IBM und PSP lösen Dell ab: MTU Aero Engines installiert 128 PSP-Server basierend auf IBM eServer

CeBIT 2004, Halle 3, Stand D37 (Ipswitch)
(PresseBox) (Hahnstätten, ) Für die Entwicklung von neuen Flugzeugtriebwerken ersetzt der Münchner Hersteller MTU Aero Engines das vorhandene Linux-Cluster durch red-I-Server von PSP aus Hahnstätten, einem der führenden europäischen IBM OEM-Partner. Dabei werden 64 Dell-Rechner mit Dual Pentium III-Prozessoren und weitere 64 mit Dual Xeon-Prozessoren nun durch eine einheitliche Struktur bestehend aus 128 red-I S3352-Servern von PSP, die auf IBM eServer, xSeries 335-Modellen basieren (nach BTO von IBM), abgelöst. Bei einem Platzbedarf von nur je einer Höheneinheit sind die 128 Rechner in vier Racks untergebracht und arbeiten mit je zwei 3,06 GHz getakteten Dual Xeon-Prozessoren und einem Hauptspeicher von 3 GB RAM. Eine zentrale Konsole und der Remote Control Manager sind über einen Kategorie-5-Anschluss (100 MHz) mit dem System verbunden.

Die Entwicklung neuer Triebwerksgenerationen ist mit zunehmend rechenintensiven Simulationsprogrammen verbunden. Zum Aufbau von zusätzlichen Rechenkapazitäten entschied sich MTU bereits vor zwei Jahren für ein Linux-basierendes PC-Cluster als Alternative zu Supercomputern. Den Zuschlag für die neue Hardware-Installation bekam PSP insbesondere durch die hohe Performance, die flexiblen Ausbaumöglichkeiten und das in Zusammenarbeit mit IBM erreichte gute Preis-/Leistungsverhältnis der red-I-Server, die auf IBM eServer basieren. „Mit dem von uns ausgearbeiteten Management-Konzept zur Überwachung des Systems in Verbindung mit den leistungsfähigen Rechnern konnten wir schließlich MTU von der Zuverlässigkeit unserer Systeme überzeugen“, erklärt Peter Pillokat, Geschäftsführer von PSP.

Laut Norbert Diehl, Dipl.-Physiker und Manager für IT-Technology bei MTU Aero Engines, hat der Fachbereich Programme durch den Linux-Cluster seinen Stellenwert wesentlich erhöht. „Wir hatten schon Bedenken, ob der Wechsel das hält, was man uns versprach, denn Dell war auch sehr gut. Seit nunmehr zwei Wochen laufen die neuen IBM OEM-Rechner sieben Tage die Woche rund um die Uhr, und das mit voller Last“, erklärt Diehl. Die ersten Benchmarks sehen laut Diehl sehr gut aus, die Memory sei schneller geworden, und man sehe Verbesserungsmöglichkeiten im Bereich Compiler. Dank der Verkabelung über eine c2t-Maschine-zu-Maschine Daisy Chain für jeweils 42 Maschinen in einem Rack habe man weniger Kabel-Wirrwarr. Des Weiteren lobt Diehl das Administrationsnetzwerk und die Remote-Wartung. Dass die Wahl auf den OEM-Hersteller PSP und nicht direkt auf IBM fiel, liegt daran, dass „wir PSP schon viele Jahre kennen und wissen, dass sie schneller reagieren und flexibler sind “, so Diehl. Außerdem sei der volle Support durch IBM sichergestellt.

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