IT-Standardisierung in der Praxis: Kunden standardisieren gemeinsam mit HP ihre IT-Landschaft

Laut einer IDC-Studie stehen 2004 bei allen führenden Anbietern Standard-basierte Produkte im Zentrum ihrer Zukunftsstrategien.
(PresseBox) (Böblingen, ) HP definiert Standardisierung als eine Betrachtung von Geschäftsprozessen und IT unter den Aspekten Kostensenkung und einfache Umsetzung von Veränderungen. Industriestandard-Architekturen, erweiterbare Komponenten und konsistente Implementierung bilden die Grundpfeiler der Standardisierung. Für die Umsetzung stellt HP ein umfassendes Portfolio an Hardware, Software und Dienstleistungen bereit.

· Industriestandard-Architekturen gewährleisten den einheitlichen unternehmensweiten Einsatz der IT. Das minimiert die Kosten und ermöglicht schnelle Anpassungen an sich verändernde Anforderungen.

· Durch den Einsatz erweiterbarer Komponenten entwickeln sich Unternehmen schrittweise zu einem Adaptive Enterprise.

· Konsistente Implementierung steigert die Produktivität durch die schnellere Umschichtung von Ressourcen.

HP baut seine Führungsrolle bei der Standardisierung weiter aus und präsentiert mehrere neue Itanium-basierte Systeme, aufrüstbare Komponenten mit PA-8800-Prozessoren sowie flexible Pay-per-Use-Lösungen. Von den Vorteilen, die eine standardisierte IT-Infrastruktur mit sich bringt, profitieren bereits Unternehmen wie BMW, der Bank-Verlag, die Koehler Gruppe oder Pabst Motoren. Sie haben gemeinsam mit HP in ihren Rechenzentren Lösungen implementiert, die auf Industriestandards basieren.

Industriestandard-Architekturen: Linux-Cluster bei BMW

BMW benötigte in seinem Computer Aided Design (CAE)-Hochleistungsrechenzentrum für rechenintensive Simulationen bei der Fahrzeug-Modellierung unter NASTRAN bessere Performanz und mehr Input/Output-Bandbreite. Dieses Ziel erreicht der Automobilhersteller durch den Einsatz von 12 HP Integrity rx5670 Servern, auf denen Linux, MSC NASTRAN und ESI Pamcrash laufen.

Die auf Industriestandards basierenden HP Integrity Server mit Linux als Betriebssystem bieten BMW zwei- bis dreimal so viel Leistung wie die schnellsten RISC-Systeme. Zudem weisen sie die größte Input/Output-Bandbreite aller getesteten Server-Technologien auf.

„Die sehr guten NASTRAN-Ergebnisse unserer Tests mit Itanium 2-Systemen bewogen uns Anfang 2003, auf diese Technik zu setzen. Die ersten Systeme laufen bereits erfolgreich in der Produktion bei BMW. Die Betreuung durch HP und MSC Software ist exzellent“, so Dr.-Ing. Jochen Fischer, IT Production Server, BMW Group.

Erweiterbare Komponenten: NonStop-Server beim Bank-Verlag

Der Bank-Verlag bietet Verlags- und IT-Dienstleistungen für die rund 300 privaten Banken in Deutschland. Da HP NonStop-Server klassische Online-Transaktionen, Anfragebündel und ad hoc-Abfragen ohne Leistungsschwankungen bewältigen können, setzt das Unternehmen seit 1987 auf die HP NonStop-Plattform. Weitere Entscheidungskriterien waren die hohe Verfügbarkeit und die geringe Total Cost of Ownership (TCO).

Die HP NonStop-Plattform unterstützt offene Standards, die insbesondere beim Electronic Banking und bei elektronischen Zahlungsverfahren relevant sind. Der Bank-Verlag testet derzeit BEA Weblogic-Server auf der HP NonStop-Plattform und hat bereits eine Applikation erfolgreich migriert.

Das Unternehmen beobachtet die Migration der NonStop-Systeme auf die Itanium-Plattform mit Interesse. „Die NonStop Advanced Architecture wird eine erhebliche Leistungssteigerung bewirken. Ausgehend von den bisherigen Berechnungen wird das Itanium-basierte NonStop-System dreimal so schnell sein wie die momentan eingesetzte Lösung. Dieser deutliche Anstieg der Rechenleistung wird für den Betrieb unserer geschäftskritischen Applikationen konkrete Vorteile bringen“, so Wolfgang Breidbach, Leiter System Services beim Bank-Verlag.

Konsistente Implementierung: Software-Upgrades bei der Koehler Gruppe

Die Koehler Gruppe ist mit einem Umsatz von rund 500 Millionen Euro der weltweit größte Hersteller von Fax- und Spezialpapieren. Das Unternehmen musste ein Upgrade von SAP R/3 auf mySAP Business Suite mit SAP R/3 Enterprise vornehmen. Außerdem sollten zusätzliche Möglichkeiten für Finanz- und Lagerverwaltung integriert sowie die Supply Chain mit SAP APO effektiver gestaltet werden. Um diese Aufgaben zu bewältigen, setzte die Koehler Gruppe auf zwei HP Integrity rx5670 Server. Das Ergebnis war eine Leistungssteigerung um ungefähr 50 Prozent.

Auf den HP Integrity Servern laufen Microsoft Windows Server 2003, SQL Server 2000 Enterprise Edition (64-bit) und mySAP Business Suite.

„Die Kombination von HP Integrity rx5670-Systemen, Microsoft Windows Server Edition 2003, der 64-bit Version von Microsoft SQL Server und mySAP Business Suite bietet uns die notwendige Performanz und Zuverlässigkeit. So maximieren wir unsere Effizienz bei der Produktion und gewährleisten einen reibungslosen Betrieb unserer Beschaffungskette,“ erläutert Alexander Fischer, Leiter SAP Basis der Koehler Gruppe.

Konsistente Implementierung: Konsolidierung der IT bei der Papst-Motoren GmbH & Co. KG

Die Papst-Motoren GmbH & Co. KG ist einer der führenden Hersteller von Komponenten für Elektronik-Kühlung. An zwei Standorten in Deutschland und drei in Ungarn produziert die Firma täglich 120.000 Lüfter und hochentwickelte miniaturisierte Elektromotoren.

Bei Papst-Motoren standen eine Reihe von IT-Aufgaben an: Die IT-Landschaft sollte konsolidiert, die Komplexität reduziert und die Kosten gesenkt werden. Zudem musste eine innerhalb von sechs Jahren von 150 auf 600 gewachsene Anzahl von SAP-Nutzern betreut werden. Durch den Einsatz von zwei HP Integrity rx5670-Servern wurden diese Vorgaben erfüllt. Auf dem System laufen Microsoft Windows Server 2003 und mySAP. Eine konsolidierte Speicherlösung entstand mithilfe von HP StorageWorks XP128. Papst-Motoren verfügt nun über eine doppelt so große IT-Kapazität und verbesserte SAP-Funktionalität. Das Ergebnis der Konsolidierung von acht auf zwei Server: eine geringere Total Cost of Ownership sowie geringere Kosten für die Administration.
Gerhard Ebersbach, Leiter Organisation und Datenverarbeitung der Papst-Motoren GmbH und Co. KG, zieht eine durchweg positive Bilanz: „Obwohl 2002 ein schwieriges Jahr für unsere Branche war, haben wir in IT investiert – und es hat sich ausgezahlt. Der Produktionsfaktor IT hat unsere Performance und die Leistungen, die wir für die Kunden erbringen, verbessert.“

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