Festo zweifach mit Designpreis der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet

Visionäres Design verbindet Innovation und Kommunikation
Prämiertes Design für den Menschen an der Mensch-Maschine-Schnittstelle: die neue Wartungsgeräteeinheit MS9 von Festo (PresseBox) (Esslingen, ) Am 12. Februar wurde Festo, Global Player in der Fabrik- und Prozessautomatisierung, gleich zweifach mit dem Designpreis der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet: im Produktdesign für seine Druckluftaufbereitungseinheit MS9 und im Kommunikationsdesign im Rahmen seiner Future Concepts für seine visionäre bionische Qualle, den Technologieträger AirJelly. "Gutes Design als Differenzierungsmerkmal ist gerade in Krisenzeiten ein wichtiger Wirtschaftsfaktor", so Andrej Kupetz, fachlicher Leiter und Geschäftsführer des Rats für Formgebung.

Die MS-Reihe ist der Treiber für den Weltmarkt der Wartungsgeräte und kommt in der Automatisierungstechnik in vielfältigsten Gebieten zum Einsatz - von der Nahrungsmittel- bis zur Automobilindustrie. Kommunikation, Innovation und Design integriert das Unternehmen in einem ganzheitlichen Ansatz, der den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Design ist das verbindende Element der Innovationskommunikation in Richtung Mitarbeiter und Kunden. Dieses verknüpft das Unternehmen mit den Zielen: optimale Mensch-Maschine-Interaktion, Energieeffizienz, maximale Leistungsfähigkeit und Einsatzbreite seiner Produkte im Weltmarkt in über 200 Branchen. Und außerdem will der Weltmarktführer in der technischen Aus- und Weiterbildung mit seinen faszinierenden Design-Projekten des Bionic Learning Networks eines: junge Menschen für Technik begeistern.

Design schafft Vertrauen

Sorgfältige Gestaltung lässt auf innere technische Sorgfalt schließen. "Als Technologieführer unserer Branche wollen wir unseren Kunde die hohe Leistungsfähigkeit unserer Produkte auch durch ein ausgezeichnetes Design vermitteln", hob Dr. Eberhard Veit, Vorstandsvorsitzender und Vorstand Technology and Market Positioning der Festo AG, hervor. "Die neue Wartungsgerätegeneration MS steht für höchste Durchflusswerte bei geringem Platzbedarf, maximale Sicherheit und Energieeffizienz. Mit unserem Design vermitteln wir Kunden das Gefühl, dass unsere Produkte das halten, was sie versprechen. Unsere Produkte stehen für Innovation und hohe Qualität. Werden unsere Komponenten in größeren Produktionsanlagen eingesetzt, sollen sie auch als Gütesiegel für das Gesamte stehen", verdeutlichte Dr. Eberhard Veit. Erreicht wird die äußere hohe Gestaltungsqualität bei Festo durch eine klare und einfache Formensprache, welche das Produkt im Ganzen strukturiert.

Die Gestaltung orientiert sich am ganzheitlich ausgerichteten Corporate Design von Festo: Logo, Farbgebung in Kombination aus blau, schwarz und silbern mit einheitlichen Formmerkmalen. Dies sorgt dafür, dass Produkte von Festo schnell und einfach wiedererkannt werden und bietet dadurch Orientierung und Kaufempfehlung weltweit für alle, die mit Festo bereits gute Erfahrungen gemacht haben.

Faktor Mensch: Design hilft bei der Mensch-Maschine-Interaktion I

mmer kürzere Zeiten bis zur Markteinführung von Produkten, hohe Komplexität von Komponenten und Maschinen und weltweiter Einsatz neuester Technologien durch unterschiedlich qualifiziertes Personal bestimmen den Fertigungsalltag in der Industrie.

Damit wird das Design von technischen Produkten an der Schnittstelle Mensch-Maschine immer mehr zu einem Schlüsselfaktor im globalen Wettbewerb.

Festo stellt im engen Schulterschluss von Produktentwicklung und Design die Bedürfnisse des Menschen in den Mittelpunkt. D.h. die eigenen Produkte kommunizieren mit ihren Anwendern und erlauben so unabhängig von deren Qualifikation eine einfache und intuitive Nutzung.

