Tropper Data Service bringt Lichtwellen-Geschwindigkeit ins SAN der DZ Bank International

Fibre-Channel-Lösung TROfibre unterstützt bei der drittgrößten europäischen Bank auch das Desaster Recovery
TROfibre bindet Storageeinheiten und Jukeboxen über Lichtwellen (PresseBox) (Luxemburg/Berlin, ) Um eine hohe Verfügbarkeit ihrer optischen Archive sicher zu stellen, hat die DZ Bank International in Luxemburg jetzt die Lösung TROfibre von Tropper Data Service im Einsatz. Bei TROfibre handelt es sich um eine Anbindungstechnologie, mit der Jukeboxen in die Speicherinfrastruktur eines Unternehmens per Fibre-Channel-Technologie integriert werden - und das auf einer Strecke bis zu 100 Kilometern im DWDM-Verfahren. Die vorhandene Netzwerkinfrastruktur wird dabei nicht belastet. TROfibre wurde von Tropper Data Service im Verlauf des Projekts bei der DZ Bank International entwickelt und wird inzwischen als Standardlösung angeboten. Die Einführung der Fibre-Channel-Lösung war ein Teilprojekt bei dem umfangreichen Vorhaben, die Rechenzentrums- und Systeminfrastruktur der Bank komplett neu zu gestalten. Weil hier auch ein FileNet-Archiv zum Einsatz kommt, war Tropper Data Service als im Sun-Umfeld erfahrener FileNet-Partner für die drittgrößte europäische Bank der ideale Spezialist, um alle vorhandenen HP-Jukeboxen in die neue SAN-Architektur einzubinden. Die so gewonnene SAN-Infrastruktur dient so nicht zuletzt auch dem Desaster Recovery. "Die TROfibre-Anwendung läuft seit der Einführung im August 2003 stabil und die DZ Bank International ist sehr zufrieden. Das Kosten-Nutzenverhältnis der Investition und auch des laufenden Betriebs ist aus meiner Sicht sehr gut", erläutert Harald Bach, bei der DZ Bank International Prokurist und für die Bereiche Systeme und Datenbanken zuständig.

Eine Besonderheit von TROfibre ist, dass die Anbindung der optischen Speichersysteme im SAN sehr performant und sicher ist. Mit einer Datentransferrate von bis zu zwei Gigabit pro Sekunde können Netzwerkinfrastrukturen auf Basis dieser Technologie als hochverfügbar bezeichnet werden. Ein Datenaustausch zwischen Produktions- und Backup-Rechenzentrum ist bei der DZ Bank International über das DWDM-Verfahren realisiert. Bei einem Ausfall übernehmen die Backup-Systeme den laufenden Betrieb. Die Wartung des Systems wird intern von eigenen System-Managern übernommen, die sich ohnehin um das SAN kümmern und über entsprechendes Know-how verfügen. Die Einarbeitung durch Tropper Data Service in die neue Lösung war für diese Fachleute unkompliziert und dauerte dank einem übersichtlichen Handbuch nur kurze Zeit.

Vor der Einführung von TROfibre hatte die Bank ihre optischen Archive separat betrieben. Die Verbindung der Jukeboxen war über optische Repeater realisiert, die man wegen der Entfernung zwischen Produktions- und Backup-Rechenzentrum (ca. 17 Kilometer Kabeldistanz) nicht mehr verwenden konnte. Das zentrale Backup wurde vor der Einbindung der Jukeboxen in das neue SAN an jedem Werktag inkrementell (= ausschließliche Sicherung der veränderten Daten) sowie an den Wochenenden als Vollsicherung durchgeführt. Erhöhte Anforderungen an die Ausfallsicherheit der IT und die Notwendigkeit einer technologischen Konsolidierung der heterogenen Infrastruktur waren die Ausgangslage für das ambitionierte Projekt.

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