Für zwölf Prozent der PC-User ist ‚Rootkit’ im wahrsten Sinne des Wortes ein Fremdwort

Avira überprüft in Sicherheitsumfrage, ob sich Anwender der Gefahr versteckter Schadprogramme bewusst sind
(PresseBox) (Tettnang, ) Durch geschickt getarnte Online-Einbrecher wird der häusliche Rechner Teil eines gefährlichen Botnetzwerkes - für zwölf Prozent der Computer-Nutzer klingt dieses Szenario mehr nach Science Fiction als Realität. Dies fand Avira mit ihrer aktuellen ‘Gewissenfrage des Monats’ in einer Online-Studie heraus. Befragt nach ‘Botnetze sind Rechnernetzwerke, die von Hackern kontrolliert werden. Und zwar so, dass es die Besitzer der Computer nicht merken. Hand aufs Herz, glauben Sie, Ihr Rechner führt ein Doppelleben?’ gaben 1.803 Nutzer Auskunft.

Getreu dem Motto ‘Vorsicht ist besser als Nachsicht’ unterbinden immerhin 47 Prozent ein Doppelleben ihres Computers konsequent durch regelmäßige System-Checks. Auf den ersten Blick scheinen also härtere Zeiten für Cyberkriminelle angebrochen zu sein, doch der Schein trügt: Fünf Prozent der PC-Nutzer geben den Hackern nahezu grünes Licht, indem sie die Gefahr von unbemerkten Systemzugriffen ignorieren, solange der Computer problemlos funktioniert. Mehr als ein Drittel der Befragten (36 Prozent) verlässt sich blind darauf, dass der Rechner durch den installierten Virenschutz auch gegen Rootkits ausreichend geschützt ist. Rootkits zielen darauf ab, sich und seine Malware-Komponenten auf dem Rechnersystem vor der Antivirensoftware und dem Benutzer zu tarnen.

Teils unbewusst, teils fahrlässig halten also insgesamt noch 53 Prozent der befragten PC-Nutzer Tür und Tor offen für professionelle Hackerangriffe aus dem Cyberspace. Unzureichend geschützte Computer sind daher besonders gefährdet, denn sie bieten Hackern eine ideale Basis, um über die gekaperten Rechner ihre illegalen Ziele zu verfolgen.

‘Gerade weil sie sich so unauffällig im System einnisten und meist unbemerkt bleiben, sind Rootkits eine sehr ernst zu nehmende Gefahr. In der Praxis ergeben sich für infizierte Rechner ganz konkrete Bedrohungen’, erklärt Tjark Auerbach, Gründer und Geschäftsführer von Avira. ‘Durch die Überwachung der Tastatur lassen sich sehr leicht sämtliche Passwörter ausspionieren. Denkbar ist auch, dass der Rechner für Spam-Angriffe oder Denial-of-Service-Attacken missbraucht wird. Um derartigen Szenarien vorzubeugen, sollte ein umfassender Virenschutz auch versteckte Dateien, Prozesse und Registry-Einträge aufspüren, bewerten und gegebenenfalls entfernen können.’

Mit der Integration der Rootkit-Technologie in die gesamte Produktpalette tritt Avira dieser Malware-Verbreitung entgegen. Ein Basisschutz steht mit der Avira AntiVir PersonalEdition Classic kostenlos zum Download bereit unter: www.free-av.de. Für weitere Funktionen wie Schutz vor Spy- und Adware oder die Überprüfung von POP3-Datenverkehr ist die Avira AntiVir PersonalEdition Premium als Jahreslizenz für 20 Euro im Online-Shop der Avira erhältlich.

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