Bessere Prozesse für bessere Lösungen

Mit reifen Entwicklungsprozessen zu großen Erfolgen
(PresseBox) (Ismaning, ) Jörg Diringer, Geschäftsführer der GCON Process Services GmbH, erweitert mit seiner Qualifikation zum CMMI Lead Appraiser das Profil seines auf die Prozesse des System- und Software Engineering spezialisierten Unternehmens. Diringer ist fortan Mitglied der kleinen Community, die Industrieunternehmen mit hoch spezialisiertem Expertenwissen rund um Entwicklungsprozesse unterstützt.

Das vom Software Engineering Institute (SEI) der Carnegie Mellon University, Pittsburgh/USA, entwickelte Capability Maturity Modell Integration (CMMI)wurde ursprünglich im Auftrag des amerikanischen Verteidigungsministeriums als Werkzeug für die Beurteilung von Softwarelieferanten entwickelt. CMMI basiert auf der Philosophie, Arbeitsergebnisse zu verbessern, indem die Prozesse zur Erstellung dieser Ergebnisse optimiert werden. Dabei betrachtet CMMI nicht nur projektspezifische Aktivitäten, sondern legt besonderen Wert darauf, das Management in den Regelkreis für nachhaltige Prozessverbesserungen einzubinden. Der Status eines CMMI Lead Appraisers setzt umfangreiche Qualifikationen voraus: So ist neben mehrjähriger Erfahrung im Management von Organisationen und Projekten auch die intensive Arbeit in allen Disziplinen der Entwicklung sowie die Teilnahme an CMMI Appraisals (Assessments zur Bewertung der Prozessreife) unabdingbare Voraussetzung für die Auszeichnung.

Jörg Diringer ist Geschäftsführer der GCON Process Services GmbH, eines auf die systematische Verbesserung von Entwicklungsprozessen für Software und Systeme spezialisierten Beratungsunternehmens. Sein Entschluss, die vom SEI angebotene Ausbildung zu absolvieren, wurde durch seine Beobachtungen motiviert, dass der Bedarf an erprobten Prozessmodellen in vielen Entwicklungsorganisationen hoch ist. Vor allem die Tatsache, dass die Systementwicklung auf viele Personen und Zulieferer verteilt ist, stellt die Hersteller bei der Beherrschung der Komplexität häufig vor Probleme. So sind Anlaufschwierigkeiten beim Start neuer Produkte vielfach auf Verzögerungen bei den Herstellern und auch Zulieferern zurückzuführen.

Ein Reifegradmodell, das die Leistungsfähigkeit der Prozesse mit Hilfe eines international anerkannten Benchmarks aus bewährten Praktiken analysiert, kann Abhilfe schaffen. So erklärt Jörg Diringer: "Hierfür bietet das Prozessmodell CMMI im Bereich der Software- und Systementwicklung sowie verwandter Gebiete eine systematische und bewährte Herangehensweise. Die Unternehmen gewinnen eine konkrete Anleitung zur kontinuierlichen Verbesserung ihrer Entwicklungsprozesse. Die Leistungen einer Entwicklungsorganisation werden auf der Grundlage bewährter Praktiken nachhaltig und messbar verbessert." Dabei richtet sich das Reifegradmodell CMMI an alle Mitarbeiter eines Unternehmens: Führungskräfte erhalten ein Instrument zur systematischen und nachhaltigen Leistungssteigerung ihrer Organisation und Praktiker bekommen bewährte Methoden zur Professionalisierung der Entwicklungsprozesse sowie zur Verbesserung der Produktqualität an die Hand.

Für Jörg Diringer ist CMMI ein wirkungsvolles Instrument zur Beurteilung, Steuerung und Verbesserung der Qualität ("Reife") von Entwicklungsprozessen in Organisationen. Es gibt ihm die Möglichkeit, die Stärken und Schwächen in Entwicklungsprojekten objektiv zu analysieren, Verbesserungsmaßnahmen zu bestimmen und in eine sinnvolle Reihenfolge zu bringen. "Die Leistungssteigerung von Entwicklungsorganisationen ist ein allzeit aktuelles Thema", so Diringer, "und das CMMI stellt für uns das ideale Modell dar, mit dem wir die kontinuierliche Prozessverbesserung bewerten und anleiten können."

Der Schwierigkeit, bewährte Praktiken, die viele als selbstverständlich ansehen, zu hinterfragen, zu priorisieren und letztlich die richtigen Praktiken konsequent in die tägliche Arbeit umzusetzen, begegnet Diringer auf zwei Ebenen: Zum einen stellt er eine systematisch aufbereitete Sammlung von "Best Practices" bereit, die eine effektive und effiziente Entwicklungsorganisation auszeichnen. Zum anderen beschreibt er anhand des CMMI detailliert das Vorgehen, das eine Organisation zur Etablierung reifer Arbeitsweisen durchführen muss.

CMMI ist nicht nur ein Hilfsmittel zur Verbesserung der Entwicklungsprozesse in Unternehmen, sondern gleichermaßen ein Instrument zur Überprüfung des Reifegrads (Maturity Level) in einem "Appraisal", einer offiziellen und von der internationalen Industrie anerkannten Auszeichnung. Die vom SEI definierte Methode für die Durchführung von Appraisals nennt sich SCAMPI (Standard CMMI Appraisal Method for Process Improvement). Die Bewertung des Reifegrades bzw. der Fähigkeitsgrade einer Organisation in einem Appraisal wird ausschließlich durch einen vom SEI autorisierten Lead Appraiser geleitet.

Ein Unternehmen, das seinen erreichten Reifegrad offiziell durch ein Appraisal nachweist, bekommt ein von der Industrie anerkanntes und zunehmend gefordertes Reifezeugnis. Das Prozessmodell CMMI gewinnt auch in Europa immer mehr an Bedeutung. Eine Zertifizierung der Prozessreife hat für das jeweilige Unternehmen sowohl eine Wirkung nach außen wie nach innen: Sie bedeutet, dass die Leistungsfähigkeit der Prozesse der Organisation offiziell anerkannt sind und hilft, das gesamte Unternehmen auf das gemeinsame Ziel der Prozessverbesserung zu verpflichten. SCAMPI Appraisals können einem Auftraggeber dazu dienen, die Prozessreife eines (potenziellen) Auftragnehmers zu bewerten und bilden eine wichtige Grundlage für die Vergabe von Aufträgen.

Im Juli 2007 wurde Jörg Diringer durch das SEI autorisiert, als Lead Appraiser CMMI Appraisals durchzuführen. Seit Oktober 2007 ist die GCON Process Services offizieller SEI Partner.

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