HPs SAN-Demonstration bietet Einblicke in das Rechenzentrum der Zukunft

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Das vermutlich größte SAN der Welt - ein heterogenes Storage-Area-Network mit 1000 Ports, das mehr als 10 verschiedene Betriebssysteme auf 15 Server-Plattformen bedient - hat Hewlett-Packard auf seiner Hausmesse ENSA@WORK im Januar in Amsterdam eingerichtet.
Die IT-Umgebung dieses Demonstrations-Rechenzentrums bestand aus 66 Servern, 23 Disk-Arrays, acht Bandlaufwerk-Bibliotheken, 36 Fabric-Switches vom Typ Brocade Silkworm sowie über 100 Host-Bus-Adaptern. Als Betriebssystem-Umgebungen setzte Hewlett-Packard Windows Server 2003, Windows 2000, HP-UX, Sun Solaris, Linux, IBM AIX, HP Tru64, HP OpenVMS und Novell NetWare ein. Gesteuert wurde dieses SAN mit dem HP OpenView Storage Area Manager und anderen Lösungen der HP OpenView Storage Software Suite.

Die in Amsterdam gezeigte Speicherumgebung war außerdem die erste Integration von Microsoft Windows Server 2003 Volume Shadow-Copy Service (VSS) in eine kombinierte NAS/SAN-Umgebung. VSS ermöglicht Anwendungssoftware wie z. B. der Backup-Lösung HP OpenView Storage Data Protector punktgenaue Snapshots von logischen Platten anzulegen. Zu den Computersystemen im Demonstrationsprojekt gehörten erstmals auch Server auf Basis der Intel Itanium-Prozessorfamilie unter der 64-bit-Version von Windows Server 2003.

Hewlett-Packard wollte mit der Installation zeigen, wie sich die HP StorageWorks Enterprise Virtual Arrays (EVA) in eine heterogene Server-Umgebung einfügen und die betriebssystemübergreifende Speicher-Virtualisierung ermöglichen. Dabei kamen das neue Einstiegs-Speichersystem HP StorageWorks EVA 2C2D und die Remote-Software für die Datenreplikation HP StorageWorks Continuous Access zum Einsatz.

Ebenfalls erstmals wurde die iSCSI-Technologie genutzt. So griffen HP ProLiant BL10e Blade-Server über iSCSI auf das SAN zu. Dadurch haben Applikationen, die keine NAS- (Network Attached Storage-) Speichersysteme nutzen können, auf dem Block-Level Zugang zum Speicher-Netzwerk. In diesem Zusammenhang demonstriert HP auch die Datenübertragung via iSCSI in einem drahtlosen Ethernet-Netzwerk.

Die HP OpenView Continuous Access Storage Appliance (CASA) arbeitete in der heterogenen SAN-Umgebung auf der ENSA@WORK mit Speichersystemen von HP, EMC und HDS (Hitachi Data Systems). CASA erlaubt die Datenreplikation zwischen Disk-Arrays verschiedener Anbieter und erleichtert die Migration der Datenbestände von komplexen auf modulare Speichersysteme. Darüber hinaus illustriert HP mit diesem Beispiel die lokale Datenspiegelung über Fibre Channel und die Datenspiegelung über IP zwischen zwei Rechenzentren.

Ebenfalls ein Highlight der Präsentation in Amsterdam war eine automatisierte Failover-Lösung zwischen zwei herstellerübergreifend ausgestatteten Rechenzentren. In der Beispielinstallation griffen Server mit fünf verschiedenen Betriebssystemen auf die HP StorageWorks Disk Arrays XP1024 und XP128 zu.

Den Schutz der Anwender-Investitionen in Speichersysteme stellte HP anhand der DAS-SAN-Migration von Festplatten eines HP ProLiant-Servers in ein HP StorageWorks Modular SAN Array 1000 unter Beweis. Die Weiterentwicklung vom Einzelgerät zur saklierbaren NAS/SAN-Umgebung demonstrierte HP mit seinen HP StorageWorks-Speichersystemen, Windows Powered NAS und Linux-NAS-Lösungen.

Backup-Szenarios für HP OpenView Data Protector zeigte Hewlett-Packard zusammen mit seinen Bandlaufwerks-Bibliotheken HP StorageWorks MSL (Modular Storage Library) und ESL (Enterprise Storage Library), die mit LTO- und SDLT-Laufwerken ausgerüstet sind.
Für die Datenreplikation in Weitverkehrs-Netzwerken selbst über Kontinente hinweg ist die Software-Lösung HP StorageWorks EVA Continuous Access geeignet.

Die ENSA@WORK bot somit der Rahmen für zahllose neue Technologien einer adaptiven Speicher-Infrastruktur.

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