SGI nennt vorläufiges Quartalsergebnis

Ohne Restrukturierungskosten im operativen Plus
(PresseBox) (München, ) SGI gibt bekannt, beim Quartal Q2 seines Geschäftsjahres FY2004 mit einem vorläufi­gen Umsatz von rund 235 Mio $ zu rechnen. Die Zahl liegt innerhalb des Zielkorridors von 220 bis 240 Mio $, den das Unternehmen im Rahmen der telefonischen Bilanz-Konferenz am 20. Okt 2003 vor Analys­ten und Medienvertretern genannt hatte.

Auf Grundlage der vorläufigen Daten geht SGI davon aus, für das am 26.12.03 beendete Quartal einen nach GAAP ermittelten opererativen Verlust von 5 bis 10 Mio $ zu verbuchen. Enthalten in diesen Zahlen sind rund 13 Mio $ für Anderweitige Betriebsaufwendungen, die sich zum einen aus bereits im August angekündigten Aufwendungen für Restruk­turierungs­maß­nahmen zusammen­setzen, zum anderen cash-unwirksame Aufwen­dungen enthalten, die im Zusammenhang mit der anhaltenden Konsolodierung der Hauptverwaltung stehen und schon im Juli ankündigt wurden.

Ohne diese Belastungen könnte SGI von einem operativen Gewinn in Höhe von 5 bis 10 Mio $ ausgehen. Liquide Mittel, Cash-Äquivalente und geldwerte Invest­ments betrugen zum 26.12.03 schätzungsweise 105 Mio $, was im Einklang mit den Vorgaben steht.

Die tatsächlichen Q2-FY2004-Zahlen wird SGI am 21. Januar 2004 vorlegen. Im Rahmen eines Conference-Calls an diesem Tage wird das Unternehmen das Geschäftsergebnis des zurückliegenden zweiten Quartals diskutieren und auch die Richtwerte für das angelaufene dritte Geschäftsquartal nennen.

Am 26.12.03 hat SGI seine Tauschofferte für die im September 2004 fälligen 5.25%igen Senior-Wandelanleihen abgeschlossen. Mehr als 98% aller Eigner der "2004er-Papiere" boten ihre alten Anleihen zum Tausch für "Neupapiere" - d.h. für 2009 fällige Senior-Wandelanleihen oder für 2009 fällige Senior-Anlei­hen. Aufgrund des Tauschs wird SGI die 2004er-Papiere als erloschen rbu­chen. SGI geht davon aus, in Q2 FY2004 als Zinsen und Anderweitige Aufwen­dungen eine cash-unwirksame Belastung in Höhe von rund 30 Mio $ auszu­weisen, wobei sich der Betrag aus dem geschätzten Marktwert der Neupapiere zum Schlusstag ergibt. Rund 20 Mio $ der Summe werden einerseits als Teil der langfristigen Verbindlichkeiten verbucht, andererseits als erhöhte Einnah­me über die Laufzeit der Neu-Papiere ausgewiesen; der Rest wird als Kapital­einlage ver­bucht. Auswirkungen auf die Cash-Situation werden weder die ursprüng­liche Schuld noch die zukünftige Tilgung haben.

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