltung und Statik auf maximale Flexibilität ausgelegt. Ob es eine Raum- oder Loftwohnung werden sollte, das konnten die Bauherren selbst entscheiden. Das Bauwerk wird mit Holzpellets beheizt. Mit einem Energieverbrauch, der vergleichbar ist mit 2 L Öl / m² und Jahr, entstand ein besonders umweltfreundliches Gebäude. Pro Wohnung und Jahr werden equivalent nur 250 l Heizöl verbraucht.

Bei der Wahl der Baustoffe legten die Architekten Oikos & Partner, Thalwil (www.oikos.ch), großen Wert auf natürliche, naturbelassene, schadstoffarme, wiederverwendbare und qualitätsvolle Materialien. Dabei galt es, besonders die Lebensdauer dieser Materialien eingehend zu betrachten, denn das Mehrfamilienhaus soll in Zukunft wenig Pflege benötigen. Die auffallend farbenfrohe Gestaltung der Gebäudehülle weist auf Feng-Shui hin. Für die Architekten ist das keine Priorität und kein zentrales Argument, aber im Entwurf und der Innenraumgestaltung gute Sitte. Die Kunden schätzen solche Werte, ebenso wie Ökologie und einen hohen Wärmeschutz. Alles zusammen macht schließlich den Wert einer Immobilie aus.

Schiefer an Dach und Fassade

Neben dem leuchtenden Orange der Putzfassaden (20 cm dicke, verputzte Korkplatten) bestimmen große hochgedämmte Südfenster und ein mildes Grün des Schiefers an Dach und Wand das Gebäude. Der Farbschiefer, ColorSklent von Rathscheck Schiefer (www.rathscheck.de), prägt in Farbe und Oberflächenstruktur insbesondere die Nord- und Ostfassaden. Der fein nuancierende, seidig glänzende Naturstein verändert sein Äußeres mit dem Lauf der Sonne.

An der Wand ist der Schiefer im Format 40 x 20 cm als vorgehängte, hinterlüftete Fassade in der Waagerechten Deckung verlegt. Dahinter verbergen sich 24 cm Holzfaserdämmung. Die Last der Fassade ist durch den Dämmstoff hindurch mit speziellen Fassadenschrauben, System Rogger, im tragenden KS-Mauerwerk verankert.

Auf dem Mansarddach kommt der gleiche grüne Schiefer allerdings als Rechteck-Doppeldeckung zum Einsatz. Die Fassadenkonstruktion wurde inklusive der Tragkonstruktion für die steil geneigte Mansarde übernommen. Auf diese Weise hat auch der Betondachstuhl eine 24 cm dicke Holzfaserdämmung erhalten.

Die grüne Schieferfassade an Dach und Wand prägt zusammen mit den orangen Putzflächen dieses energiesparende Mehrfamilienhaus.

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GERARD HALAMA - Büro für Fachpublizistik
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