Avaya schließt erstes Quartal des Geschäftsjahres 2004 positiv ab

30 Millionen US-Dollar Umsatzerlös aus fortgeführten Geschäftsfeldern
(PresseBox) (MÜNCHEN, ) Die Avaya Inc. erzielte im ersten Quartal des Fiskaljahres 2004 (Ende: 31.Dezember 2003) ein positives Ergebnis. Der Konzern erwirtschaftete in seinen Kerngeschäftsfeldern („Continued Operations“) einen Umsatzerlös in Höhe von 30 Millionen US-Dollar. Der ausgewiesene Gewinn aus diesen Unternehmensbereichen betrug sieben US-Cent pro Aktie (gewichteter Wert). Damit wurde eine Trendwende gegenüber dem ersten Quartal 2003 vollzogen, in denen Avaya einen Verlust von 125 Millionen US-Dollar und eine Einbuße von 34 US-Cent pro Aktie verzeichnete. Der Umsatz stieg in den vergangenen drei Monaten im Vergleich zum gleichen Berichtszeitraum des Vorjahres um drei Prozent von 946 Millionen auf 971 Millionen US-Dollar.

Auch die unter Berücksichtigung der Ergebnisse aus aufgegebenen Geschäftsfeldern („Discontinued Operations“) ermittelten Zahlen sind erfreulich. Der auf dieser Basis ausgewiesene Nettoertrag betrug im abgeschlossenen Quartal 10 Millionen US-Dollar. Dies entspricht einem Gewinn von zwei US-Cent pro Aktie (gewichteter Wert). Dem gegenüber verzeichnete Avaya im ersten Quartal 2003 bei dieser Bilanzposition noch einen Nettoverlust von 121 Millionen US-Dollar und eine Abnahme des Aktienwerts um 33 US-Cent je Wertpapier.

Umstrukturierung verstärkt erfolgreiche Entwicklung

Zu den aufgegebenen Geschäftsfeldern zählt Avaya die veräußerte Netzwerksparte und derzeit zum Verkauf anstehende Teile des von der NorthWestern Corporation übernommenen Vertriebszweiges Expanets Inc. Im Oktober 2003 gab der Anbieter von Lösungen und Dienstleistungen für Kommunikationsnetzwerke bekannt, dass er sich von dem Geschäftsbereich „Connectivity Solutions“ trennt und diese an die CommScope Inc. abgibt. Die Transaktion soll nach Angaben von Avaya voraussichtlich im zweiten Quartal dieses Fiskaljahres zum Abschluss kommen. Anfang November 2003 übernahm der Hersteller seinen Vertriebspartner Expanets Inc., eine hundertprozentige Tochter der US-amerikanischen NorthWestern Corporation. Derzeit erfolgt die Veräußerung der Unternehmensteile, die Avaya-fremde Produkte verkaufen. Es wird erwartet, dass dieser Prozess Ende des zweiten Quartals des Geschäftsjahres beendet ist und die etwa 800 Expanet-Mitarbeiter dann in den Konzern integriert sind.

Geschäft mit IP-Lösungen zieht an

Avaya teilte mit, dass die im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2004 vermeldeten Umsatzerlöse im wesentlichen den im vierten Quartal des Fiskaljahres 2003 getätigten Einnahmen entsprechen. Nach Unternehmensangaben lässt sich dies dadurch erklären, dass im vorangegangenen Berichtszeitraum ein saisonaler Ertragsaufschwung bedingt durch das Jahresendgeschäft zum Tragen kam. Avaya vermerkte zudem, dass sich seit dem vierten Quartal des letzten Jahres weltweit eine Zunahme bei den ausgelieferten IP-Lösungen und damit einhergehend ein Anstieg des Gewinns in diesem Segment abzeichnet. Dies gilt sowohl für den Verkauf von Produkten an kleinere und mittelständische Unternehmen als auch an Großkunden.

Avaya’s Bruttogewinn stieg im vergangenen Quartal erheblich. Bei den Vertragsherstellern getätigte Verbesserungen trugen etwa zur Hälfte zu diesem Ergebnis bei. Einsparungen, stabile Rabattstufen und der Produkt- sowie Vertriebsmix von Expanet wirkten sich darüber hinaus positiv auf die finanzielle Entwicklung des Unternehmens aus. Obwohl Vertriebs- und allgemeine Verwaltungskosten seit dem vierten Quartal 2003 auf Grund der Akquisition von Expanets anstiegen, beeinflusste die Transaktion die Erträge nur unwesentlich, die das Unternehmen aus fortgeführten Geschäftstätigkeiten erzielte.

Prognose der Ergebnisse des zweiten Quartals des Geschäftsjahres 2004

Avaya erwartet, dass die im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2004 erzielten Umsatzerlöse in etwa denen des abgeschlossenen ersten Quartals entsprechen werden. Dieser Voraussage liegt die Annahme zugrunde, dass die Integration von Expanets zum Ende des Zeitraums abgeschlossen sein wird.
Zitat:

„Seit drei Quartalen arbeitet Avaya dank der Einhaltung eines rigorosen Sparkurses und nicht zuletzt aufgrund der Konzentration auf das Kerngeschäft profitabel“, so Don Peterson, Avaya’s CEO und Chairman. „Wir sind der festen Überzeugung, dass die Investitionsbereitschaft der Unternehmen zurückkehrt und ein Aufschwung bevorsteht. Dies belegt unserer Meinung nach auch die Umsatzsteigerung, die wir dieses Quartal gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr verzeichnen konnten. Unsere Kunden sehen IP-Telefonie zunehmend als Erfolgsfaktor an und planen daher die Migration auf die neue Technologie. Neben wirtschaftlichen Überlegungen spielen Möglichkeiten zur Verbesserung von Geschäftsabläufen bei dieser Entscheidung eine wesentliche Rolle. Die Zusammenarbeit mit Avaya garantiert ihnen, dass auch bei der Einführung einer IP-Telefonie Lösung bereits in die Infrastruktur getätigte Investitionen geschützt bleiben. Darüber hinaus bietet ihnen ein konvergentes Sprach-Datenkommunikationssystem neben zahlreichen neuen Funktionen die gleiche bewährte Verlässlichkeit wie traditionelle Lösungen.“

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