Nemetschek's ‚rivera': Projektinformation und -kommunikation anwendergerecht für das Bauwesen

Wolfgang Götz
(PresseBox) (Karlsruhe, ) Es gilt, vorbereitet zu sein. Noch sind Begriffe wie Groupware, Workflow-Mangagement, Computer Supported Cooperative Work (CSCW), Collaboration-Tool, Wissensmanagement, EDM am Bau sicher nicht an der Tagesordnung. Doch die wirtschaftliche Entwicklung mit ihren neuen Instrumentarien wird auch um diese Branche kaum einen Bogen machen. Wer zu spät kommt ...
Für Informationsmanagement hielten Softwarewerkzeuge in der Baubranche bereits Einzug. Seit wenigen Jahren können damit die internen Informations- und Kommunikationsprozesse EDV-gestützt optimiert werden. Zugleich lässt sich auch der Informationsaustausch mit externen Partnern durch geeignete Software besser in den Griff bekommen:

Harter Prüfstein Praxis für ‚rivera'
Die Domino basierte Branchenlösung aus dem Hause Nemetschek Bausoftware GmbH ist seit 2001 auf dem Markt. Mittlerweile konnte sich die modular aufgebaute Software bei zahlreichen Bauunternehmungen, Architektur- und Ingenieurbüros in Deutschland und im benachbarten Ausland im Einsatz bewähren. Was sie daran besonders schätzen, benennen stellvertretend einige Anwender in diesem Beitrag.

Wie kaum eine andere Branche stellt das Bauwesen sehr hohe Anforderungen an die Kommunikation aller am Wertschöpfungsprozess Beteiligten. Nicht nur der immense Kommunikationsbedarf, sondern auch die von Projekt zu Projekt unterschiedlichen Konstellationen der Mitwirkenden erschweren die Situation. Wechselnde Auftraggeber, Behörden, Subunternehmer, Planer, usw. sorgen dafür, dass immer wieder andere Firmen und Personen miteinander kommunizieren müssen. Die Tatsache, dass die aller meisten Bauprojekte Unikate sind und dass der Produktionsprozess nicht am Standort des ausführenden Unternehmens stattfindet, erleichtern die Kommunikation sicher nicht.

Die Menge der zu verarbeitenden Informationen in einem Bauprojekt ist sehr groß: Verträge, Planungs- und Konstruktionszeichnungen, technische Berechnungen und Baubeschreibungen, Termine und Aufgaben, Notizen, Protokolle, Buchhaltungsunterlagen und Ergebnisse aus dem Rechnungswesen, Informationen aus dem Bereich der Beschaffung und der Logistik, Mengenermittlungen und Abrechnungsdaten. Alle wollen verarbeitet sein.

Anwender beurteilen den Nutzen
Gerade in der aktuell extrem angespannten Baukonjunktur sind zuverlässige und schnell verfügbare Informationen in allen Phasen des Bauprozesses ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Der Bedeutung der Information als Wettbewerbsfaktor ist man sich in den meisten Unternehmungen bewusst. Was heißt das aber konkret?
Walter Wessiak von der Bauunternehmung F. Robier Baugesellschaft mbH in Graz berichtet: "Seit alle eingehenden und ausgehenden Dokumente in ‚rivera' verwaltet werden, verfügen unsere Bauleiter über einen effizienten Informations-Pool. Der Zeitbedarf für die Informations-Suche hat sich für alle bei uns enorm verringert. Da Entscheidungen immer schneller unter extremem Zeitdruck getroffen werden müssen, ist dieses Medium unverzichtbar geworden. Viele Entscheidung müssten ansonsten auf Basis eines schlechteren oder gar ungenügenden Informationsstandes getroffen werden."
Dass das natürlich nicht nur den ‚Innendienst', sondern gleichermaßen die Baustellen betrifft, belegt Projektleiter Klaus Stallmann von der A2 Development GmbH in Posen am Beispiel einer Autobahnbaustelle: "Ein Vorteil für die Bauingenieure ist, dass sie sofort durch eine Volltextsuche sämtliche Unterlagen finden, die z.B. zu einer Brücke gehören. Und das, auch wenn der Anwender noch nicht genau weiß, welches Schriftstück er eigentlich sucht. Gibt er z.B. nur "Brücke 22" ein, erhält er alle zugehörigen Schriftstücke - und wenn gewünscht - auch die Korrespondenz, die als Anhang dazu gespeichert ist."

