Lichtwellen-Verbindungen im SAN mit TROfibre

Tropper Data Service präsentiert innovative Anbindungstechnologie auf der Basis von Lichtwellen (Halle 1, Stand 9 A4 bei Plasmon)
(PresseBox) (Neuenhagen bei Berlin, ) Zur CeBIT 2004 stellt die Tropper Data Service GmbH, Neuenhagen, ihre SCSI Fibre Channel Bridge Solution "TROFibre" vor, eine neue Anbindungstechnologie für heterogene Speichermedien. Mit dieser ermöglicht der DMS- und Storage-Spezialist seinen Kunden, Storageeinheiten und MO/WORM-Jukeboxen mit Hilfe einer Lichtwellenverbindung über große Entfernungen hinweg in vorhandene Netzwerkstrukturen zu integrieren. Damit lässt sich erstmalig die Anbindung auf einer Strecke von bis zu 100 Kilometern realisieren. Bislang waren bei vergleichbaren Lösungen lediglich Anbindungsentfernungen von 25 Meter bekannt. TROFibre ist dabei besonders sicher und performant. Die Datentransfer-Rate beträgt bis zu zwei Gigabit pro Sekunde. Die Lösung entlastet gleichzeitig die vorhandene Netzwerk-Infrastruktur beim Anwender, da die Daten zwischen Server und Storageeinheit bzw. Jukebox über das Fibre Channel Protokoll auf der Lichtwellenverbindung übertragen werden. Mit TROFibre bietet Tropper Data Service verschiedene Konfigurationsmöglichkeiten, angefangen beim Point-to-Point bis hin zu einer kompletten Integration der Technologie in ein Storage Area Network (SAN). Die Lösung behandelt in diesem SAN den Zugriff auf Festplatten-Speicher und Jukeboxen gleichwertig. TROFibre ist zur CeBIT für das Betriebssystem Solaris und AIX erhältlich. Unterstützt werden schon verschiedene Plasmon- und FileNet-Jukeboxen sowie die Festplatten-Arrays von SUN. Weitere Hersteller werden in Kürze verfügbar sein.

Eine einfache Point-to-Point-Verbindung innerhalb eines Standortes ist bis zu einer Anbindungsentfernung von maximal 500 Meter möglich. Beim Switch to Point verbindet die Lichtwelle zwei Server mit dem Zugriff auf eine dezentrale Storageeinheit. Diese Anbindung kann zwei mal bis 500 Meter betragen. Als Erweiterung dieser Konfiguration lässt sich die Verbindung auch zu einer "Switch-to-Switch"-Lösung ausbauen. Dabei wird die Anbindungsentfernung um weitere 500 Meter verlängert. Um die Server in einem SAN an die dezentrale Storageeinheit anzubinden, wird das Übertragungsverfahren Dense Wavelenght Division Multiplexing (DWDM-Verfahren) genutzt. Mit diesem ist es möglich, eine Strecke von bis zu 100 Kilometern zu überwinden. Tropper Data Service hat eine solche SAN-Lösung erst kürzlich mit TROfibre unter der Dokumenten-Management-Lösung von FileNet bei der DZ Bank International S.A. in Luxemburg eingeführt.

"TROfibre ermöglicht die Anbindung von Speicherlösungen in bisher nicht erreichbarer Entfernung, Performanz und Sicherheit", ist Andreas Tropper, Geschäftsführer von Tropper Data Service überzeugt. "Damit bieten sich gerade großen Unternehmen mit verteilten Standorten völlig neue Möglichkeiten, den Mitarbeitern den Zugriff auf Jukeboxen und Festplatten zur Verfügung zu stellen."

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