Microsoft prämiert Softwarelösungen für den Tablet PC

Tablet PC-Challenge
(PresseBox) (München, ) Im Rahmen einer Pressekonferenz zeichnete Microsoft die Gewinner der "Tablet PC-Challenge" aus. Dafür ermittelte eine hochkarätige neunköpfige Jury die besten und innovativsten Business-Lösungen für den Tablet PC. Die Sieger erhielten attraktive Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von über 100.000 Euro. Personen, Teams und Unternehmen, die gewerblich Software-Lösungen entwickeln und vermarkten, konnten ihre Online-Bewerbungen bis Ende Januar 2004 einreichen. Im Februar präsentierten die Teilnehmer ihre Lösung der Jury. Die ersten drei Sieger für die beste Lösung sowie der Träger des Sonderpreises für die innovativste Entwicklung erhalten zusätzlich zum Geldpreis einen kostenlosen Präsentationsplatz auf dem CeBIT-Stand (18. bis 24. März in Hannover) von Microsoft.

"Die über 70 Anmeldungen für diesen Wettbewerb zeigen, dass die Plattform Tablet PC Edition für Entwickler besonders attraktiv ist", sagt Bastian Braun, Produktmanager Windows Betriebssysteme bei der Microsoft Deutschland GmbH. "Wir möchten Partnerunternehmen auch in diesem Umfeld stärker unterstützen, so dass sie mehr Lösungen für diesen Markt anbieten." Die Teilnehmer durften Anwendungen einreichen, die sie völlig neu entwickelt oder für den Tablet PC adaptiert haben.

Softpro gewinnt ersten Preis

Den ersten Preis gewann die Firma SOFTPRO aus Böblingen mit zwei Lösungen zur Unterschriftenerkennung. Mit der Software SignDoc kann eine Unterschrift auf dem Tablet PC so in ein Dokument eingebunden und verankert werden, dass sie nicht herauskopiert werden kann. Ergänzend hierzu können Besitzer eines Tablet PCs SignSecure benutzen, um sich mittels eigenhändiger Unterschrift auf den PC oder in das Netzwerk einzuloggen. Dazu wird auf dem Rechner ein so genannter Signaturvektor sicher hinterlegt. Es handelt sich hierbei um einen verschlüsselten Datensatz von statistischen und dynamischen Merkmalen der eigenhändigen Unterschrift.

Zweiter Platz für oPen Software

Auf Platz zwei setzte die Jury die Software oPenCAS-XPT, die Außendienstmitarbeiter mobil beim Kunden einsetzen können. Die Lösung der oPen Software GmbH aus dem norddeutschen Elmshorn ist ein Subsystem zu einer zentralen Vertriebs- und CRM-Software. Für jede Branche können die nötigen Daten erfasst und der Vertrieb gesteuert werden. Umfangreiche CRM-Funktionen können nach einem Kundenbesuch genutzt werden. Die Daten gehen sofort an einem zentralen Server und werden dort weiter verarbeitet.

Dritter Platz geht an Design Universe

Design Universe entwickelte Produkte namens E-Pen&Form, mit denen die Softwarschmiede aus Starnberg den dritten Rang eroberte. Mit diesen Programmen können alle handschriftlichen Notizen systematisch auf dem Tablet PC abgelegt werden. Die erfassten Daten können als Bilder oder Text in verschiedenste Anwendungen oder Datenbanken übernommen werden.

