IHK-Initiative zeigt Erfolg: Zusammenarbeit über Ländergrenzen wird erleichtert

Unternehmen aus Südhessen können an Außenwirtschaftsmaßnahmen der Nachbarbundesländer teilnehmen
(PresseBox) (Darmstadt, ) Der Staatsvertrag zur Metropolregion Rhein-Neckar macht es möglich: Ab sofort können Unternehmen aus den Bereichen der Industrie- und Handelskammern (IHK) Darmstadt, Pfalz und Rhein-Neckar an den außenwirtschaftlichen Maßnahmen der benachbarten Bundesländer teilnehmen. "Für weltweit tätige Unternehmen ist das ein großer Gewinn. So besitzen sie sehr viel mehr Möglichkeiten bei der Internationalisierung", stellt Heinz-Peter Aulbach, stellvertretender Vorsitzender des gemeinsamen Außenwirtschaftsausschusses der drei Nachbar-IHKs fest.

Die Absprache zwischen Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz kam auf Initiative des gemeinsamen IHK-Außenwirtschaftsausschusses zustande. Die Bundesländer fördern beispielsweise Messestände in Russland, bieten Ministerreisen für Unternehmen nach Indien oder Kooperationsbörsen und Symposien zum Thema China an. Bislang konnten diese Angebote nur von Unternehmen aus dem jeweiligen Bundesland wahrgenommen werden. Ab sofort gelten diese Landesgrenzen nicht mehr.

Die finanzielle Förderung endet jedoch weiterhin an den politischen Grenzen: Unternehmen aus anderen Bundesländern erhalten keine Fördermittel aus den jeweiligen Landesetats.

Informationen zu den Außenwirtschaftsprogrammen der drei Bundesländer bietet die IHK im Internet unter www.darmstadt.ihk24.de.

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