Sophos: MyDoom-O ist als serioeses Mail unterwegs

(PresseBox) (Nieder-Olm, ) Die Viren-Experten von Sophos warnen Computeranwender vor einer
neuen Variante des MyDoom Wurms, die derzeit E-Mail-Postfächer
rund um den Globus im Visier hat. Der W32/MyDoom-O Wurm verbreitet
sich in Form eines E-Mail-Attachments. Dieses hängt einer E-Mail-Nachricht an, die vorgibt, entweder vom persönlichen Internet-Service-Anbieter oder vom Support-Team des jeweiligen Unternehmen zu sein. Der E-Mail-Text behauptet, dass der eigene Rechner von Hackern missbraucht würde, um Spam zu verschicken.

Der genaue Wortlaut der Nachricht kann bei der zunehmenden Verbreitung von MyDoom-O variieren, doch ein typisches Beispiel ist:

Dear user ,

Your account was used to send a large amount of spams during this week.
Obviously, your computer had been compromised and now runs a trojan
proxy server.

Please follow instruction in order to keep your computer safe.

Have a nice day,
user support team.


Übersetzt ins Deutsche lautet der Text:

Sehr geehrter Nutzer ,

Ihr E-Mail-Konto wurde in dieser Woche genutzt, um ein große
Menge Spam zu verschicken. Offensichtlich wurde Ihr Computer
gekidnappt und läuft nun mit einem Trojanischen Proxy-Server.

Bitte beachten Sie die Regeln, um Ihren Computer zu schützen.

Einen schönen Tag,
Anwender-Support-Team

Dementsprechend würde eine E-Mail, die beispielsweise an die
E-Mail-Adresse Karl.Heinz@XYZUnternehmen.de gerichtet ist, mit
der Signatur ‘XYZUnternehmen Anwender-Support-Team’
unterschrieben sein.

MyDoom-O sammelt nicht nur E-Mail-Adressen auf infizierten
Rechnern, sondern bedient sich auch bekannter Suchmaschinen
wie Google, Lycos und Yahoo, um weitere E-Mail-Adressen aufzuspüren.

‘Computer-Nutzer werden sich zunehmend bewusst, dass Spammer
die Rechner unbeteiligter Dritter für den Versand ihrer Marketing-
Botschaften missbrauchen können’, erklärt Gernot Hacker, Director
of Technology bei Sophos. ‘Der Wurm nutzt genau dieses gesteigerte
Bewusstsein aus und schlägt fälschlicherweise Alarm, dass der
eigene PC bereits von Spammern gehackt und missbraucht wurde.
Anwender sollten deshalb Ruhe bewahren und sicherstellen, dass
ihre Antiviren-Software auf dem neuesten Stand ist und sie keinen
unbekannten, unangeforderten E-Mail-Anhang öffnen.’

Sophos empfiehlt allen Unternehmen, ihr E-Mail durch ein ganzheitliches
Schutz-Programm gegen Viren- und Spam-Bedrohungen zu sichern
sowie Desktops und Server durch automatische Antiviren-Updates
zu schützen.

Weitere Informationen zu MyDoom-O und wie man sich dagegen
wappnet, finden Sie auf der Sophos-Website: http://www.sophos.de

Kontakt

Sophos GmbH
Gustav-Stresemann-Ring 1
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