HP baut Führungsrolle bei HPTC-Cluster-Technologie aus

Neue Produkte steigern Leistung und Effizienz
(PresseBox) (Böblingen, ) HP hat seine Cluster-Systeme für das High Performance Technical Computing (HPTC) weiter optimiert. Damit hat der Kunde die Wahl zwischen einer Vielzahl von Servern für HP XC6000 und LC Cluster. Alle Lösungen basieren auf Industriestandards. Unternehmen können so die Leistungsfähigkeit von Clustern steigern und die Kosten senken. Aktuelle Benchmark-Ergebnisse untermauern die Vorreiterrolle von HP beim HPTC.

Die Neuheiten im Überblick

· Die erweiterten HP Integrity Server-Baureihen rx2600 und rx1600 sind für skalierbare Linux-basierte HP XC6000 Cluster geeignet. Damit verdoppelt sich für Kunden die Auswahlmöglichkeit an Servern, die sich für den XC6000 Cluster einsetzen lassen.

· InfiniBand 4x verdreifacht die Bandbreite der Verbindungen in HP Integrity Clustern, die unter HP-UX laufen. Dies verkürzt die Latenzzeiten im Vergleich zu HyperFabric2 und Gigabit-Ethernet.

· Zur High Performance Cluster LC-Reihe kommt nun die LC1000-Baureihe hinzu. Die LC1000-Serie basiert auf dem HP ProLiant DL140 Server, der mit dem Intel Xeon-Prozessor DP ausgestattet ist. Der Server ist hoch skalierbar und bietet einen niedrigen Preis je GigaFlop.

· HP übernimmt die Führungsrolle beim Lustre-basierten, offenen File System für HPTC Linux Cluster. Die Lustre-Architektur ist hoch skalierbar.

· HP Integrity Server erzielen Rekord-Ergebnisse bei wichtigen Benchmarks für High Performance Computing. Dazu zählen die SPEC HPC2002- und SPEC OMP-Benchmarks sowie der neue Purdue TAP-Benchmark.

Große Auswahl an Servern

Mit den HP XC und LC Clustern setzt HP neue Maßstäbe für das High Performance Computing. Die Cluster bieten einfache und günstige Lösungen für die Anforderungen rechenintensiver Anwendungen in technischen und kommerziellen Umgebungen.

Die skalierbaren Linux-basierten HP XC6000 Cluster für HPTC unterstützen die erweiterte HP Integrity rx26000 Server-Familie mit Intel Itanium 2-Prozessoren. Dadurch verdoppelt HP die Auswahl der verfügbaren Server-Knoten für XC6000 Cluster. Kunden von HP können so kostengünstig einen HP Linux-Cluster aufbauen. Der rx2600 ist in vier Varianten erhältlich: 1,0 GHz mit 1,5 MByte Cache, 1,3 GHz mit 3 MByte Cache, 1,4 GHz mit 1,5 MByte Cache und 1,5 GHz mit 6 MByte Cache. Der XC6000 unterstützt jetzt auch den rx1600 Server mit 1,0 GHz und 1,5 MByte Cache. Diese Versionen sind ab Frühjahr 2004 erhältlich.

Zu der High Performance Cluster LC2000-Familie kommt jetzt die neue Serie LC1000 dazu. Die LC2000-Baureihe basiert auf dem HP ProLiant DL360 mit 3,2 GHz und 1 MByte Cache. Sie ist leistungsstark, stabil und einfach zu verwalten. Die Baureihe LC1000 basiert auf dem HP ProLiant DL140 Server, der mit dem Intel Xeon-Prozessor DP ausgestattet ist. Dieser ist mit 2,4, 3,0 und 3,2 GHz Taktung und 1 Mbyte (3,2 GHz) oder wahlweise 1 oder 2 MByte Cache (2,4 und 3,0 GHz) erhältlich. Die LC1000-Serie eignet sich für den Einsatz in verteilten Serverumgebungen und hat einen äußerst niedrigen Preis je GigaFlop.

InifiniBand 4x verdreifacht Bandbreite bei Interconnects für HP-UX Cluster

Die auf hptc/ClusterPack, der führenden Cluster Management Suite von HP, basierenden HP-UX Integrity Cluster unterstützen jetzt InfiniBand 4x. Im Vergleich zu dem vorher eingesetzten HyperFabric2 und Ethernet beschleunigt InfiniBand 4x die Geschwindigkeit des I/O-Datentransfers auf das drei- bis zehnfache. HP ist der erste große Anbieter, der InfiniBand-Lösungen für UNIX-Plattformen anbietet.

