Weta Digital und NetApp erwecken AVATAR zum Leben

NetApp Storage reduziert Datenmanagement-Aufwand um 95% und verbessert Preis-/Leistungsverhältnis um 40%
(PresseBox) (Grasbrunn, ) Avatar, die 200-Millionen-Dollar-Produktion, markiert ein neues Zeitalter des Animationsfilms. Der Blockbuster von James Cameron wurde mit modernster digitaler Technik produziert. Die dabei entstandene Datenmenge übertraf die der gesamten "Herr der Ringe"-Trilogie bei Weitem. Aufwändige Spezialeffekte forderten das Äußerste an Speicherkapazität, Performance und Flexibilität. Verantwortlich für die digitalen Effekte ist Weta Digital. Für die Arbeit an Avatar haben sich die Neuseeländer erneut für Storage von NetApp entschieden.

Am Computer erzeugte Bilder (CGI), die digitale Erfassung von Bewegungen und aufwändige Renderprozesse produzierten Millionen Dateien. Die Herausforderung war jedoch nicht allein das Speichern der Dateien, sondern ihr Management. So benötigen die Animationsspezialisten schnellen Zugriff auf verbindliche Texturvorlagen etwa für das Aussehen von Frisuren, die beim Rendern mit dem 3D-Modell verbunden werden.

Ändern sich die Vorlagen, muss die neueste Version schnell im Netzwerk bereit stehen.

Unter den Prämissen effizientes Datenmanagement und optimiertes Preis-/Leistungsverhältnis entwickelten Fujitsu Neuseeland, NetApp und Weta Digital ein System, das den Durchsatzbedarf der Computer der Renderwall automatisch steuert. Mehr als 35.000 CPU-Kerne haben so blitzschnell Zugriff auf häufig verwendete Daten. Im Zentrum der Lösung steht NetApp FlexCache, das neben der Performance auch für die Synchronisation und den simultanen Zugriff auf neue Texturversionen sorgt. Mithilfe von FlexCache konnte Weta Digital das manuelle Datenmanagement um 95% reduzieren. Ausschlaggebend für diesen Erfolg ist die automatisierte Bereitstellung neuer Vorlagen und ihre zentrale Ablage im Netzwerk.

"NetApp hat die Kosten für unser Datenmanagement um 95% gesenkt und das Preis-/Leistungsverhältnis um über 40 Prozent verbessert", erklärt Weta Digital CTO Paul Ryan. "Ebenso wurde die CPU-Last auf dem Storage drastisch reduziert, was kürzere Ladezeiten, schnellere Renderprozesse und mehr Produktivität zur Folge hatte. Wir haben eine kosteneffektive und effiziente Lösung gesucht und sie mit NetApp FlexCache gefunden. Wir arbeiten schon seit über zehn Jahren erfolgreich mit NetApp zusammen und waren sehr erfreut, dass NetApp uns auch in diesem Fall mit einer innovativen, effizienten Storage-Lösung nach Maß unterstützt hat."

Die Technik im Überblick:

- Vier NetApp SA600 FlexCache Storage-Beschleuniger mit NetApp Data ONTAP als Betriebssystem und je zwei 450GB FC-Disks. Die FlexCache Systeme agieren als hochskalierbare Cache-Layer zwischen der Renderwall und einem NetApp Storage Array, auf dem die Texturvorlagen abgelegt sind. Des Weiteren setzt Weta Digital FAS6000 Systeme von NetApp ein.
- Zwei 16GB PAM Module pro System maximieren die Leseleistung ohne den Einsatz zahlreicher Festplatten. So werden Kosten, Energieverbrauch und Kühlungsaufwand reduziert.
- Zwei 10Gb Ethernet-Links zur Renderwall mit aktiver TCP/IP Offload Engine (TOE) für maximale Leitungsgeschwindigkeit.

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