Blended Learning in der Medizin

Donau-Universität Krems nutzt Macromedia Breeze
(PresseBox) (München, ) Mit einer neuen Forschungseinheit will die Donau-Universität im österreichischen Krems das postgraduelle E-Learning in der Medizin forcieren. Als Lernplattform setzt die neugegründete Unit "E-Meducate" dabei die Rapid-E-Learning- und Präsentationslösung Breeze 4.0 des amerikanischen Softwarehauses Macromedia ein. Damit können auch Anwender, die keine Technik-Experten sind, komfortabel und schnell aus bestehenden PowerPoint-Vorträgen attraktive Präsentationen und Schulungskurse gestalten. Diese werden über den weit verbreiteten Flash-Player im Web dargestellt. Zusätzliche Softwareinstallationen sind dafür nicht erforderlich.

"Wir Mediziner müssen lebenslang lernen, um mit dem rasanten Fortschritt in der Wissenschaft Schritt zu halten - zum Wohle unserer Patienten", unterstreicht Universitätsdozent Dr. Harald Kritz. Der angesehene Experte, der zuletzt mit seinen Projekten billrothhaus.at und lipidforum.at einen Standard für multimediales Lernen in Österreich gesetzt hat, leitet die neue Forschungsunit "E-Meducate" an der Donau-Universität Krems. Neben dem Aufbau von postgraduellen Blended-Learning-Angeboten für Mediziner wird sie auch eine Masterausbildung für E-Learning- und Telemedizin-Beauftragte im Gesundheitswesen entwickeln.

"Jeder Mediziner, der etwas zu sagen hat, sollte auf Knopfdruck und so rasch wie möglich Weiterbildungsinhalte erstellen können", bringt Dr. Harald Kritz seine Anforderung auf den Punkt. Mit dem Rapid-E-Learning-Ansatz von Macromedia Breeze komme man diesem Ziel einen wesentlichen Schritt näher. Als Solution-Partner bei der Einführung der Plattform ist die Eumed GmbH mit Sitz in Traiskirchen-Möllersdorf beteiligt, die eine mehr als fünfjährige Erfahrung mit multimedialen E-Learning-Projekten einbringt.

Es gab mehrere Gründe für die Auswahl von Macromedia Breeze als Lernplattform. "Entscheidend war aber vor allem die nahtlose Integration mit Microsoft PowerPoint. Dadurch sind auch technische Laien in der Lage, sehr einfach Lerninhalte aus vorhandenen Präsentationen zu erstellen", betont Eumed-Geschäftsführer Matthias Kritz. Dies erspare während der Content-Kreation jeglichen Entwicklungsaufwand, da der Lehrbeauftragte die Inhalte in seiner gewohnten Microsoft-Office-Umgebung entweder selbst oder von einem Assistenten einspielen lassen kann.

Auch die einfache Einbindung von Audio- und Video-Elementen, die intuitive Erstellung von Testbögen sowie die mit dem Zusatzmodul "Breeze Live" möglichen Live-Video-Meetings seien wichtige Argumente bei der Entscheidung gewesen. "Mit Macromedia Breeze kann die Universität Krems eine State-of-the-Art-Lernplattform einsetzen, die durch offene Schnittstellen einfach zu erweitern ist", sagt Matthias Kritz. Die Kompatibilität zu den weit verbreiteten SCORM - und AICC-Standards erlaube zusätzlich die Einbindung in vorhandene Learning-Management-Systeme.

"Das Gesundheitswesen ist für den Einsatz von E-Learning geradezu prädestiniert", erläutert Ralph Weiß, Managing Director bei Macromedia Central Europe in München. Denn zum einen seien fast alle Ärzte mit PC und Internet-Anschluss ausgestattet, zum anderen könnten gerade Mediziner durch ihre Kongressvorträge meist sehr gut mit PowerPoint umgehen. Schließlich gebe es in diesem Bereich aber auch - angesichts des rapide zunehmenden Wissens in der Medizin - einen enormen Weiterbildungsbedarf.

Weiß: "Doch die Entwicklung von herkömmlichen Web Based Trainings dauert in den meisten Fällen viel zu lang". Die Verbindung von Rapid-E-Learning und Web-Conferencing, wie sie mit Macromedia Breeze sehr einfach zu realisieren sei, stelle deshalb eine optimale Lösung dar. Denn erstmals könnten damit Mediziner ihr Expertenwissen an Kollegen und andere Informationsempfänger schnell und ohne großen Aufwand direkt weitergeben.

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