TÜV SÜD stellt Prüfzeichen für internationale Schuhindustrie vor

TÜV SÜD auf der GDS in Düsseldorf
(PresseBox) (München/Düsseldorf, ) Exklusiv für die internationale Schuhindustrie hat TÜV SÜD ein neues Prüf- und Zertifizierungsprogramm entwickelt. Das Prüfzeichen "TÜV SÜD Footwear Mark" bezieht sich auf die chemische Unbedenklichkeit von Schuhen. Das Prüfzeichen belegt, dass ein Händler oder Hersteller die internationalen Chemikalienvorschriften befolgt und sich an die Vorgaben der Restricted Substance List (RSL) hält. Auf der GDS in Düsseldorf präsentiert TÜV SÜD das neue Prüfzeichen und die umfassenden Lösungen für Qualität und Sicherheit in der Schuh- und Accessoire-Industrie (Halle 07, Stand 70C27). Die internationale Fachmesse der Schuhindustrie findet vom 12. bis 14. März 2010 statt.

Die Einhaltung der diversen, in den verschiedenen Ländern geltenden strengen Chemikalienvorschriften zählt zu den größten Herausforderungen der Schuhindustrie. Dazu gehören beispielsweise die REACH-Verordnung in der Europäischen Union und das Produktsicherheitsgesetz CPSIA (Consumer Product Safety Improvement Act) in den USA. "Zunehmende Bedenken wegen der mit dem Einsatz von Schadstoffen möglicherweise einhergehenden Gesundheits- und Umweltrisiken hatten eine Verschärfung der Gesetze zur Folge", sagt Kapil Bansal, internationaler Vertriebsleiter im Bereich Softlines der TÜV SÜD Product Service GmbH. "Zudem wird die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben durch die komplexe globale Lieferkette noch zusätzlich erschwert." Mit dem neuen "TÜV SÜD Footwear Mark" richtet sich TÜV SÜD einerseits an Händler und Hersteller, die dokumentieren möchten, dass sie die erforderlichen Vorschriften und Vorgaben einhalten, und andererseits an Endverbraucher, die sich vergewissern möchten, dass die chemische Unbedenklichkeit bei der Herstellung des Produkts eine entscheidende Rolle spielt.

Das "TÜV SÜD Footwear Mark" wird nach erfolgreichem Abschluss eines umfassenden Prüfprogramms verliehen, das sowohl chemische Prüfungen als auch Produktionskontrollen vor Ort umfasst. Geprüft wird unter anderem auf die in den relevanten EU-Richtlinien, der REACH-Verordnung und dem US-Produktsicherheitsgesetz CPSIA geregelten Schadstoffe sowie auf den Großteil der Substanzen, die normalerweise auf den Listen mit verbotenen Substanzen und Problemsubstanzen (Restricted Substance Lists - RSL) der wichtigsten Hersteller aufgeführt sind. Um die Gültigkeit des Prüfzeichens von TÜV SÜD aufrechtzuerhalten, werden jährliche Fabrikinspektionen durch geführt. In Ergänzung dazu werden Stichproben aus der laufenden Produktion entnommen und geprüft. Das Prüf- und Zertifizierungsprogramm richtet sich an Händler und Hersteller aller Arten von Schuhen - von der Plastiksandale bis zu Lederstiefeln.

Weitere Informationen über das "TÜV SÜD Footwear Mark" und die Leistungen von TÜV SÜD für die Schuhindustrie erhalten Sie unter www.tuev-sued.com/softlines oder direkt von einem der TÜV SÜD-Experten unter softlines@tuevsued.com

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