Printronix präsentiert Ergebnisse einer europaweiten Studie zu RFID

RFID auf dem Vormarsch
(PresseBox) (Stuttgart, LogiMAT, ) Printronix, weltweit führender Hersteller von Drucklösungen für die Industrie, verkündet die Ergebnisse einer unabhängigen, europaweiten Studie zum Thema RFID (Radio Frequency Identification), bei der 125 führende Retailer in Europa befragt wurden. Die Umfrage ergab, dass 41 Prozent aller europäischen Händler noch in diesem Jahr die Einführung von RFID planen, da sie sich auf Dauer eine höhere Effektivität für die Lieferkette der Logistik versprechen.

Die Studie des renommierten Marktforschungsinstituts Vanson Bourne konzentrierte sich auf die führenden Händler im Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien und bestätigt den positiven Impuls, den die RFID-Technologie auf die Zulieferkette haben wird, 34 Prozent der Händler glauben, dass RFID die ideale Technologie ist, um den Warenweg verfolgen zu können und die Zahl der Produkte, die auf dem Lieferweg verloren gehen, massiv reduzieren zu können. Obwohl zwei Drittel der europäischen Zulieferer noch keine RFID-Technologie eingeführt hat, bestätigt ein Viertel aller Befragten, dass über 50 Prozent aller Kisten und Paletten, die von ihren Zulieferern kommen, bereits mit RFID Etiketten versehen sind. Für 2006 erwarten bereits 39 Prozent der Händler, dass über die Hälfte ihrer Zulieferer RFID-Etiketten verwenden werden.

RFID-Lösung von Printronix

Bereits im letzten Jahr hat Printronix seine RFID Produkt- und Entwicklerlösung zusammen mit dem Warehousemanagement-Software-Anbieter Manhattan Associations und mit Alien Technologies als Hersteller von RFID-Tags und -Prüfgeräten verkündet. Als ersten Schritt seiner RFID-Strategie hat Printronix in den USA einen Smart Label Developer Kit entwickelt, der den Anwender dazu befähigt, grundlegende Anwendungen der RFID-Technologie in ihrer eigenen Umgebung zu erstellen. Printronix hat sich für ein sehr flexibles RFID-Developer Kit entschieden, da die neu entstandene RFID-Industrie noch im Aufbau ist und bisher keinen Standard etabliert hat. Beim Einsatz von Printronix` Developer Kit bekommt der Anwender ein weitaus offeneres System als er dies bei einer herkömmlichen Lösungen erhält, so dass er selbst bestimmen kann, wie RFID sinnvoll eingesetzt werden soll und wie dies zusammen mit der existierenden Warehouse Management Software funktioniert. Im September 2003 hat Printronix den ersten Drucker für RFID-Etiketten in den USA auf den Markt gebracht, der Unternehmen dazu befähigt, aus der Entwicklungsphase in die Komplettumstellung auf RFID überzugehen. Der RFID-Tag ist in ein Etikett integriert, dass auf eine Kiste oder Palette geklebt werden kann. "Unser Smart Label Developer's Kit bietet den Händlern die komplett notwendige Technologie, die diese zum Umstellen auf das Encodieren von RFID-Etiketten benötigen", sagt Brad Davis, Director Product Marketing und ergänzt: "Das RFID-Partner Program bietet Integratoren und Händlern die Möglichkeit, in Zusammenarbeit mit Printronix profitabler zu arbeiten. Wir wählen RFID-Partner aus, die fundierte Erfahrung in der Installation von RFID-Lösungen mit Kunden aus dem Retail-Sektor, aus dem Supply Chain-Bereich sowie aus dem Logistik-Umfeld besitzen." In den USA wird der Smart Label Developer’s Kit bereits für US $7,995 ausgeliefert und bietet damit eine effiziente Möglichkeit für Unternehmen, RFID in ihrer Zulieferkette auszuprobieren und einzuführen.

Warum RFID ?

Der Umfrage zufolge besteht bei den Befragten Informationsbedarf bezüglich der Anforderungen und der zukünftigen europäischen Standards, 37 Prozent der europäischen Händler sehen dies als signifikantes Hindernis für eine Einführung von RFID. Die Situation wird sich ab Juni 2004 klären, denn zu diesem Zeitpunkt wird OFCOM, die Regulierungsbehörde der europäischen Kommunikationsindustrie, neue europäische Frequenzen für Tags und Prüfgeräte festlegen. Die noch hohen Kosten der RFID Tags und Prüfgeraten hindern noch 34 Prozent der Befragten an einer Investition, 58 Prozent der Händler in Großbritannien nennen die Kostenschwelle noch als größten Hindernisfaktor. Obwohl sehr viele Hardwarehersteller RFID-Produkte vertreiben, zeigt die Studie, dass 31 Prozent der europäischen Händler unsicher sind, an welchen Lieferanten sie sich bezüglich einer RFID verträglichen Technologie wenden sollen. Datenschutz im Logistik-Bereich Im Gegensatz zum Einzelhandel, bei dem es starke Vorbehalte gegen den Einsatz von RFID-Etiketten aus Datenschutzgründen gibt, hat die Umfrage im Supply Chain Bereich in diesem Punkt keine wirklichen Bedenken ergeben. Die Mehrheit der europäischen Händler sieht darin keinen Hinderungsgrund. "RFID bietet ein enormes Potenzial, um den Warenweg zu optimieren und die Effizienz im Bereich des Supply Chains zu steigern. Wir sind überzeugt, dass es eine massive Nachfrage im B2B-Geschäft geben wird, sowohl in der Industrie als auch im Bereich der öffentlichen Verwaltung. Wir verfügen über das notwendige Kno-How um Unternehmen bei der Einführung von RFID in ihre eigenen Umgebung zu unterstützen und liefern diesen einen kostengünstigen Einstieg mit einem an die speziellen Bedürnisse anpassbaren offenen System", so Jarvis.

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