c't: Erste Surf-Erfahrungen im UMTS-Netz

Rasant und mobil ins Internet mit UMTS
(PresseBox) (Hannover, ) Erste praktische Erfahrungen
mit UMTS zeigen, dass sich für mobile Surfer das Warten
auf den neuen Mobilfunk gelohnt hat: Mit den von den Netzbetreibern angebotenen PC-Steckkarten ist der mobile Internetzugang im UMTS-Netz weit schneller als etwa mit ISDN, so das Computermagazin c't [2] in der aktuellen Ausgabe 10/04.

Mit einer Übertragungsrate von über 40 Kilobyte pro
Sekunde kann UMTS Daten in der Praxis fünfmal schneller
als ISDN und achtmal rasanter als der bisherige mobile Surf-Dienst im herkömmlichen GSM-Funknetz übertragen. In Gebieten ohne UMTS-Versorgung wechseln die Funkkarten automatisch ins normale aber langsamere Handy-Netz.

Vodafone ist bereits mit einer PC-Steckkarte auf dem
Markt, E-Plus, O2 und T-Mobile wollen jetzt folgen.
Die Angebote richten sich bislang nur an Notebook-
Surfer. Mit speziellem Datenvertrag, den es mit Zeit-
oder Volumenabrechnung gibt, kostet die Vodafone-Karte
rund 360 Euro. Abhängig von der gewählten Tarifoption
zahlt der Kunde für 10 Minuten Surfen oder pro
übertragenem Megabyte zwischen 1 und 2,20 Euro.

Mit UMTS-Handys kann man nicht nur schnell ins Internet
sondern auch WAPpen, SMS- und Bildnachrichten verschicken
und telefonieren - und das wahlweise im UMTS- oder im
normalen GSM-Netz. Das Nokia 7600 mit dem Rauten-Design
kostet ohne Vertrag gut 600 Euro, wiegt kaum mehr als
ein übliches Handy und kommt lange mit einer Akkuladung
aus. Beim Surfen via Notebook enttäuschte es noch
ein wenig.

Das rund 1000 Euro teure Siemens U15 überzeugte die c't-Redaktion dagegen beim mobilen Internetzugang, passt aber mit seinen Ausmaßen und einem Gewicht von 170 Gramm kaum in eine Westentasche. Mit Funktionen wie Video-Telefonie und -Streaming ist es für kommende UMTS-Dienste gut gerüstet. (rop)

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