"Entdecke neue Welten" endet mit Patentanmeldung

14 erste Plätze bei "Jugend forscht/Schüler experimentieren"
(PresseBox) (Berlin, ) 14 erste Plätze und eine Patentanmeldung - das sind die Ergebnisse des diesjährigen Wettbewerbs "Jugend forscht/Schüler experimentieren" in der Region Hamburg I. Die Jury vergab zehn erste Plätze in der Sparte "Jugend forscht" der 15- bis 20-Jährigen und vier in der Jugendsparte "Schüler experimentieren" für Neun- bis 14-Jährige. Der Leiter Fortbildungen für Lehrer, Dr. Uwe Heinrichs, und Dr. Dietrich Graf, Geschäftsführer der Vattenfall Europe Netzservice GmbH, lobten die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre kreativen Forschungsprojekte.

In den vergangenen Tagen hatten die Acht- bis 21-Jährigen im Chemischen Institut der Universität der Öffentlichkeit und der Fachjury ihre Arbeiten vorgestellt. Zum zweiten Mal musste der Wettbewerb wegen des großen Ansturms in zwei Bereiche aufgeteilt werden. Vattenfall ist seit 1972 Pate der Veranstaltung in Hamburg, die in diesem Jahr unter dem Motto "Entdecke neue Welten" stand.

Die Sieger wurden aus 136 Teilnehmern in 71 Projekten in sechs Fachgebieten ausgewählt. Erste Plätze bei "Schüler experimentieren" erhielten zum Beispiel Joline Friese (14) und Annika Siggelkow (14) vom Gymnasium Heidberg für ihre Untersuchung des Waldsterbens Im Harz im Fachgebiet Biologie. Einem eher österlichen Thema haben sich Nina Herrmann (9) und Vanessa Kraft (10) von der Grundschule Brockdorfstraße verschrieben: "Eierfarbe, geht es auch natürlich?", so ihr Projekt im Fachgebiet Chemie.

Bei "Jugend forscht" erhielten erste Preise u.a. Boas Steffani (18) vom Gymnasium Tonndorf für seine Arbeit zur "Grünen Welle für Hamburgs Omnibusse" im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften sowie Lars Rokita (15) für seine Untersuchung der Strahlenbelastung durch einen neuen UMTS-Masten in Schulnähe.

Besonders begeistert waren die Juroren von Johannes Wüllenweber (14) vom Gymnasium Oberalster. Er hat es geschafft, einen biologisch abbaubaren Kunststoff aus Chitin herzustellen. Wüllenweber, eigentlich bei Schüler experimentieren gestartet, hat man daraufhin auch im Wettbewerb Jugend forscht starten lassen. Dort bekam er einen ersten Preis für seine Leistungen. Kurz vor der Preisverleihung wurde sein Projekt schnell noch als Patent angemeldet.

In sechs verschiedenen Bereichen - Biologie, Physik, Chemie, Mathematik/Informatik, Technik sowie Geo- und Raumwissenschaften - haben die Schülerinnen und Schüler ihre Projekte erarbeitet und präsentiert. Eine Wettbewerbsjury aus Lehrern, Vattenfall-Mitarbeitern und Vertretern von Hamburger Organisationen und Institutionen hatte die Arbeiten bewertet. Vattenfall fördert die Veranstaltung seit über 37 Jahren: Das Unternehmen übernimmt die Organisation, stiftet Sachpreise für alle Teilnehmer und unterstützt die Stiftung "Jugend forscht".

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