Top 20 der meist verbreiteten Malware im Januar

(PresseBox) () 3. Februar 2003 – Kaspersky Labs, eine internationale Softwareschmiede im Bereich Datensicherheit, hat die Top 20 der im Januar 2003 meist verbreiteten Malware ermittelt:


Virus: Verbreitung in Prozent
1. I-Worm.Klez: 16,65
2. I-Worm.Lentin: 8,75
3. I-Worm.Sobig: 6,57
4. I-Worm.Avron: 6,55
5. Macro.Word97.Thus: 5,17
6. I-Worm.Hybris: 3,13
7. I-Worm.Roron: 2,46
8. I-Worm.Tanatos: 1,92
9. Backdoor.NetDevil: 1,25
10. Macro.Word97.Saver: 1,17
11. I-Worm.Magistr: 0,95
12. Macro.Word97.Marker: 0,95
13. Worm.Win32.Opasoft: 0,79
14. I-Worm.KakWorm: 0,76
15. Win95.CIH: 0,72
16. Trojan.Spy.SCKeyLog: 0,71
17. Backdoor.Death: 0,67
18. VBS.Redlof: 0,66
19. Win32.Elkern: 0,66
20. Win32.FunLove: 0,65
Sonstige Schädlinge insgesamt: 38,87

In dieser Top 20 ist die Epidemie des Internet-Wurms Helkern von Ende Januar nicht erfasst, da hier die Standard-Methode zur Erstellung von Statistiken (Zählung der Meldungen von Usern und der Daten aus allgemein zugänglichen E-Mail-Systemen) nur ungenaue Informationen liefert. Denn Organisationen und Unternehmen hüllen sich nach dem Eindringen des Wurms in ihr Netzwerk lieber in Schweigen. Auch ein Monitoring des E-Mail-Verkehrs führt zu keinem Ergebnis, da Helkern für seine Verbreitung keine E-Mails benutzt. Eine alternative Informationsquelle bieten sogenannte SmallPots der schädlichen Codes, doch auch sie ermitteln keine genauen Daten über die Anzahl infizierter Computer. Zur Ermittlung der Ausmaße einer Epidemie stehen also nur empirische Methoden zur Verfügung. Aus diesem Grund kann Helkern bei den Top 20 nicht berücksichtigt werden.

Nach pessimistischen Schätzungen infizierte Helkern weltweit ungefähr 80.000 Computer. Geht man von dieser Zahl aus, dann steht dieser Wurm sicherlich auf Platz 1 und war im Januar für etwa 50 Prozent aller Infektionen verantwortlich.

Mit Abstand die meisten Infizierungen riefen im Januar Internet-Würmer (77,19 Prozent) hervor, also Schädlinge, die Funktionen zur Verbreitung über das Internet haben (E-Mail, Web-Services, Messengers, IRC-Channels u.a.). An zweiter Stelle folgen die Computer-Viren mit 16,33 Prozent, insbesondere Makro-Viren, an dritter Stelle die Trojaner mit 6,4 Prozent.

Diese Daten zeigen einen erneuten Umschwung in der Tendenz von Ende 2002, als sich der Anteil der Internet-Würmer verringerte. Die Helkern-Epidemie wurde dabei nicht berücksichtigt. Hätte sie erfasst werden können, hätten die Top 20 ein völlig anderes Bild ergeben und der Anteil der Internet-Würmer läge bei über 90 Prozent.


Das Unternehmen

Kaspersky Labs ist eine internationale Unternehmensgruppe im Bereich Datensicherheit mit Niederlassungen in Russland (Moskau), Frankreich (Sophia Antipolis), Großbritannien (Cambridge), China (Beijing), USA (Pleasanton, Kalifornien) und Polen (Czestochowa). Kaspersky Labs wurde 1997 gegründet und beschäftigt zur Zeit über 250 Mitarbeiter rund um die Welt. Das Unternehmen ist auf die Entwicklung und Vermarktung von innovativen Datensicherheitstechnologien spezialisiert und zählt weltweit zu den führenden Anbietern. Neben den Antiviren-Produkten Kaspersky Anti-Virus entwickelt der Hersteller allgemeine Datensicherheitssoftware. Zu dieser Produktlinie gehören aktuell Kaspersky Anti-Hacker (Personal Firewall) für einen zuverlässigen Schutz des Computers gegen Hacker-Attacken, Kaspersky Anti-Spam gegen unerwünschte E-Mails und eine Software für den Schutz von PDAs (Palm OS und Pocket-PC).
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