Kontinuierliche Weiterentwicklung
Ein großer Teil der Geschäftsprozesse im Baubetrieb gehören der Kategorie ‚unstrukturierte Vorgänge' bzw. ‚teilstrukturierte Vorgänge' an. Sie sind also nicht vollständig vorher bestimmt oder wiederholbar, weisen häufig keine festen Regeln für die Abwicklung auf und beinhalten Elemente, die kaum formalisierbar sind. Das ist eine Besonderheit. Viele Vorgänge treten zwar wiederholt auf, sind aber im zeitlichen Ablauf schlecht bestimmbar. Daher liegt der Schwerpunkt der Branchenlösung ‚rivera' in diesem Bereich auf ‚groupwork' und ‚ad-hoc-workflows', die bereits bauspezifisch vorkonfiguriert im Programm verankert sind. Ein neues Modul wird gegenwärtig abschließend getestet. Es bietet noch mehr Möglichkeiten: ‚rivera Workflowengine'. Mit ihm können die Anwender beliebige strukturierte Workflowprozesse definieren und automatisieren.
Walter Wessiak von Robier verspricht sich durch die Einführung der rivera-Workflowengine z.B. im Bereich der Rechnungseingangsprüfung eine deutliche Zeitersparnis und mehr Transparenz.

Dagmar Häfele von den Beratenden Ingenieuren Schlaich, Bergermann und Partner in Stuttgart sieht den ‚rivera'-Nutzen für ihre Arbeit hauptsächlich in der Abbildung des QM-Handbuchs. Vorteile entstehen jedoch nicht nur im Hinblick auf die Dokumentenablage. Insbesondere die Verfolgung und Weiterleitung von Dokumenten ist so viel besser gelöst - unabhängig davon, ob der Dokumentenlauf oder auch Planlauf nur intern stattfindet oder auch Externe, wie Auftraggeber, Prüfer, Ämter, etc. mit einschließt.

Ein System für alle Bauphasen
‚rivera' begleitet Bauprojekte bereits von der Akquisitionsphase über die Angebots- und Auftragsphase bis hin zum Zeitraum der Gewährleistung. Dabei bietet es in jeder einzelnen Phase spezifische Funktionalitäten an, die über ein reines Dokumentenmanagement weit hinausreichen.

Für Ingo Reifgerste von der Fa. Schleiff Bauflächentechnik in Erkelenz war das Akquisitions-Modul der Einstieg in die Produktfamilie ‚rivera'. Mit dieser Software stellt sein Unternehmen sicher, dass alle Informationen zu potenziellen Projekten zentral zusammen laufen und sie so optimal gesteuert werden können. Doppelbearbeitungen von Anfragen können damit einfach und effektiv verhindert werden. Herr Reifgerste hebt besonders hervor, dass sich mit dem Einsatz von ‚rivera' auch das Auskunftsverhalten gegenüber zukünftigen Kunden deutlich verbessern lässt.

In den Modulen Angebot und Auftrag steht neben der Projektverfolgung und den flexiblen Projektübersichten besonders der Beschaffungsprozess im Vordergrund. Bei der Baugesellschaft Franz Brüggemann mbH in Duisburg und der MBN Bauaktiengesellschaft in Georgsmarienhütte liegt dabei der Fokus auf dem Einkauf von Nachunternehmerleistungen. Projektleiter Rolf Schwanke von der MBN AG konstatiert spürbare Geschwindigkeitsvorteile durch die einfache Art der Bietersuche und -anfrage. Die zeitnahe Verfolgung der Angebotsrückläufe bewirkt nach seiner Feststellung größere Sicherheit bei Erstellung der eigenen Angebote. Aus den Statistikauswertungen im Bereich des Einkaufs (wie z.B. durchschnittliche Rücklaufzeit für Angebote eines bestimmten Gewerks), konnten wertvolle Informationen abgeleitet werden, die die Planungssicherheit im Anfrageprozess optimiert hat.

Zentrale Adressenverwaltung
Die zentrale, unternehmensweite Adressdatenbank war für Fa. Willi Meyer in Uelzen wie für Fa. Schleiff und viele andere Bauunternehmen ein weiterer wichtiger Aspekt für den Einsatz von ;rivera'. Wo zuvor Adressen in unterschiedlichsten Systemen und Anwendungsprogrammen gepflegt werden mussten, sorgt nun ‚rivera' dafür, dass Adressen eindeutig sind und auch bleiben. Dies bezieht auch die Adressdatenbanken auf den PDA's der Mitarbeiter ein. Denn sie bekommen ihre Adressen ebenfalls von rivera geliefert. Ein schöner Nebennutzen, auf den viele Anwender nicht mehr verzichten wollen.

Weitere Informationen und Anfragen unter www.bausoftware.de .

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