"Unsere Produkte müssen flexibel in unterschiedlichsten Branchen einsetzbar und an verschiedene Produktionsszenarien anpassbar sein und dabei oft ganz verschiedene Funktionen erfüllen. Dem Anwender sollen sich diese unterschiedlichen Einsatzzwecke und die jeweilige Bedienung quasi von selbst erschließen", erläutert Karoline von Häfen, Leiterin Product Design Processing. "Wir verwenden z.B. den Farbcode blau in einem klar definierten Zusammenhang. Diese Farbe zeigt bei Festo an, dass etwas von Hand betätigt, bedient, eingestellt oder bewegt werden kann. Dieser Hinweis ist leicht zu lernen und dient übergreifend für alle Produkte bei Festo der intuitiven Benutzerführung."

Diese Kriterien gelten auch für die Druckluftaufbereitungseinheit MS9. Zum Wechseln der Filterschalen müssen diese zuerst am blauen Verriegelungsschalter gelöst werden, so dass sie einzeln abgenommen werden können. Der blaue Schieber des Handeinschaltventils wird betätigt, um diesen in seiner Stellung zu arretieren und gegen ungewolltes Betätigen zu sichern. Der gut zu drehende Handeinschalter kann auch bei hohen Drücken oder mit Handschuhen gut bedient werden. Sämtliche Module können ohne Demontage der kompletten Anlage getauscht werden. Während des laufenden Betriebs können die Füllstände an den Schaugläsern direkt von vorne abgelesen werden. Dies spart Zeit bei Installation, Wartung und Erweiterung der jeweiligen Anlage.

Die MS-Reihe bietet darüber hinaus höchste Sicherheit für Mensch und Maschine. In der Gestaltung spiegelt sich dies u.a. in Ergonomieradien im Greif- und Bedienbereich, Robustheit und Sicherung gegen ungewolltes Betätigen.

Die Wartungsgerätereihe MS ist trotz höchster Anforderungen an große Durchflussmengen platzsparend konzipiert und kann beliebig erweitert und je nach Kundenwünschen konfiguriert und mit weiteren Baugrößen kombiniert werden.

Das Produkt ist in seiner Gestaltung klar, ergonomisch und funktionsgerecht ausgelegt. Es strahlt in seiner Gesamtheit eine hohe Qualität und vertrauenswürdige Funktion aus und ist damit in das Firmen-CI voll integriert. Damit wird die hohe "innere" technologische Qualität zum Ausdruck gebracht. Diese zeichnet sich durch eine integrierte Sensorik und Fernverstellbarkeit aus, welche Möglichkeiten zu Fernüberwachung, steuerung und vorbeugender Wartung bietet und so Bedienkomfort, Maschinenverfügbarkeit und Prozesssicherheit erhöht.

Von der Natur inspiriert: Faszinierende Ästhetik - made by nature: AirJelly

Anmutig, grazil und scheinbar schwerelos bewegt sich die Qualle AirJelly durch das Luftmeer wie sein natürliches Vorbild in den Weiten der Ozeane. Dass der Technologieträger Airjelly so fasziniert, liegt vor allem an seinem bionischen Design.

Die künstliche Qualle gleitet dank ihres zentralen elektrischen Antriebs und einer intelligenten, adaptiven Mechanik durch die Luft. Die Luftqualle besteht aus einem mit Helium gefüllten Ballonett. Als einzige Energiequelle dienen ihr zwei Lithium-Ionen-Polymer-Akkus, an die der zentrale elektrische Antrieb angeschlossen ist. Über acht Tentakeln, die den bionischen Fin Ray Effect® aus der Fischflosse nutzen, bewegt sich AirJelly fort. Die Steuerung erfolgt durch Gewichtsverlagerung des Pendels. So ist es der Luftqualle möglich, in jede Raumrichtung zu "schwimmen". Die Fortbewegung durch eine peristaltische Bewegung war bislang in der "Leichterals-Luftfahrt" nicht bekannt. AirJelly ist damit das erste Indoor-Flugobjekt, das dieses Antriebskonzept einsetzt.

Design an der Schnittstelle von Innovation und Kommunikation: Bionic Learning Network mit neuen Future Concepts

Die Natur zieht den Menschen in ihrer eigenen Ästhetik immer wieder aufs Neue in den Bann. Nicht überraschend, dass faszinierende Lebewesen die Inspirationsquelle für viele Projekte des Bionic Learning Network von Festo sind. Das Bionic Learning Network - ein Verbund von Festo mit namhaften Hochschulen, Instituten und Entwicklungsfirmen - hat sich im Laufe der letzten Jahre zu einem festen Bestandteil der Innovationsprozesse des Unternehmens etabliert.

