Aktion für Haiti erfolgreich abgeschlossen

Ein vierstelliger Eurobetrag befindet sich auf dem Weg zu den Opfern im Erdbebengebiet
(PresseBox) (Oelde, ) Knapp vier Wochen nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti ist noch lange keine Ruhe eingekehrt und die Situation ist weiterhin angespannt. Umso mehr freut sich das Team von Tennis-Point, dass die Aktion „1 Euro von jeder Bestellung an Haiti“ mit dem Hilfswerk MISEREOR so erfolgreich war. Ein vierstelliger Eurobetrag wurde innerhalb von nur 7 Tagen gesammelt und konnten dem Länderreferenten Heinz Oelers übergeben werden.

„Wir wollen uns im Namen der Opfer recht herzlich für die Unterstützung durch das Team von Tennis-Point und natürlich auch bei den Kunden, die so zahlreich eingekauft haben, bedanken,“ so MISEREOR-Länderreferent Heinz Oeler. „Es wird noch Jahre dauern, bis in Haiti wieder Normalität eingezogen ist und bis dahin ist jeder Euro wertvoll und hilft uns bei unserer Arbeit vor Ort. Wir wünschen uns, dass viele weitere Onlineshops diesem Beispiel folgen werden um Spenden zu generieren.“

„Wir waren überrascht, dass unsere Aktion bei unseren Kunden doch eine gewisse Resonanz gefunden hat und wir Zuspruch im Rahmen von E-Mails und am Bestelltelefon bekommen haben,“ sagt Geschäftsführer Philipp Tippkemper. „Diese Aktion entspricht unserem Anspruch die soziale Kompetenz über die Unternehmensgrenzen hinweg in Form von Engagement in Krisenregionen und Unterstützung von --- nicht geförderten – Gruppen gerecht zu werden.“

Wir freuen uns sehr, auf diesem Wege den Menschen im Erdbebengebiet ein wenig zu helfen, die Katastrophe so schnell wie möglich hinter sich zu lassen und den Weg in eine zuversichtlichere Zukunft zu finden,“ ergänzt Maik Langenberg, ebenfalls Geschäftsführer von Tennis-Point.

MISEREOR hat seinen lokalen Partnerorganisationen eine Soforthilfe in Höhe von 300.000 Euro zugesagt. Der Transport von Nahrungsmitteln, Trinkwasser, Medikamenten, Hygiene-Kits und provisorischen Wohnunterkünften durch die dominikanischen Organisationen "Ciudad Alternativa" und "Centro Bono" läuft über den Landweg nach Haiti. Mittlerweile sind Mitarbeiter von MISEREOR, darunter ein Experte für erdbebensicheres Bauen, in Santo Domingo eingetroffen und bereits auf dem Weg nach Haiti, um die weiteren Maßnahmen zu planen.

Gemeinsam mit dem Zentrum für angepasste Technologie "Ateliers Ecole Camp Perrin" werden zurzeit Werkzeuge aufgekauft und an 100 Gruppen zu je zwölf Personen verteilt. Mit Hämmern, Meißeln, Schaufeln und Schubkarren ausgestattet, beteiligen sich die haitianischen Gruppen an den dringend gebotenen Bergungsarbeiten von Verschütteten, am Beerdigen der Toten und am Wegräumen der Schuttberge.

"Das Entscheidende ist jetzt, die Bevölkerung in die Hilfe mit einzubinden," erläutert MISEREOR-Länderreferent Heinz Oelers. "Wegen der fehlenden Unterstützung durch den Staat schon vor der Katastrophe sind es die Haitianer ohnehin gewohnt, selbst aktiv zu werden. Laut Rückmeldung unserer Partner in Port-au-Prince funktioniert das Prinzip der Selbsthilfe deshalb in der jetzigen Situation gut."

MISEREOR unterstützt seit über 20 Jahren mehr als 30 verschiedene Partnerorganisationen in Haiti. Dazu kommen langjährige Partner in der Dominikanischen Republik und die Vernetzung mit Organisationen in Guadeloupe. Dieses Partnernetz bewährt sich in der aktuellen Krise.

MISEREOR fördert in Haiti im ländlichen Raum Projekte in den Bereichen Ernährungssicherung und Landwirtschaft. In Port-au-Prince unterstützt das Hilfswerk zwei Straßenkinderprojekte, ein Ausbildungsprogramm für Jugendliche sowie ein umfangreiches Rechtsberatungsprogramm. Insgesamt laufen in Haiti über 54 Projekte in Höhe von 7,2 Millionen Euro. Die Projekte werden von einem Berater unterstützt.

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