Tiefbaukompetenz seit hundert Jahren

Firmengruppe Baubetriebe Maas nutzt zum Konzern-Controlling das Bau financials MIS
Das Bau financials MIS stellt übersichtlich Kennzahlen dar - hier ein Beispielbildschirm mit Musterdaten. (PresseBox) (Achim, ) Einen runden Geburtstag feierte die Firmengruppe Baubetriebe Maas im vergangenen Jahr – die vielseitige Unternehmensgruppe aus Moers wurde Hundert. Aus einer 1909 gegründeten lokalen Tiefbaufirma ist längst eine überregional operierende Firmengruppe geworden, bei der jedes Einzelunternehmen als selbständiges Profitcenter arbeitet. Die wichtigen Kennzahlen aller Unternehmen bildet Maas mit dem Bau financials Management-Informationssystem ab.

Vielseitiger Firmenverbund
Ein klassisches Familienunternehmen ist Maas geblieben. Als geschäftsführende Gesellschafter stehen u.a. Dipl.-Ing. Axel und Dipl.-Kfm. Klaus Maas dem Verbund vor – und das schon lange: Axel Maas trat bereits 1963 in die damalige Tiefbauunternehmung Alex Maas ein, sein Bruder 1976. Das Leistungsspektrum hat sich seitdem deutlich vergrößert: Zu Maas‘ klassischen Leistungen Tief- und Spezialtiefbau sowie Bergmännischen Arbeiten sind seitdem zahlreiche weitere Felder dazugekommen. Neben einer Verwaltungsgesellschaft zählen zur Maasgruppe nun auch Fachunternehmen für die Bereiche Schlüsselfertigbau, Industriebau, Gleisbau, Schweißtechnik, Entsorgung sowie Industrie- und Baudienstleistungen. Der Umsatz der Firmengruppe betrug 2008 rund 66 Millionen Euro.
Besonders im Wasser-/Spezialtiefbau können die Moerser in der letzten Zeit auf spektakuläre Projekte verweisen: in Duisburg hat man kürzlich den alten Eisenbahnhafen teilweise verfüllt, in Oberhausen eine Marina gebaut. In Mülheim arbeitet man gerade an einem Wasserwanderrastplatz, einer Liegefläche für kleine Schiffe.
Stolz ist man bei Maas übrigens nicht nur auf die Vielseitigkeit, sondern auch auf einen großen Maschinenpark und die Konstanz im Personalbereich: viele der rund 360 Mitarbeiter sind schon sehr lange im Unternehmen tätig.

Schon den Bau financials-Vorgänger BAU/400 eingesetzt
Ben Devries gehört zu ihnen. 1994 kam der Verantwortliche für EDV, Kommunikation und Betriebsabrechnung zur Alex Maas Tiefbauunternehmung. Im selben Jahr war bei Maas eine neue Unternehmenssoftware eingeführt worden – der Bau financials-Vorläufer BAU/400. Zum Jahreswechsel 2002 stellten die Moerser schließlich auf Bau financials um. Bis heute nutzt die Firmengruppe Baubetriebe Maas sozusagen die Komplettlösung - im baukaufmännischen Bereich Lohn, Geräteabrechnung, Materialwirtschaft, Anlagenbuchhaltung und Finanzbuchhaltung, die Bautechnik ebenfalls fast vollständig. Devries ist mit der Software sehr zufrieden: „Mit Bau financials sind wir immer nahe am Kunden. Mit den vielen Auswertungsmöglichkeiten und Anpassungen ist man stets up-to-date.“

Kennzahlenerstellung mit Management-Informationssystem
Seit dem 1. Januar 2007 gelten in der EU verstärkte Eigenkapitalvorschriften, das so genannte Basel II. Für Unternehmen bedeutete das ein verschärftes Bankenrating. Um vorzubeugen, hatte man sich bei der Maas-Gruppe vorher schon entschieden, ein eigenes Kennzahlensystem aufzubauen. Das Controlling sollte noch detaillierter werden, die Prokuristen der einzelnen Firmen sollten mögliche Schwierigkeiten immer frühzeitig erkennen können.
Der einfache Übertrag wichtiger Daten aus der Betriebsabrechnung in Excel genügte nicht mehr. Daher führte Maas 2007 das auf der Controlling-Software CORPORATE PLANNER basierende Bau financials Management-Informationssystem (MIS) ein. Die Daten für die Kennzahlen bezieht die Betriebsbuchhaltung aus dem MIS und aus den einzelnen Bau financials-Bereichen: Aus der Finanzbuchhaltung (Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung), dem Lohn und der Baubetriebsabrechnung (Zielumsatz, Echtdaten, z.B. Kosten und Umsatzerlöse). Für Devries eine praktische Einrichtung: „Wir können alle Kennzahlen abbilden, die für uns in der gesamten Firmengruppe wichtig sind.“
Dazu zählen Umsatzquoten (Ist-Umsatz, Zielumsatz, Umsatzwachstum und Umsatzwachstumsrate), Renditequoten (Umsatzrentabilität, d.h. der gesamte Umsatz mit dem Betriebsergebnis und Umsatzproduktivität, d.h. das Verhältnis von Umsatz und Beschäftigung – mit anderen Worten: die Produktivität des einzelnen Mitarbeiters), Liquidi-tätsquoten (Abrechnungsquote, d.h. der Vergleich von Faktura und Umsatz), Sozialquoten (Mitarbeiter, Mittellohn) sowie Kostenquoten (Kostenstellen, Lohnarten und -gruppen, Nachunternehmerintensität, Geräteintensität, Fuhrparkintensität).
Diese Kennzahlen erstellt die Betriebsbuchhaltung für alle Unternehmen der Firmengruppe mit Ausnahme der Verwaltungsgesellschaft, da diese nicht operativ tätig ist. Die Auswertung erfolgt mit dem MIS.

Auswertung über Reports und Diagramme
Am Monatsende bzw. bis zur Mitte des Folgemonats werden den Ab-teilungsleitern/Prokuristen aller Firmen sowie den Mitgliedern der Geschäftsleitung mit dem MIS eine betriebswirtschaftliche Analyse und eine Auswertung der Kennzahlen als Ausdruck zur Verfügung gestellt. Auf den Ausdrucken sind die Zahlen des aktuellen Monats und des laufenden Kalenderjahres als Übersichtsreport und in grafischer Form (als Liniendiagramm) dargestellt – je nach Anforderung in Euro oder Prozent.
Für Ben Devries hat sich die Anschaffung des MIS gelohnt: „Das System hat sich bewährt und alle Kennzahlen werden beachtet. Wir haben nicht nur über die Standardkennzahlen, sondern auch über weitere Kennzahlen wie beispielsweise Lohnfortzahlungsquoten und Unfallhäufigkeit einen perfekten Überblick.“

In Zukunft weitere Möglichkeiten des MIS nutzen
Das Bau financials MIS ist aber nicht nur ein Controllinginstrument und Tool zur Darstellung von Kennzahlen, es bietet viele weitere Möglichkeiten, beispielsweise in den Bereichen Prognosen, Planung und Simulation von Unternehmenszahlen. Devries weiß: „Das Bau financials-MIS ist ein mächtiges Tool, von dem wir zurzeit vielleicht zehn Prozent nutzen.“ Auf einige der vielen Hilfsmittel will er in Zukunft zurückgreifen. Ein ständig laufendes Baustellencontrolling mit Prognoserechnungen ist auf jeden Fall geplant. Auch zur Anzeige Offener Posten und reiner Liquidität soll das MIS in Zukunft eingesetzt werden.

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