In der Abteilung Corporate Design werden die Aktivitäten koordiniert und gemeinsam mit der Forschung- und Entwicklung umgesetzt. "Bionische Projekte erfordern die Vernetzung von Knowhow aus vielen Bereichen. Designer denken interdisziplinär und sind es gewohnt mit vielen Fachbereichen zu kommunizieren. Das Bionic Learning Network inspiriert Menschen aus unterschiedlichen Bereichen, ihre Ideen mit Festo zu entwickeln", erläutert Markus Fischer, Leiter Corporate Design bei Festo.

"Festo verfolgt als Vorreiter in der Industriegüterproduktion seit Jahrzehnten einen ganzheitlichen Designansatz vom Corporate Design über die Architektur bis zum Produktdesign. Das Corporate Design gibt klare Gestaltungsregeln vor, hat aber darüber hinaus den Anspruch, die Unternehmenswerte und die Marke Festo sichtbar und auch erlebbar zu machen. Mit den Technologieträgern des Festo Bionic Learning Networks - wie der AirJelly - verbindet Festo Design, Innovation und Kommunikation in einem nachhaltigen Entwicklungsansatz für energieeffiziente visionäre Antriebsformen der Zukunft. Mit der AirJelly setzt Festo spektakuläre Akzente in der Visualisierung der eigenen Corporate Identity und Leistungsfähigkeit. Mit diesem in Form und Funktion faszinierenden Vehikel begeistert Festo nicht nur seine Kunden, sondern auch Mitarbeiter und Nachwuchskräfte und präsentiert sich gleichzeitig als innovatives Unternehmen der Automatisierungstechnik. Corporate Identity einmal anders: visionär, mutig und genau deshalb auffällig und gut. The medium is the message! ", so Jury-Mitglied Johannes Erler.

"Unternehmen müssen sich immer wieder fragen: Was macht sie einzigartig? Wir setzen auf unser Bionic Learning Network und Future Concepts als eine Plattform, um neue Produkte oder Produktideen aufzuspüren und deren Marktrelevanz zu testen. Mit unseren Future Concepts sichern wir nachhaltig unseren Vorsprung im globalen Wettbewerb und erproben Zukunftstechnologien mit einem Ziel: unseren Kunden einen Mehrwert zu bieten", hob Dr. Eberhard Veit hervor.

"Future Concepts wie die AirJelly sind sehr viel mehr als ein Mittel zur Markenkommunikation. Sie sind emotionaler Ausdruck unserer Innovationskultur und visionärer Mittler zwischen Mensch und Technik. Sie sollen als Zukunftsstudien demonstrieren, wo sich das Unternehmen mit seinen Produkten und Technologien hin entwickeln möchte. Sie interpretieren die Marke und machen sie erfahrbar für Kunden, Mitarbeiter und Nachwuchskräfte aus unterschiedlichsten Disziplinen wie Technik, Marketing, Vertrieb oder Design. Sie werden weltweit auf Messen und Veranstaltungen gezeigt, visualisieren unsere Lösungskompetenz und völlig neue technologische Ansätze und regen den Dialog mit unseren Kunden über das zukünftig Machbare und Gewollte an. Wir wollen darüber hinaus durch unser Design junge Menschen für Technik begeistern", erläuterte Dr. Heinrich Frontzek, Leiter Corporate Communication bei Festo, die Zielsetzung.

Designpreis der Bundesrepublik Deutschland

Der Designpreis der Bundesrepublik Deutschland wird auch als "Preis der Preise" bezeichnet. Der Grund: Kein anderer Designpreis stellt ähnlich hohe Anforderungen an seine Teilnehmer. So kann ein Unternehmen nur dann am Wettbewerb um den Designpreis teilnehmen, wenn sein Produkt bereits mit einem nationalen oder internationalen Preis ausgezeichnet wurde.

Über die Vergabe des Designpreises entscheidet eine unabhängige und sachverständige Jury. Die Jurymitglieder setzen sich zusammen aus Vertretern von Industrie, Hochschule, Design und Medien.

Kontakt

Festo AG & Co. KG
Ruiter Strasse 82
D-73734 Esslingen
Claudia Hackbarth
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