Neuer Groupware-Server Kerio Connect 7 für Unternehmen mit mehreren Niederlassungen

Distributed Domain Cluster ermöglicht standortübergreifende Nutzung von Kontaktdaten und Terminplanung
(PresseBox) (München/Leverkusen, ) Kerio Technologies, Hersteller von Internet-Messaging- und Firewall-Lösungen für kleine und mittelständische Unternehmen, stellt heute seinen neuen Groupware-Server Kerio Connect 7 vor. Die Software, bislang unter dem Namen Kerio MailServer bekannt, läutet den Einzug des Produkts in das Segment mittelgroßer und verteilter Installationen ein. So können Kunden mit dem neuen Groupware-Produkt jetzt bislang eigenständige Server zu einem einzigen verteilten Domänensystem zusammenschließen.

Die Vorteile einer verteilen E-Mail-Domäne kommen insbesondere Unternehmen und Organisationen zugute, die mehrere Niederlassungen an voneinander entfernten Orten unterhalten. Während Unternehmen bislang aus Performancegründen in diesem Fall oft einen separaten Messaging-Server pro Büro in einer entfernten Stadt oder pro Land installierten, büßten sie dabei die Vorteile eines einzelnen Kollaborationsservers ein. Hierzu zählt vor allem die Möglichkeit, die zeitliche Verfügbarkeit von Kollegen an anderen Standorten automatisch abzufragen.

Das neue Kerio Connect 7 ermöglicht es jetzt Unternehmen, ihre Kerio-Connect-Server zu einem einzigen logischen, aber weiterhin geographisch verteilten Cluster zusammenzuschließen. Alle Server sind dabei jederzeit über alle Benutzergruppen, die Verfügbarkeit einzelner Benutzer, gemeinsame Kontaktdaten in globalen Adresslisten sowie weitere gemeinsam genutzte Ressourcen wie Konferenzräume informiert.

Die Verwaltung verteilter Domänen ist zudem integraler Bestandteil der neuen webbasierten Administrationskonsole von Kerio Connect 7, die eine komplette Fernwartung des Groupware-Servers von jedem modernen Webbrowser aus ermöglicht.

"Wir bedienen eine erhebliche Zahl von Kunden mit mehreren, teils auf der ganzen Welt verstreuten, Niederlassungen", sagt Anton Thoma, Geschäftsführer vom Distributionspartner brainworks. "Kerio Connect 7 bietet nun die Möglichkeit, mehrere lokal verteilte Server unter einer Mail-Domain zusammenzufassen. Kunden können damit Mailinglisten und gruppen über mehrere Standorte hinweg gemeinsam nutzen, Terminverfügbarkeiten von Mitarbeitern oder Ressourcen standortübergreifend prüfen, Kontaktlisten von allen Niederlassungen einsehen und pflegen und Benutzer einfach mit einem 'Migration Wizard' von einer Filiale zur nächsten migrieren. Dies erleichtert die Verwaltung von Firmen mit mehreren Niederlassungen und macht deren Anwender effizienter."

Neue Synchronisation von Kontaktdaten über CardDAV

Kerio Connect verfolgt weiterhin konsequent den Weg, offene Standards im Bereich Messaging und Collaboration zu unterstützen. So hat der Hersteller in der neuen Version 7 des Servers jetzt auch das neue Open-Source-Protokoll CardDAV zur Synchronisation von Adressbüchern implementiert.

Das Apple Adressbuch, ein CardDAVkompatibler Client in Mac OS X Snow Leopard, kann sich auf diese Weise direkt mit Kerio Connect 7 abgleichen. Ein kleines Konfigurationsprogramm in Kerio WebMail unterstützt die Benutzer dabei, ihr Adressbuch mit ein paar wenigen Mausklicks dafür einzurichten.

"CardDAV ist für Adressbücher das, was CalDAV für Kalenderdaten ist - ein unkomplizierter Weg, Kontaktdaten zwischen verschiedenen Anwendungen, Servern, Laptops und Telefonen auszutauschen, die sowohl beruflich als auch privat genutzt werden," sagt Arndt Stubbe, Sales Director DACH und Niederlande bei Kerio. "Mit der weiter zunehmenden Durchdringung von Smartphones im Geschäfts- und Privatbereich wachsen auch die Erwartungen der Nutzer an Interoperabilität."

Preise und Verfügbarkeit

Kerio Connect 7 läuft unter Windows, Linux und Mac OS X und ist zudem als virtuelle Appliance für VMware und Parallels erhältlich. Die Software ist ab sofort weltweit über die Partner von Kerio verfügbar. Preise beginnen bei 315 Euro für 5 Benutzer. Weitere Benutzer kosten ab 16,80 Euro.

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