InfiniBands kurze Latenzzeiten und die große Bandbreite der Interconnects sind entscheidend für die Leistungsfähigkeit rechenintensiver Anwendungen und Message Passing-Applikationen beim Technical Computing. InfiniBand 4x stellt eine Bandbreite von über 750 MByte pro Sekunde zur Verfügung und erzielte beim MPI Ping-Pong-Benchmark Latenzzeiten von unter sieben Mikrosekunden. Im Vergleich zu HyperFabric2 bedeutet dies eine dreimal so große Bandbreite und ein Drittel der Latenzzeit. Gegenüber Gigabit-Ethernet weist InfiniBand 4x eine zehnmal so hohe Leistungsfähigkeit und eine zehnfach kürzere Latenzzeit auf.

HP-UX Integrity Cluster ermöglichen mit InfiniBand eine deutlich verbesserte Skalierbarkeit und Leistungsfähigkeit bei vielen Distributed Computing-Anwendungen. Anwendungen lassen sich so effizient auf eine höhere Anzahl von Prozessoren skalieren.

Lustre: Hochperformantes Shared File System für Linux

Lustre ist ein hochgradig skalierbares, offenes und paralleles Shared File System für Linux. Lustre befindet sich momentan noch in der Entwicklung, markiert jedoch bereits jetzt einen Paradigmenwechsel bei der Entwicklung skalierbarer File Systeme. Es wird die I/O-Performanz deutlich steigern und die Speicherkosten senken.

HP ist als Technologie-Lieferant mit den Anbietern Cluster File Systems und Intel eine Partnerschaft für ein langjähriges Entwicklungsvorhaben eingegangen: Das Tri-Labs Path Forward-Projekt der Forschungslabore Sandia, Los Alamos und Lawrence Livermore National Laboratories. Das Projekt definiert neue Maßstäbe bezüglich Funktionalität und Kapazität. Es bildet die Basis für HPs künftige Entwicklung von Lustre-basierten Lösungen für High Performance Technical Computing.

Integrity-Server Spitzenreiter bei HPTC-Benchmarks

Itanium 2-basierte HP Integrity Server haben bei High Performance Technical Computing-Benchmarks erneut Spitzenwerte erreicht. Dabei handelt es sich unter anderem um Linpack, SPECfp, SPEC HPC2002, SPEC OMP (Open MP) und den neuen Purdue Top Application Performance (TAP)-Benchmark. Dieser beruht auf der realistischen Simulation von Anwendungen auf Hochleistungscomputern.

· Der HP Integrity Superdome mit 64 mit 1,5 GHz getakteten Itanium 2-Prozessoren übertraf unter HP-UX beim SPECompLpeak2001-Benchmark als erstes System mit 303.161 Punkten die 300.000 Punkte-Marke. Das gleiche System ist mit 289.967 Punkten auch Spitzenreiter beim SPECompLbase2001 Benchmark. Mit diesen Ergebnissen übertrifft HP Konkurrenzprodukte, die teilweise mit doppelt so vielen Prozessoren arbeiten.

· Rekordergebnisse lieferten HP Integrity-Server beim SPEC HPC2002 Benchmark. Mit 56,66 Punkten beim SPECchemM2002 und 309,95 Punkten beim SPECenvM2002 ist HP Spitzenreiter der ersten TAP-Liste, die von der Purdue University erstellt wird. HP führt ebenso die TAP OMP-Liste an, die auf dem SPEC OMPM2001 basiert.

· Auch beim Linpack N*N-Benchmark für 64-Prozessoren-Server mit gemeinsamem Speicher und dem Linpack Report liegen HPs Integrity Server an der Spitze. Sie erreichten 1,635 MFlop/s für das 100 x 100 -Ergebnis und 5,303 Gflop/s für das 1000 x 1000-Ergebnis je Prozessor.

Nach seiner Markteinführung im Juni 2003 erzielte der HP Integrity Server rx2600 beim SPECfp 2000-Benchmark den Rekord als schnellster Server. HP Integrity-Systeme behaupteten auch ihre Spitzenposition beim SPEC ENV2002-Benchmark.

HP Integrity Server für größten Linux Cluster im asiatisch-pazifischen Raum

Mit dem Taiwan National Center for High-Performance Computing (NCHC) setzt Taiwans führendes Forschungsinstitut für HPTC- und Netzwerk-Applikationen auf HP. Das Center arbeitet mit einem Linux Cluster aus 100 Knoten, das aus HP Integrity rx2600 Servern mit insgesamt 200 Itanium 2-Prozessoren besteht. Da die Server auf Industriestandards basieren, lässt sich die IT schnell an wechselnde Bedürfnisse anpassen und bietet hohe Leistungsfähigkeit bei geringen Kosten.

Weitere Informationen zu HPTC finden Sie unter www.hp.com/go/hptc.

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Klaus Höing
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