Wirtschaftsminister Ernst Pfister zu Besuch bei Vollmer

(PresseBox) (Biberach, ) Baden-Württembergs Wirtschaftsminister Ernst Pfister ist zu Gast bei Vollmer in Biberach, dem Spezialisten für Schärf- und Erodiermaschinen zur Werkzeugproduktion und Instandhaltung. Im Mittelpunkt der Gespräche mit den Unternehmensvertretern von Vollmer stehen vor allem wirtschaftspolitische Themen, die dem Mittelstand angesichts der Globalisierung unter den Nägel brennen: starker Euro, asiatische Wachstumsmärkte und Fachkräftemangel in Deutschland.

"Vollmer hat gerade in jüngster Zeit gezeigt, wie ein mittelständisches Unternehmen die Herausforderungen der Globalisierung für ein solides Wachstum nutzen kann", sagt Baden-Württembergs Wirtschaftsminister Ernst Pfister im Vorfeld des Besuches bei Vollmer. "Aus Sicht der Politik wollen wir die Rahmenbedingungen für den Mittelstand weiter verbessern, um deutsche Unternehmen sinnvoll und effizient auf dem Weg der Globalisierung zu unterstützen."

Vollmer hat in den vergangenen fünf Jahren seinen Umsatz durch seine nachhaltige und weltweite Wachstumsstrategie um mehr als 50 Prozent auf rund 110 Millionen Euro gesteigert. Der Besuch des Wirtschaftsministers Ernst Pfister ist nun die Gelegenheit für den direkten Informationsaustausch zwischen Politik und Industrie, um die globale Wirtschaftsentwicklung und deren Auswirkungen auf den Mittelstand zu diskutieren. Gemeinsam mit den Unternehmensvertretern von Vollmer - Fräulein Sieglinde Vollmer (Mitglied des Aufsichtsrates), Dr. Stefan Brand (Geschäftsführer Technik), Lothar Reinhardt (Bereichsleiter Vertrieb) und Hans Wahl (Personalleiter) - wird Wirtschaftsminister Ernst Pfister besprechen, wie der deutsche Maschinenbau trotz des starken Euro sein Exportgeschäft ausbauen kann und welche Maßnahmen zu ergreifen sind, um angesichts des aktuellen Fachkräftemangels in Deutschland ausreichend hochqualifiziertes Personal zu bekommen. Vollmer ist ein gutes Beispiel dafür, wie sich der Mittelstand bei der Mitarbeiterqualifikation engagiert. Insgesamt investiert die Vollmer Gruppe ein Prozent ihres Umsatzes in die Weiterbildung der Mitarbeiter und bildet mehr als 50 Fachkräfte in Berufen wie Mechatroniker, Elektriker, Werkzeugmacher und Industriekaufmann aus. Darüber hinaus ist Vollmer am "Ulmer Modell" der Hochschule Ulm beteiligt, bei dem die Ingenieursstudenten während ihres 4,5 Jahre langen Studiums parallel auch in Unternehmen arbeiten, um so Praxis und Theorie enger miteinander zu verzahnen.

"Hochqualifizierte Mitarbeiter sind für uns das Fundament für den Unternehmenserfolg, deshalb investieren wir intensiv in die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter. So können wir auch eventuelle Wettbewerbsnachteile - wie etwa durch einen starken Euro - wieder wettmachen", sagt Dr. Stefan Brand, Geschäftsführer Technik der Vollmer Werke Maschinenfabrik GmbH. "Von der politischen Seite wünschen wir uns, dass sie verlässliche Rahmenbedingungen für den Mittelstand schafft, um einerseits den hohen Kostendruck zu minimieren und andererseits gute Fachkräfte ausbilden zu können."

Kontakt

Vollmer Werke Maschinenfabrik GmbH
Ehinger Straße 34
D-88400 Biberach
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