Sonderpreis für Innovation

Nach reiflicher Überlegung und langer Diskussion entschied sich die Jury, den Sonderpreis auf zwei Gewinner aufzuteilen: Innovation Christian Abeln Technik & Software und die xThink Deutschland GmbH. Bei dem Innovationspreis legten die Mitglieder der Jury besonderen Wert auf einen wissenschaftlich wertvollen Ansatz, der bei beiden eingereichten Lösungen deutlich erkennbar ist: Christian Abeln entwickelte ein Programm, das Grundschüler dazu anregen soll, ein besseres Gefühl für die Schriftsprache zu entwickeln. Die Handschrift wird analysiert, das Geschriebene in natürlicher Sprache wiedergegeben und die Kinder bekommen Tipps für eigene Korrekturen. Der xThinkCalculator kann die Aufgaben eines wissenschaftlichen Taschenrechners durch zweidimensionale Eingabemöglichkeiten auf neuartige Weise und mit wesentlich höherer Komplexität nummerisch lösen. Formeln und dazu gehörige Skizzen können mit dem Stift eingegeben und später in andere Programme eingebunden werden.

Die weiteren Preisträger

Auf die Plätze vier bis neun kamen ATS Computersysteme, baarsch & jäschke, Brudi & Partner-TreeConsult, cibait, Mindjet und Ziemann.IT Lösungen. Diese Teilnehmer haben es geschafft, durch kreativen Einsatz von einzelnen Tablet PC-Funktionen wie der Schrifterkennung, Gestensteuerung oder der Unterstützung des drehbaren Displays, dem Nutzer ein produktives und einfaches Arbeitsumfeld zu schaffen.

Teilnahmebedingungen

Zum Wettbewerb zugelassen waren ausschließlich Firmen, die gewerblich Lösungen entwickeln und vermarkten. Der Teilnehmer musste im Besitz aller Rechte an der Software-Lösung sein, die sowohl die Teilnahme am Wettbewerb als auch die spätere Vermarktung gestatten. Privatpersonen und Personen in engem Kontakt zur Microsoft Corporation sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Einsendeschluss für die deutsche Beta-Version war der 31. Januar 2004. Eine neunköpfige Jury bewertete im Anschluss die Vorschläge.

Bewertungskriterien und Jury

Wichtigstes Kriterium zur Bewertung der eingereichten Lösung war die Unterstützung der Funktionen des Tablet PCs. Das heißt, die Anwendung sollte mit dem Stift bedienbar sein und bestenfalls auch die Handschrifteneingabe nutzen. Spezialisten zum Thema Tablet PC aus Forschung und Technik entschieden zusammen mit Microsoft, welche Lösung das Rennen um die beste neue Applikation für diesen Bereich gewann.

Die Mitglieder der Jury: - Dr. Dr. Norbert Streitz, Leiter des Forschungsbereichs "Arbeitswelten der Zukunft" am Fraunhofer-Institut IPSI - Franz Neumeier, Chefredakteur der PC Professionell - André Tegtmeier, Product Manager Mobile Computing bei Acer - Christian Dettmer, Leiter Business Development Business Clients bei Fujitsu Siemens - Peter Kamiya, Business Manager bei Hewlett Packard und Vertreter - Ulrich Jäger, Manager Product Marketing bei Toshiba - Bastian Braun, Produktmanager Windows Betriebssysteme, Microsoft - Matthias Göttle, Senior Subsidiary Program Manager Windows, Microsoft

Die Fachjury bewertete zunächst den Nutzen der Lösung für das Unternehmen und/oder den Anwender sowie die Implementierung der spezifischen Tablet PC-Funktionen. Wichtig waren auch die Produkteigenschaften (Installation, Dokumentation, Robustheit) und die Qualität, in der Prozesse abgebildet wurden. Ergonomie, Architektur und die Implementierung der Software in das System gehörten zu den weiteren Bewertungskriterien. Die Fachjury bewertete darüber hinaus Kriterien wie Qualität, Ergonomie und Architektur der neu entwickelten oder für den Tablet PC adaptierten Software.

Für den Sonderpreis "Innovativste Lösung" wurden zusätzlich die Originalität der Anwendung, die technische oder ergonomische Umsetzung sowie der wissenschaftlich wertvolle Ansatz bewertet. Der Sonderpreis war mit 20.000 Euro dotiert.

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