Skoda drückt bei der Fahrzeugentwicklung aufs Gas mit Supercomputing- und Storage-Lösungen von SGI

Marke der VW-Gruppe wählt für HPC-Jobs ein Shared-Memory-System ´SGI Altix 3000´ mit 96 Prozessoren plus 16 TB Massenspeicher
(PresseBox) (München, ) Skoda Auto, der zur VW-Gruppe gehörige tsche­chische Automobilhersteller, hat seine Berechnungsabteilung mit umfang­reicher SGI-Technologie für High-Performance-Computing (HPC) und Daten­speicherung verstärkt. Die Anschaffung einer Shared-Memory-Maschine SGI®Altix®3000 mit 96 Prozessoren und die Installation einer SGI®InfiniteStorage-Lösung mit einer Kapazität von 16 TeraByte soll der Marke helfen, die massiven, mit der immer kurzzykligeren Produkt­ent­wick­lung verbundenen Herausforderungen des Computer-Aided-Engineerings (CAE) zu meistern.

Das HPC-System, auf das die Skoda-Ingenieure nun zurück­greifen können, basiert auf 64-Bit-Linux® und der fortschrittlichsten Shared-Memory-Architektur, die heute verfüg­bar ist. Altix-Systeme helfen weltweit Hunderten technisch und wissenschaftlich orien­tier­ten Kunden, komplexe Simulationsprobleme mit einzigartiger Effizienz zu lösen. Die SGI-Maschine schafft die Möglichkeit, viele Berechnungsläufe und große Modell-Daten­mengen schneller und in deutlich kohärenterer Weise zu verarbeiten, als dies mit konventionellen Distributed-Memory-Systemen (wie etwa Clustern) der Fall ist.

Um dem bei Skoda ständig wachsenden Bedarf nach Rechenleistung zu begeg­nen, hat SGI eine offene und flexibel einsetzbare HPC-Umgebung geliefert. Das Altix-System beinhaltet einen 192 GB großen zusammenhängend nutz­baren Arbeitsspeicher, in dem die 96 hochleistungsfähigen 64-Bit-Prozes­soren (Intel®Itanium®2) umfangreiche Simulationsmodelle in unzerstückelter Weise bearbeiten können. Das 16-TB-Massenspeichersystem basiert auf einem FibreChannel-RAID-Array SGI® InfiniteStorage TP9300 und ist integriert in eine SAN-Umgebung. Das Storage-Area-Network erlaubt sämtlichen am CAE-Work­flow beteiligten Compute-Servern und Pre- und Post-Processing-Workstations, hoch-performant und ressourcen-effizient auf die Daten zuzugreifen.

Halbes TeraFLOPS für Crash-Sicherheit und Aerodynamik
Auf dem Altix-3000er-System werden die Skoda-Entwickler hauptsächlich Crash-Analysen mit Hilfe des Softwarepakets PAM-CRASH® der ESI Group sowie Strömumgsmechanik-Simulationen mit Hilfe des CFD-Softwarepaketes FLUENT® von Fluent Inc durchführen.

Das neue HPC-System bringt der Berechnungsabteilung von Skoda Auto ein Mehr an Verarbeitungsleistung von rund 500 GFLOPS. Die Ingenieure werden damit in der Lage sein, die Daurchlaufzeiten zu verkürzen, mehr Alternativen durchzurechnen und die Entscheidungsfindung zu optimieren - so dass der Hersteller bei der Konzeption und Entwicklung seiner Fahrzeuge noch höhere Effizienz, Qualität und Sicherheit erreichen kann.

Linux-Lösung - bereit für den industriellen Markt
"Skoda Auto hat sich entschieden, bei der Fahrzeugentwicklung Linux-basierte Rechnersysteme einzusetzen," betont Michal Klimes, bei SGI Managing Director für Osteuropa. "Dies bestätigt, dass eine solche Lösung sehr wohl geeignet ist, um im industriellen Unternehmensumfeld missions-kritische Auf­gaben und Anwen­dungs­segmente abzudecken. Wer ein solches auf Standards basie­rendes System einsetzt, wird seinem Technologie-Investment einen dras­tisch verbes­serten Return verschaffen und bei der sich im Allgemenen schnell überholenden Technologie einen verlängerten Lebenszyklus erwarten können."

Die 64-Bit-Linux-Plattform SGI Altix 3000 lässt sich im Einzelsystem bis zu 128 Itani­um2-Prozessoren und bis zu 1 TB Shared-Memory ausbauen. Sämtliche Prozessoren können dabei im Single-System-Image-(SSI)-Modus betrieben werden, also gemeinsam unter nur einer einzigen Linux-Partition arbeiten. Diese Skalier­barkeit ist einzigartig für ein Linux-Shared-Memory-System. Die Plattform basiert auf der Systemarchitektur SGI®NUMAflex™, für die das Unternehmen mehrere Innovationspreise erhielt.

Mehr Information zur Produktfamilie SGI Altix 3000 ist abrufbar unter www.sgi.de/....

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