Jedes Jahr ein Rekordjahr: 2007 zehnmal mehr Schädlinge als 2006

Panda Security Labore registrierten durchschnittlich 5.000 neue Schadprogramme täglich
(PresseBox) (Duisburg, ) Zehnmal mehr neue Schädlinge als im Jahr 2006 haben die Sicherheitsexperten in den Laboren von Panda Security im vergangenen Jahr registriert. Der kontinuierliche Anstieg macht sich auch in der täglichen Auswertung von neu erscheinenden Malware-Exemplaren deutlich: In den vergangenen Monaten wurden im Durchschnitt 5.000 neue Schadprogramme in den Panda Laboren analysiert und die entsprechenden Signaturen erstellt. Auch wenn man nicht von einer Massenepidemie, verursacht durch einen besonders aktiven Schädling, sprechen kann, so findet definitiv eine Malware-Epidemie statt, die sich immer weiter ausbreitet, indem die Anzahl an neuen Samples nahezu täglich überboten wird. Während der Anstieg vom Jahr 2005 zu 2006 172% betrog, gab es in den vergangenen zwölf Monaten ein weiteres Wachstum von 800%. Die prozentuelle Malware-Aufteilung sah folgendermaßen aus: 77,40% Trojaner, 12,28% Adware und Spyware, 9,21% Würmer, 1,11% andere Malware-Arten.

Signatur basierte Erkennung bietet keinen Schutz:
Für Computer-Nutzer bedeutet dieses starke Wachstum, dass sie beim Einsetzen eines Security-Programms auf die integrierten Technologien achten sollten: Sicherheitslösungen, die lediglich über eine kontinuierliche Aktualisierung der Signaturdatei Internet-Schutz gewährleisten, sind nicht ausreichend effizient. Die Zeit, die zwischen dem erstmaligen Erscheinen eines Schädlings und der Generierung der entsprechenden Signatur sowie der Bereitstellung der Updates vergeht, stellt ein hohes Sicherheitsrisiko dar. Das bestätigt auch eine weltweite Panda Security Studie mit den zwei kostenfreien Online Scannern „TotalScan“ und „NanoScan“ für Home User sowie dem Security Audit „MalwareRadar“ für Netzwerke. Bei 23% aller Einzelplatz-User, die ihr System mit einem der beiden Scanner auf die Probe stellten, wurde mindestens ein Schädling gefunden – und das obwohl die Rechner mit verschiedenen Sicherheitslösungen geschützt waren. Noch alarmierender waren die Ergebnisse im Netzwerk-Bereich: Es stellte sich heraus, dass trotz installierter Security-Soft- und Hardware, 72% aller untersuchten Netze mit mehr als 100 angeschlossenen Systemen mit Malware infiziert waren.

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