RZNet implementiert hochverfügbare Client/Server Infrastruktur beim OSPlus-Piloten Sparkasse Krefeld

(PresseBox) (Kerpen, ) Das Kerpener Systemhaus RZNet AG, Experte für Server-Konsolidierung, implementierte bei der Sparkasse Krefeld die hochverfügbare Client/Server Infrastruktur in zwei Standorten. Ein wichtiger Schritt für die Bereitstellung der Infrastruktur im Pilotin-stitut der Sparkasseninstitute der Region Rheinland/Rheinland-Pfalz ist damit gemacht.

Seit November 2002 pilotiert die Sparkasse Krefeld die Migration auf OSPlus (OneSystemPlus) für das Migrations-Gesamtprojekt der rheinischen und rheinland-pfälzischen Sparkassen. Das Sparkassen-Gesamtsystem OSPlus bildet sämtliche Sparkassen-produkte ab. Im Zusammenhang mit der OSPlus-Einführung lag es nahe, die Infrastruktur zu modernisieren. Die RZNet AG implementierte die Spei-cher- und Serverkonsolidierungslösung und übergab die lauffähige Ge-samtkonfiguration termingerecht Mitte Oktober 2003. Damit ist eine zu-kunftsorientierte Lösung entstanden, die dem Anspruch an Hochverfüg-barkeit und Sicherheit gerecht wird.

Pilotinstitut Sparkasse Krefeld Das Krefelder Kreditinstitut hat sich sehr früh als Pilotinstitut für die Einführung von OSPlus in der Region Rheinland/Rheinland-Pfalz bereit erklärt. Der Orgaleiter Siegfried Thomaßen beschreibt die Vor-raussetzungen: "Die Sparkasse Krefeld eignet sich als Pilotinstitut, da sie über eine repräsentative Größe verfügt. Außerdem haben wir oft positive Erfahrungen in der Rolle des Vorreiters sammeln können." Die Sparkasse Krefeld hat ein Geschäftsvolumen von ca. 6,9 Mil-liarden €. Sie beschäftigt derzeit ca. 1.734 Mitarbeiter, die sich auf ins-gesamt 65 Zweigstellen verteilen. Etwa 850.000 Kundenkonten werden verwaltet.

Gesamtprojekt OSPlus-Migration Im Gesamtprojekt aller Sparkassen der Region hat jedes Institut die Verantwortung, für eine OSPlus-konforme Infrastruktur zu sorgen. Im Vorfeld der Migration wurde bei der Sparkasse Krefeld die gesamte installierte Technik für die Einführung von OSPlus geprüft und ange-passt, da die Standard-Sparkassenprodukte mit OSPlus abgebildet werden. Die Aufgabenverteilung und die Abgrenzung der Verantwor-tungsbereiche wurde von der Sparkassen Informatik vorgegeben. Die Sparkassen Informatik ist der größte IT-Dienstleister der deutschen Sparkassen. Sie betreut mehr als 250 Sparkassen in Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.

Projektanforderungen Die Konzeption der neuen Infrastrukturlandschaft sah eine kom-plexe Server- und Storage-Infrastruktur vor, die die Hochverfügbarkeit nicht nur der Anwendungssysteme der Sparkassen Informatik sondern auch der unternehmenskritischen hausinternen Anwendungen garantie-ren sollte. Die neuen Systeme sollen weiterhin den TCO (Total Cost of Ownership) reduzieren. Die Projektanforderungen sahen für die Datenspeicherung ein SAN (Storage Area Network), ein Cluster für Lotus Notes, ein Unix-Cluster für Oracle Datenbanken und eine Integration in die bestehende Backuparchitektur vor. Die Lösung sollte zur Sicherung der Hochverfüg-barkeit auf die zwei Rechenzentrumsstandorte in Krefeld verteilt wer-den.

Umsetzung durch die RZNet AG Die RZNet Lösung basiert vollständig auf Komponenten der IBM, da diese die Anforderungen aus OSPlus verlässlich erfüllen. Für die Datensicherung wurde ein SAN, mit spiegelbildlich in den beiden Rechenzentren aufgestellten Switch- und Storage-Systemen, aufgebaut, in das die bestehende Library IBM 3583 sowie der zugehöri-ge TSM-Server integriert wurde. Alle Fibre Channel Verbindungen wur-den redundant ausgelegt. Für das Failover bei Ausfall einer Verbindung (Hostbusadapter, Kabel, Switch, Storage-Controller) sorgt eine Soft-ware-Komponente, die auf den Servern installiert wurde. Die Spiegelung der Daten erfolgt über SANsymphony - von Datacore - auf den neuen IBM FAStT 600 Turbo Storage Servern, die eine hohe Performance und Ausfallsicherheit garantieren. Parallel dazu wurde mit SANsymphony ein Virtualisierungkonzept zur optimalen Ausnutzung der Speicherres-sourcen eingeführt. Der Lotus Notes Domino Cluster wurde auf zwei IBM xSeries Servern (Intelbasis) installiert, den IBM x360 Servern. Der Oracle Cluster wurde auf zwei IBM pSeries Servern als Active-Passive Variante über die AIX Cluster-Software HACMP realisiert. Die Kommunikation der Nodes untereinander erfolgt über die bestehenden Netzwerkverbin-dungen. Das Active-Passive Konzept sieht vor, dass im Normalbetrieb ein Server produktiv ist, der andere Server steht als "Hot Standby" Ser-ver bereit und übernimmt im Fehlerfall die Dienste des Produktionsser-vers.

Ausschreibungsphase Die Sparkasse Krefeld hat sich unter neun Anbietern für die Lö-sung der RZNet AG entschieden, da RZNet mit den IBM Produkten eine durchgängig homogene Lösung vorstellte. Herr Claus Esters, Projektlei-ter für das Projekt Server- und Storage-Konsolidierung, über die Her-ausforderung: "Die Aufgabe für die Anbieter war nicht leicht. Man darf ruhig behaupten, dass in einem äußerst knappen Zeitrahmen eine an-spruchsvolle und umfangreiche Aufgabenstellung umzusetzen war. Da-bei wurde Skill aus allen Bereichen gefordert. Trotzdem hatte jeder An-bieter genügend Spielraum für eigene Lösungsansätze." Unterstützt wurde die Entscheidung für den IBM Premier Partner RZNet durch die Tatsache, dass RZNet bei einem großen Sparkassen-dienstleistungs-Rechenzentrum eine Referenz nachweisen konnte.

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Jeannette Peters
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